Wolnzach

Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber am 8. August 2018 zu Besuch in Wolnzach

Wir über uns

Am Samstag den 10.11.2018 besichtigen wir die Kirche  St. Peter und Paulus in Ebrantshausen. Herr Bogenrieder erklärte uns die einzelnen Entstehungsphasen der Kirche, die auf das Jahr 1100 Uhr zurückreicht. Die Kirche ist von weitem zu sehen und auf Grund dieser exponierten Stelle wurde der Turm früher als Aussichtsturm genutzt und später erst zu einer Kirche umgebaut.
Eine Besonderheit sind die zwei Doppelkirchenschiffe in der Kirche, wobei der neuere Teil dem Seligen Heinrich geweiht ist. Das Heinrichsfest wird immer am Sonntag nach Christi Himmelfahrt gefeiert, zu der auch verschiedene Pfarreien eine Wallfahrt unternehmen. 
Die 20 Teilnehmer waren sehr angetan von der schönen Kirche, in der jeden Sonntag ein Gottesdienst gehalten wird.
Abschließend wurde noch in Aiglbach beim Joferbräu eingekehrt. Hier ließen sich alle das gute Bier und eine Brotzeit schmecken.

Am Mittwoch 17. Oktober führten uns Johanna Fuß und Katharina Gmelch in die Geheimnisse des Kirtanudel backens ein. 10 Frauen und 2 Männer durften Hand anlegen und Kirtanudeln, Auszogne und Zimtringe selbst drehen, ziehen und herausbacken. Alle hatten sehr viel Spaß und Freude am Backen, sowohl die "Ausbilder" als auch die "Auszubildenden". Natürlich wurden die guten Sachen auch probiert und trotzdem konnte jeder noch reichlich mit nach Hause nehmen. Ein herzliches Vergelt's Gott an Johanna und Kathi. 

Am Mittwoch 17. Oktober führten uns Johanna Fuß und Katharina Gmelch in die Geheimnisse des Kirtanudel backens ein. 10 Frauen und 2 Männer durften Hand anlegen und Kirtanudeln, Auszogne und Zimtringe selbst drehen, ziehen und herausbacken. Alle hatten sehr viel Spaß und Freude am Backen, sowohl die "Ausbilder" als auch die "Auszubildenden". Natürlich wurden die guten Sachen auch probiert und trotzdem konnte jeder noch reichlich mit nach Hause nehmen. Ein herzliches Vergelt's Gott an Johanna und Kathi. 

Herzlich Willkommen bei der Frauenunion Wolnzach!

Seit 1995 hat der lebendige Ortsverband seine Mitgliederzahl kontinuierlich auf 72 Mitglieder gesteigert.
Unsere vielfältigen Aktivitäten bewegen sich vor allem im politischen Bereich, in dem wir Frauen uns einbringen und mitgestalten.  Ob Kommunalpolitik, oder politische Themen auf Landes- und Bundesebene -
wir sind mit dabei.

Soziale und kulturelle Veranstaltungen nehmen bei uns zusätzlich einen wichtigen Stellenwert ein.
Eine gute Zusammenarbeit mit dem CSU-Ortsverband und unseren Mandatsträger MdL Karl Straub und MdB Erich Irlstorfer sind hier ein gute Basis. 

Im Namen meiner „Frauen“ lade ich Sie herzlich ein, an unseren Veranstaltungen teilzunehmen. 
Wir freuen uns auf jeden „Zuwachs".

Mitgliedsantrag downloaden 

Amt Name
Vorsitzende Jutta Winter
Stellvertretende Vorsitzende Sabine Widmann
Edeltraud Grosam
Katharina Gmelch
Schriftführerin Elisabeth Glück
Schatzmeister Irene Niedermeier
Beisitzer

Marianne Hartl
Ingrid Huber
Verena Meier 
Josefine Bergsteiner
Franziska Winter

Kassenprüfer Inge Seidl
Uta Spiegel

 

 

 

Aktuelles

Termine

Datum Uhrzeit Ort Veranstaltung
Sa
26.01.2019
14:00 Burgstall "Kaffee und Politik" mit MdB Erich Irlstorfer im Gasthaus Waldinger-Meier
Mo
18.02.2019
19:30  Wolnzach

Mitgliederversammlung mit Neuwahlen im Gasthaus zur Post
Anfang April Ingolstadt Besuch der Müllverbrennungsanlage Mailing
Ende Mai Mainburg Stadtführung
Do
8. August 2019
9.30 Wolnzach Politisches Frühstück: Frauen im Ehrenamt

Anmeldungen bei Jutta Winter
Mail: Jutta@beim-winter.de
Tel: 08442 3119

oder Sabine Widmann 08442 915240
oder Edeltraud Grosam 08442 1408

 

 

 

Berichte und Fotos

Am 27. September besuchte die Frauenunion mit 42 Teilnehmern den Haselnusshof Hartl in Machtenstein.
Herr Hartl erklärte ausführlich auf der Haselnussplantage und dem landwirtschaftlichen Anwesen den Anbau und die Verarbeitung der Haselnüsse. Der Hof vermarktet die Haselnüsse selber und bietet direkt oder übers Internet (www.waldis-haselnuss.de) Erzeugnisse, wie Haselnusslikör, -schnaps und -paste an. Eine Kostprobe lies sich keiner entgehen.

Anschließend kehrten wir im Hofcafe des Bumbaurhofs ein und ließen uns die guten Kuchen und Brotzeiten schmecken.
Da in der Klosterkirche Markt Indersdorf ein Sterberosenkranz stattfand, besuchte die Gruppe abschließend die Wallfahrtskirche in Ainhofen, mit einer Marienfigur aus dem 12. Jahrhundert.

Politisches Frühstück am 2. August 2018
Willst Du mit Angela Merkel tauschen?
Diese Frage beantwortete Birgid Neumayr mit jederzeit, während Franziska Winter keinen Gefallen daran fand. Beide Frauen waren Teilnehmerinnen des letztjährigen Mentoringprogramms der Frauenunion und stellten dieses im Rahmen des politischen Frühstücks der Frauenunion vor. Innerhalb sechs Monaten besuchten sie mit weiteren 12 Frauen unterschiedlichen Alters u.a. ein Netzwerk- und Rhetorikseminar, sowie Seminare über politisches Management, Parteistruktur und Presse. Auch ein Stilberatungskurs und Kameratraining fehlten dabei nicht. Einen besonderen Stellenwert nahm der Mentor ein, der individuell für die Frauen ausgewählt wurde und Veranstaltungen mit sich brachte. Während Franziska Winter die damalige Umweltministerin Ulrike Scharf als Mentor hatte, wurde Denkendorfs Bürgermeisterin Claudia Forster für Birgid Neumayr Mentor.
Beide erzählten von ihren durchwegs guten und persönlichen Erfahrungen. Ein Rahmenprogramm – Besuch im Landtag und Bezirkstag rundenten das Programm ab. Fazit für beide waren die Erfahrungen, die sie sowohl beruflich als auch politisch gut verwerten können. Das Mentoringprogramm stellt eine gute Unterstützung für Engagierte dar –Frauen fördern Frauen. In ihrem Schlusswort ging Vorsitzende Jutta Winter darauf ein, Frauen, die bereits sozial und kulturell engagiert sind zu motivieren sich auch für politische Ämter zur Verfügung zu stellen – auch in Bezug auf die 2020 kommende Kommunalwahl. Und dass Frauen keine Frauen wählen sei ein Märchen, sonst hätten wir keine Bundeskanzlerin.
So kann das Frauenwahlrecht, das es seit 100 Jahren gibt, doppelt erfüllt werden – aktiv und passiv.

Am Freitag 18. Mai 2018 besuchte die Frauenunion die Lehenmühle im Gemeindebereich Wolnzach.
Franz Fischer jun. und sen. führten in zwei Gruppen die 40 Teilnehmer durch die Mühle, in der es wunderbar nach Mehl und Getreide roch. Beide sind Müller aus Leidenschaft und die Freude an Ihrer Arbeit ist unverkennbar.
Zuvor erklärte Franz Fischer jun. die verschiedenen Getreidesorten, ihre regionale Herkunft, aber auch über die Abnehmer wurde gesprochen.
Einkaufen konnte man übrigens nach der Führung im neuen, schön gestalteten Mühlenladen, bei dem es unter anderem verschiedene Mehlmischungen, Soßen, Brotkörfe und vieles mehr zu kaufen gibt.

Am 12. März lud die Vorsitzende Jutta Winter zur Mitgliederversammlung ein, unter anderem mit zwei Impulsvorträgen zum Thema Senioren von Gisela Brandl-Giesel und zum Thema Kinderbetreuung durch 3.Bgm. Katharina Gmelch. Zuerst wurden aber die Regularien abgearbeitet. Jutta Winter hielt ihren Rückblick auf das vergangene Jahr, Schatzmeisterin Irene Niedermeier hielt den geprüften Kassenbericht ab und nach einer kurzen Vorschau auf das kommende Jahr konnte man sich zum eigentlichen Thema des Abends zuwenden.
Frau Brandl-Giesel berichtete aus ihrer Tätigkeit als Seniorenbeauftragte von den vielen Änderungen die es bereits im Markt gibt, die Eingangstür zum Rathaus, der Zebrastreifen am Rathaus, verschiedene Spiegel, die Toilette am Friedhof und vieles mehr. Sie bedankte sich beim anwesenden 1. Bgm Jens Machold, der immer ein offenes Ohr hat und bei der hilfsbereiten Marktverwaltung. Oft lasse sich auf dem kurzen Dienstweg kleine Probleme aus dem Weg räumen.

3. Bgm Katharina Gmelch führte in ihrem Vortrag die vielzähligen Kinderbetreuungsmöglichkeiten auf, die von den Eltern gut angenommen werden und sowohl kirchlich, gemeindlich, gemeinnützig und private Einrichtungen sind.
Vieles wird getan und trotzdem ist, gerade in Bezug auf das neue Baugebiet, Eile geboten, die Kindergartenplätze zu erweitern.
1. Bgm. Jens Machold schnitt zu Beginn in seinem Grußwort besonders das Thema Wohnungsnot und die Bautätigkeit an, sowie das Projekt ISEK, bei dem er die Besucherinnen bat, sich rege zu beteiligen.

Geehrt wurde Elfriede Hartleitner und Therese Förch für 10 Jahre Mitgliedschaft mit einem kleinen Präsent.

Im Rahmen von „Kaffee und Politik“ lud die Frauenunion nach Burgstall ein. Eingeladen hatte sie dazu den CSU Landtagsabgeordneten Karl Straub. Aus aktuellem Anlass bedauerte Straub zuerst, dass das nicht endende Thema Volksfest an der Hopfenstraße durch die Klage weitere Brisanz gewonnen habe. Zur Regierungsbildung gab er zu bedenken, dass die CSU zu jederzeit bereit war und ist, Regierungsverantwortung zu übernehmen, was bei den anderen Parteien zu vermissen sei. Selbst in der Jamaika-Koalition wäre die CSU nach wenigen Tagen in der Lage gewesen, den Koalitionsvertrag zu unterzeichnen.

Wichtig findet Straub die Auseinandersetzung mit der AfD, der er sich gerne auch in der Öffentlichkeit stellen würde. Nur so wäre es möglich, die unterschiedlichen politischen Meinungen und Inhalte der Parteien darzustellen und so die Position der CSU zu stärken.

Zur Abschaffung der Straßenausbausatzung gab er zu Bedenken, dass man hier bereits auf einem guten Weg war, jedoch durch die Freien Wähler gezwungen wurde, diese vorzeitig abzuschaffen.

Es sei schwierig, nun eine gerechte Lösung für die Finanzierung zu finden. Ein erster Entwurf wird wohl im März erscheinen.

Ein wichtiges Thema des Nachmittags war zweifellos die Situation der Flüchtlinge, die Praxis der Asylanträge, der Familiennachzug und die Abschiebepraxis. Er berichtete von vielen Einzelfällen, die an ihn herangetragen werden und gab zu Bedenken, dass jeder Asylbewerber ein Mensch mit einem individuellen Schicksal sei und hier pauschal zu urteilen, den Flüchtlingen nicht gerecht werde.

Sowohl Straub als auch die Zuhörer waren sich einig, dass eine finanzielle Unterstützung vor Ort, also in den Kriegsregionen, wohl sinnvoller wäre, da die Menschen für den Wiederaufbau gebraucht werden.

In 2,5 Stunden Vortrag und Diskussion wurden auch Themen wie das Landespflegegeld, Baukindergeld und auch das Verbot von Glyphosat angesprochen. Als Dankeschön erhielt Karl Straub abschließend für kommende hitzige Zeiten ein Handtuch mit seinen Initialen.

Im Rahmen von „Kaffee und Politik“ lud die Frauenunion nach Burgstall ein. Eingeladen hatte sie dazu den CSU Landtagsabgeordneten Karl Straub. Aus aktuellem Anlass bedauerte Straub zuerst, dass das nicht endende Thema Volksfest an der Hopfenstraße durch die Klage weitere Brisanz gewonnen habe. Zur Regierungsbildung gab er zu bedenken, dass die CSU zu jederzeit bereit war und ist, Regierungsverantwortung zu übernehmen, was bei den anderen Parteien zu vermissen sei. Selbst in der Jamaika-Koalition wäre die CSU nach wenigen Tagen in der Lage gewesen, den Koalitionsvertrag zu unterzeichnen.

Wichtig findet Straub die Auseinandersetzung mit der AfD, der er sich gerne auch in der Öffentlichkeit stellen würde. Nur so wäre es möglich, die unterschiedlichen politischen Meinungen und Inhalte der Parteien darzustellen und so die Position der CSU zu stärken.

Zur Abschaffung der Straßenausbausatzung gab er zu Bedenken, dass man hier bereits auf einem guten Weg war, jedoch durch die Freien Wähler gezwungen wurde, diese vorzeitig abzuschaffen.

Es sei schwierig, nun eine gerechte Lösung für die Finanzierung zu finden. Ein erster Entwurf wird wohl im März erscheinen.

Ein wichtiges Thema des Nachmittags war zweifellos die Situation der Flüchtlinge, die Praxis der Asylanträge, der Familiennachzug und die Abschiebepraxis. Er berichtete von vielen Einzelfällen, die an ihn herangetragen werden und gab zu Bedenken, dass jeder Asylbewerber ein Mensch mit einem individuellen Schicksal sei und hier pauschal zu urteilen, den Flüchtlingen nicht gerecht werde.

Sowohl Straub als auch die Zuhörer waren sich einig, dass eine finanzielle Unterstützung vor Ort, also in den Kriegsregionen, wohl sinnvoller wäre, da die Menschen für den Wiederaufbau gebraucht werden.

In 2,5 Stunden Vortrag und Diskussion wurden auch Themen wie das Landespflegegeld, Baukindergeld und auch das Verbot von Glyphosat angesprochen. Als Dankeschön erhielt Karl Straub abschließend für kommende hitzige Zeiten ein Handtuch mit seinen Initialen.

 

Darf es Kaffee mit Humor sein? Und ob! Gut besucht wardie Veranstaltung der Frauenunion am Samstag 4. November 2017 im Dorfheim in Eschelbach. Alle lauschten, nach Kaffee und selbstgebackenen Torten, gespannt den Geschichten von Rudi Pfab. Abwechselnd erzählte Rudi Pfab, teils nachdenkliche und teils amüsante Geschichten, aus alten Polizeiberichten, aber auch aus seinem Leben. Luis Maier sang Amüsantes von Stammtischen und Kaffeekranzerl oder einfach was man unter Heimat versteht. Auch hintergründige Verse gehörten zu seinem Repertoire. Ein schöner Nachmittag mit bester Unterhaltung - ein großer Dank an zwei echte Wolnzacher.

Politisches Frühstück "Der politische Mann an meiner Seite" am 3. August 2017

Beim traditionellen Politischen Frühstück hatte die FU diesmal "hochkarätigen" Besuch. Die Ehefrauen
unseres MdB, MdL und Bürgermeisters berichteten in einer Gesprächsrunde über das Familienleben einer Politikerfamilie, aber ebenso über den eigenen Beruf, die Hobbys und die Auswirkungen der Politischen Arbeit auf die Familie.
Auch ganz einfache Dinge, sucht der Mann sich seine Kleidung selbst aus, kamen zur Sprache.  Claudia Irlstorfer, Gabriele Straub und Andreas Machold sprachen sehr offen auch die Probleme an, die gerade im Wahlkampf die Familie belasten. Ein sachlicher Wahlkampf wäre oft sehr wünschenswert.

Was ist der letzte Gedanke bevor du einschläfst, war die letzte Frage und während Frau Irlstorfer derzeit voll im Wahlkampfgeschehen steckt und sich ihre Gedanken darum drehen, denkt Frau Machold eher an die Termine der Kinder und Frau Straub schläft ganz entspannt ein.
Nach dieser Gesprächsrunde hat man das Gefühl, die Frauen besser zu kennen und Ihre Situation beurteilen zu können.

Drei emanzipierte Frauen, die zu und hinter Ihren Männern stehen.

Am 19. Juli besuchte die FU mit 47 Frauen und Männern das Bayrische Fernsehen in Freimann und ganz besonders die Abendschau - Der Süden und die Abendschau.

Interessante Einblicke in die Entstehung der Abendschau erfuhr die Gruppe durch einen Film und bei der Führung durch die Räume des BR.

Die anschließende Abendschau vermittelte, was es bedeutet auf die Sekunden genau auf Sendung zu gehen und vor
vor laufender Kamera live ein Interview zu führen. Roman Roell war der Moderator und er ist natürlich geübt und Profi. Gäste im Studio waren der Sänger Roland Hefter mit Bassist und der Polizeisprecher von München Marcus da Gloria Martins.

HolunderWunder – alte Tradition neu entdeckt am 2. Juni 2017
Die Frauenunion Wolnzach erlebte eine eindrucksvolle Erlebnisführung auf dem Biohof Kreitmair in Notzenhausen mit der Biobäuerin Katharina Kreitmair.
Durch die Holunderplantagen spazierend, erfuhren die Teilnehmerinnen z.B., dass zwei verschiedene Sorten Holunder angebaut werden, die anders als die gemeine Holunderpflanze, nicht von den Vögeln geliebt wird. Bei Sonnenschein und warmen Temperaturen, konnten alle den Duft der Holunderblüten genießen.
Frau Kreitmair informierte über den kultivierten Anbau, Pflege und Ernte, entweder der Blüten im Juni, oder der Frucht im September, bis zur Verarbeitung auf dem Hof. Mit alten Sprüchen und Gedichten zum Holler erinnerte die Bäuerin die Zuhörerinnen an alte Zeiten. Alle waren beeindruckt von den Plantagen, die derzeit in voller Blüte stehen. Schwarze Johannisbeer- und Aroniabeerfelder runden das Portfolio der Familie Kreitmair ab.
Zu guter Letzt gab es eine Verköstigung mit Holundersekt und -eis. Der neue Hofladen fand großen Anklang und abschließend genossen alle noch eine Brotzeit im hofeigenen Gasthaus und Biergarten.

Was ist nur mit dem Wetter los?
Zu einem Informationsabend zum Thema Klima und Wetterveränderungen lud sich die CSU/FU die Meteorologin Lisa Brunnbauer vom Deutschen Wetterdienst ein.
Zu Beginn erläuterte die Referentin, dass unter Wetter, das Empfinden der Menschen zum jetzigen Zeitpunkt zu verstehen sei, Klima dagegen eine globale Betrachtung sei. Die Möglichkeiten der Messung und Prognosen für das Klima, sowie für die Wettervorhersage stellte Lisa Brunnbauer an verschiedenen Graphiken dar. Phänologische Beobachtungen z.B. anhand der Apfelblüte über viele Jahre ermittelt, dass diese sich zeitlich nach vorne verschiebt.
Die Veränderungen des Klimas werden zum einen mit und ohne den Einfluss des Menschen untersucht. Bei der Prognose für den Niederschlag zeigt sich: nass wird nässer und trocken wird trockener. Betroffen von weniger Niederschlag und größerer Trockenheit ist vor allem Ostdeutschland; mit Waldbrandgefahr und schlechteren Ernten in der Landwirtschaft.
Mehr Niederschlag heißt vor allem auch Starkniederschläge sowohl im Sommer als auch im Winter: und stärkere stehende Tiefs – Gewitter - wie es letztes Jahr in Simbach der Fall war. Die Folgen sind bekannt.
Die Klimaprognosen sind vielfältig, beeinflusst auch durch den Menschen und bei der Klimakonferenz, so Brunnbauer, suche man nach Möglichkeiten den Co2 Ausstoß zu verringern und den Ländern die Folgen aufzuzeigen. Und jeder kann etwas dazu tun, angefangen beim Energie sparen.
Viele Fragen der Zuhörer und die anschließende Diskussion rundeten den interessanten Abend ab.

 

 

Neuwahlen bei der Frauenunion Wolnzach am 20. Februar 2017:
Die Mitgliederversammlung war für die Frauenunion keine aufregende Sache, da, bis auf zwei Beisitzer, alle für weitere zwei Jahre wiedergewählt wurden.
Eingangs wurden Waltraud Brummer für 20 Jahre und Josefine Bergsteiner für 10 Jahre Mitgliedschaft geehrt.
72 Mitglieder zählt der Ortsverband, zu dem auch die Frauen aus Rohrbach gehören und ein Drittel war anwesend um die Wahlen durchzuführen. Neu sind bei den Beisitzern Verena Meier und Franziska Winter.
In ihrem Rückblick auf das vergangene Jahr erinnerte Jutta Winter an das durch Führungen und Vorträgen begleitete Thema der regionalen Produkte und Vermarktung. Aber auch Veranstaltungen zu politischen, sozialen und christlichen Themen fanden ihren Raum. 
Viele Aktivitäten werden es auch in diesem Jahr sein, geprägt durch die bevorstehende Landrats- und Bundestagswahl. Besonders hob die Vorsitzende die Fahrt zum BR mit Besuch der Abendschau und das politische Frühstück mit den Frauen von Politikern hervor.
Jutta Winter betonte, wie wichtig ihr die gute Zusammenarbeit mit der Wolnzacher CSU sei. Dies gelte auch für den 1.Bürgermeister mit den CSU-Gemeinderäten, wie auch mit MDL Straub und MdB Irlstorfer. Und obwohl ein MdB doch oft in Berlin sei und einen großen Wahlkreis hat, denkt er immer an seinen Wahlkreis, sogar in Form einer Glückwunschkarte zum Valentinstag für die Frauen.
Die Frauen der CSU Arbeitsgemeinschaft begleiten, so Winter, die politischen Aktivitäten besonders im Markt sehr genau, aber auch auf Bundes- und Landesebene. Die wichtigste Frau im Lande, die Bundeskanzlerin, habe ihre vollste Unterstützung und wünsche sich nichts mehr als ein freies, christliches und friedliches Bayern und Deutschland.

 

 

Mitgliederversammlung 20. Februar 2017  - Vortrag zur sozialen Betriebshilfe

Informationen über die Möglichkeiten der Betriebs- und Haushaltshilfe gab Hans Wolf vom Maschinenring 
Ilmtal. Wolf stellte das Team der betrieblichen Hilfe in der Landwirtschaft, aber auch für die privaten Haushalte vor.
Vor allem für pflegende Angehörige gibt es auch die Möglichkeit sich Hilfe zu holen, wenn diese selbst krank werden. Hilfe gibt es bei den Anträgen für die Krankenkassen und die Bereitstellung von Personal, ob in Form einer selbständigen Haushaltshilfe oder einer Dorfhelferin.

FU Veranstaltung „Kaffee und Politik“ mit MdB Erich Irlstorfer am Samstag 4. Februar
Auf Einladung der Frauenunion sprach MdB Erich Irlstorfer bereits zum zweiten Mal über die Entwicklung der Pflegepolitik.
Irlstorfer stellte an vielen Beispielen die Veränderungen dar, die durch die drei Pflegestärkungsgesetze I bis III seit 2015 entstanden sind. Dabei nannte er die bessere Ausstattung der Pflegeheime, die neuen Pflegegrade, bei denen auch die Demenz- und Alzheimerkranken berücksichtigt worden sind. Keiner der bisherigen Pflegebedürftige sei durch die neue Einstufung schlechter gestellt worden.

Wichtig sei zu beurteilen, was der Pflegebedürftige noch kann und nicht, was er nicht kann und ihn, auch wenn es länger dauert, am Leben teilzuhaben. Dafür ist mehr Personal notwendig, für die Irlstorfer eine ordentliche Bezahlung fordert und die Beschränkung der Betreuungspersonen auf max. 16. Die Verhandlungen mit den Heimen sei von großer Bedeutung, jedoch auch deren Kontrolle – unangemeldet versteht sich.
Für die Ausbildung der Pflegeberufe fordert derzeit die SPD eine generalisierte Ausbildung, von der Irlstorfer wenig hält. Realistisch hält er eine zweijährige gemeinsame Ausbildung und zusätzliches drittes Jahr mit der Spezialisierung auf Kinder-, Kranken- oder Altenpflege.

Trotz aller Verbesserung wollen die meisten Pflegebedürftigen am liebsten zu Hause bleiben, deshalb gilt ambulant vor stationär. Die gesetzliche Pflegeversicherung kann hier aber nur einen Teil leisten. Irlstorfer sprach von einer „Teilkaskoversicherung“, was bedeutet, dass jeder privat noch vorsorgen sollte, wenn die Familie nicht belastet werden soll.
Fragen zu der Finanzierung von Einrichtungen, ebenso wie der Ausfall von Pflegepersonen im Haushalt wurden abschließend von Irlstorfer noch beantwortet. 

Mit viel guten Wünschen für seinen politischen Einsatz bedankte sich Vorsitzende Jutta Winter abschließend bei MdB Erich Irlstorfer

Besuch im Druckhaus Kastner, Wolnzach

Am 10. Januar besuchten 20 Frauen und Männer das Druckhaus Kastner. Herr Eduard Kastner führte die Gruppe persönlich durch den Betrieb. Das Druckhaus hat ca. 200 Mitarbeiter und wird in den nächsten Jahren produktionstechnisch in das Gewerbegebiet Schlagenhausener Mühle ausgelagert. In den letzten 10 Jahren sind ca. 30% der Druckereien aufgegeben oder übernommen worden. Das Druckhaus Kastner dagegen besteht seit 1897 und ist stetig gewachsen. 40 Zeitungen/Zeitschriften werden im eigenen Hause redaktionell betreut und gedruckt. Der größte Umsatz wird allerdings mit dem Druck und der Erzeugung von Verpackungen, Ettiketten für Medikamentenhersteller bis zur Babynahrungsindustrie erzielt. Herr Kastner berichete sehr eindrucksvoll von der Firmengeschichte und der Veränderung im Druckereigewerbe und die Besucher waren begeistert vom Zeitungsarchiv aus über 100 Jahren. Die Führung durch den Betrieb begann beim Entwurf der Druckerzeugnissen bis hin zum fertigen Verpackungserzeugnisse bzw. der Printmaterialien. Die Räume sind bestens geplant und gestaltet, was auf Grund der Platznot ein Meisterwerk ist.
Jutta Winter bedankte sich abschließend bei Eduard Kastner und dem hausinternen Redakteur Harald Regler für die interessante Stunde. Anschließend besuchte die Gruppe noch das nahe gelegene Gasthaus zur Post um die gewonnenen Eindrücke noch zu vertiefen.

  Berichte über Veranstaltungen 2016

Marktführung: Der Gump geht um

Am Mittwoch den 5. Oktober führten Michaela Eisenmann und Julia Mirlach eine kleine Gruppe von Interessierten durch die Gässchen und Straßen von Wolnzach und erzählten dabei die Geschichte vom Gump und vom Gänswürger. Die beiden Räubergesellen versetzten die Bevölkerung in Angst und Schrecken, vor allem als der Gump dann auch noch den Gänswürger umbrachte. Gefasst wurde der Gump in Wolnzach. Eine Krämersfrau erkannte den finsteren Gesellen und nach einer Hetzjagd durch Wolnzach, konnte der finstere Geselle in der Hofeinfahrt von Michaelas Großeltern gefasst werden. Anstatt seine gerechte Strafe  zu bekommen, verschied der Räuber aber vorher im Gefängnis an einer Lungenentzündung.

 

Politisches Frühstück am 18. August 2016
Warum Essen wir im Winter Erdbeeren und im Sommer Orangen?

Mit dieser provokanten Frage eröffnete Vorsitzende Jutta Winter das alljährliche politische Frühstück der Frauenunion. Als Referentin konnte sie die Ernährungsexpertin Jutta Löbert gewinnen. Nach einem köstlichen Frühstück zeigte Jutta Löbert, Bäuerin und Ökothrophologin zugleich, den rund 35 Zuhörern die Vorteile und Bedeutung der Ernährung mit regionalen Produkte auf.
Interessant war schon die Darstellung von unterschiedlichen Ernährungstypen, bei denen vor allem die Kochfans mit 20% Anteil, die Kritisch- Bewussten und Markenkäufer mit jeweils 9% wohl die sind, die auf regionale Produkte Wert legen, bzw. hinterfragen wo die Lebensmittel herkommen und wie sie verarbeitet werden. Allerdings sind die Verbraucher auch sehr preisbewusst. Ein wichtiges Hilfsmittel beim Kauf nehmen die Güte Zeichen ein, wie z. B. „Geprüfte Qualität Bayern“ oder das rote EU Siegel. Aber auch regionale Initiativen, wie "Unser Land" nehmen an Bedeutung zu. Löbert veranschaulichte an vielen Beispielen die Vorteile der regionalen Produkte, angefangen von Vitaminen bis zur Senkung von CO2-Belastung. Regionale Produkt allein, sei aber nicht das Maß aller Dinge, so sei zum Beispiel auch Freiland-Gemüse den Gewächshaus-Gemüse vorzuziehen seien.
Tja, stellte Jutta Löbert zum Schluss fest, sind es letztendlich unsere Gelüste, die nicht immer mit regionalen Produkten gedeckt werden können. Und so gehört einfach eine Scheibe Orange in den Aperol Spitz obwohl ein Rotkohlblatt mehr Vitamine hat.

Abschließend bedankte sich Vorsitzende Jutta Winter mit einem regionalen Honig aus dem Hause Gmelch bei der Referentin. 

FU Ausflug nach Nürnberg
Am Donnerstag 16. Juni hat die Frauenunion Wolnzach ihren Tagesausflug nach Nürnberg unternommen.
Zuerst besuchten die 26 Teilnehmer den Gartenbaubetrieb Höfler. Frau Höfler begrüßte erfreut die Besucher, die vor allem auch potentielle Käufer ihrer Tomaten und Gurken sind. Beeindruckend waren die großen Gewächshäuser, in denen die Tomaten im Januar angepflanzt  und bis November geerntet werden. Über die natürliche Schädlingsbekämpfung (z.B. mit Hummeln), die Pflege der Pflanzen und vieles mehr, erfuhren die 23 Frauen und 3 Männer. 

Im nahe gelegenen Forsthaus in Neuhaus wurde danach zu Mittag gegessen und durch den daneben liegenden Schlosspark spaziert.
Anschließend fuhr die Gruppe nach Nürnberg und genoss die Stadtrundfahrt mit der Altstadtbahn, den Besuch der Lorenzkirche und auf dem Markt konnten schon die ersten Lebkuchen erstanden werden.

JesusLuxus - der wahre Reichtum kommt von oben am 14. April 2016
Auf eine eindrucksvolle Weise brachte die Gemeindereferentin Susanna Juretschka den Zuhörern näher, dass wir in Luxus leben, aber uns dieses nicht bewusst ist. Sie erklärte mit Bildern und Beispielen, dass selbst der Mensch ein Luxusgeschöpf Gottes ist und wir uns auch so sehen sollen.
Luxus sei aber oft etwas, was wir als solches schon nicht mehr erkennen: sich Zeit oder Freiheiten zu nehmen für Dinge die uns wichtig sind oder einfach miteinander zu feiern.
Susanne Juretschka zeigte dabei immer wieder, dass Jesus uns dabei eine große Hilfe sein kann und in der Bibel auf die luxuriöse Lebensweise immer wieder hingewiesen wird.
Abschließend wurde ein gemeinsames Dankesgebet gesprochen und das Lied "Danke für diesen Abend" gesungen.
Vorsitzende Jutta Winter bedankte sich bei der Gemeindereferentin mit einem "Luxus"-Korb verschiedener Biersorten und auch mit ein paar Leckerlis für Susannas Hund. Gesungen, meinte Jutta Winter, wird sonst nur die Bayernhymne, daher sei das Dankeslied eine schöne Abwechslung gewesen.


Besichtigung des Geflügelhof Raab in Waltendorf/Obersüßbach am 27. Februar 2016
Im Rahmen der Reihe „Vermarktung von regionalen Produkten“ besuchte die Frauenunion Wolnzach mit 30 Frauen und Männer den Geflügelhof Raab in Waltendorf/Obersüßbach. Erhard Raab sen. und jun. begrüßten ihre Besucher mit einem köstlichen Eierlikör.
Bereits die 6. Generation der Familie Raab betreibt den landwirtschaftlichen Hof und spezialisierte sich vor 50 Jahren auf Geflügelhaltung mit der Vermarktung von Eiern. In drei Stallungen werden die Hühner in Bodenhaltung gehalten, wobei jetzt die Freilandhaltung dazukommt.

Die Besucher sahen Hühner mit braunen und weißem Gefieder, die sich munter im Stall tummelten und gar nicht raus wollten, obwohl sie die Gelegenheit „zum Freigang“ hatten.
Neben der Vermarktung von rohen Eiern läuft von Hl. Dreikönig bis Gründonnerstag auch die Eierfärberei der Familie auf Hochtouren, gefärbt wird auch für andere Bauern. Nach Ostern werden dann nur noch rote Brotzeiteier gefärbt.
Vermarktet werden die Produkte im Umkreis von ca. 100 km, eben auch in verschiedenen Geschäften in Wolnzach.
Seit 30 Jahren wird der Hühnermist bereits in einer Biogasanlage für die Energieerzeugung verwendet. 
Die frischen Eier machten Appetit und so deckten sich viele im hofeigenem Laden mit buntgefärbten Eiern und Eierlikör ein.
Mit einer Brotzeit wurden die Besucher dann noch bestens bewirtet.
Ein Vergelt’s Gott an die Familie Raab.

Mitgliederversammlung der Frauenunion am 22. Februar 2016

In einem Bildervortrag lies die Vorsitzende Jutta Winter ein ereignisreiches Jahr Revue passieren. u.a. das 20jährigen Jubiläum, das politische Frühstück mit Unternehmerfrauen, der Besuch der Berufsschule in Mainburg oder die Veranstaltung Kaffee und Politik mit MdL Karl Straub. Jutta Winter bedankte sich vor allem bei den Damen der Vorstandschaft für die tatkräftige Unterstützung bei den Veranstaltungen mit dem Motto Frauen für Frauen und an die Besucher der Veranstaltungen.
Auch für das nächste Jahr stellte sie anschließend ein vielfältiges Programm vor. Dabei steht die regionale Vermarktung von Nahrungsmitteln im Fokus. Am kommenden Samstag findet der Besuch auf dem Geflügelhof Raab statt, im Juni ein Besuch des Gemüsehofes Höfler in Nürnburg und abschließend das Politische Frühstück im August unter dem Motto: Warum essen wir im Winter Erdbeeren und im Sommer Orangen?
Nach dem Kassenbericht von Schatzmeisterin Irene Niedermeier wurden Erna Stanglmayr, Erna Schlicht, Imelda Kühnel, Silvia Heindl und Franziska Pflügler für20 Jahre und Inge Randelzhofer, Marianne Demmel, Edeltraud Grosam, Emmi Fuchs und Theresia Huber für 10 Jahre geehrt.

Nachdem die angekündigte Referentin wegen Erkrankung absagte, berichteten Baurefentin Steffi Maier und 3. Bgm. Kathi Gmelch aus Ihren Referaten.
Steffi Maier erklärte dabei die Entstehung des geplanten Flächennutzungsplanes mit 40ha und den daraus entstandenen mit 13ha im Jahr 2013 und legte dabei dar, wie viele öff. Stellen hier ein Mitspracherecht haben. Die daraus resultierenden Baugebiete erklärte sie am Beispiel Geroldshausen. 2015 wurden 5 Baugebiete abgeschlossen, 16 sind noch in Bearbeitung. Fragen kamen zur Stellplatzverordnung im Markt und den Einfluss der Kläranlage auf die Baugebiete.
Kathi Gmelch berichtete abschließend über die Entwicklung der Kinderunterbringung in Krippe, Kindergarten und Hort und stellte dar, dass der Markt Wolnzach hier auf einen sehr guten Weg ist.

Kaffee und Politik mit MdL Karl Straub

Am  Samstag den 14. Januar fand unsere beliebte Veranstaltung Kaffee und Politik im Gasthaus Waldinger in Burgstall statt. MdL Karl Straub nahm sich die Zeit und erzählte quer durch die Landtagspolitik, aber doch auch mit dem Schwerpunkt Asylpolitik, die alle Gemüter bewegt.
Mit 50 Frauen war das Gaststube bis auf den letzten Platz gefüllt. Nach Kaffeebewirtung durch die Wirtsleute ging es dann doch sehr politisch zu. 
Es kamen viele Fragen, angefangen von der Unterbringung, den geplanten Neubau von Unterkünften, inwieweit denn auch die Tafeln von den Flüchtlingen betroffen sind oder wie es denn auch mit der medizinischen Versorgung und Finanzierung aussieht.
Das Bayern an seine Grenzen stoßt waren jeden klar, doch ein Lösung ist wohl weit in Sicht, vor allem, wenn die Politik von Bund und Land auseinanderfallen. Karl Straub berichtete über den offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkl und auch die Aktion des Landshuter Landrats wurde diskutiert.
Ein interessanter Nachmittag mit einem sich sichtlich wohlfühlenden Landtagsabgeordneten.
Vielen Dank an Karl Straub.

  Berichte über Veranstaltungen 2015

Am Samstag 14. November waren wir in der Pfarrei Gosseltshausen zu Gast. Erwin Huber führte uns durch die Gosseltshausener Kirche Maria Heimsuchung und erklärte den 30 Besuchern die Entstehung und Entwicklung des schönen Gotteshaus. Die Kirche ist ein echtes Schmuckstück mit  schönen Deckengemälden, der reich verzierten Kanzel und dem prächtigem Altar.
Interessant ist auch das große Kreuz an der rechten Seite, das eine Nachbildung des nicht mehr bestehenden Kreuzes aus dem Kloster Wolnzach darstellt. 
Der neu erstellte Kirchenführer fand anschließend großes Interesse, um noch mal die neu gewonnen Informationen zu vertiefen.

Nach der Kirchenbesichtigung gab es in dem neu gebauten und erst im September eingeweihten Pfarrheim noch selbstgebackene Kuchen und Kaffee, das von den Teilnehmern mit einer Spende für das Pfarrheim belohnt wurde.

Wir bedanken uns bei Pfarrer Nowak und Erwin Huber für die Kirchenbesichtigung, sowie Ingrid Huber und Resi Aigner für die Organisation und Kaffee im Pfarrheim.

Besichtigung der Schaubrennerei Badhorn in Ampertshausen

Am 30. Oktober waren 15 Frauen und Männer in der Schaubrennerei Badhorn zu Besuch. Sofie und Josef Badhorn empfingen die Besucher mit einem köstlichen Johannisbeerlikör in ihrem schön gestalteten Verkaufsraum, der zugleich zur Bewirtung und natürlich der Brennerei dient.

Sofie Badhorn erzählte den Besuchern den Aufbau der Brennerei, der mit einer "Schnapsidee" begann. Viel erfahren konnte man über die Herstellung der Destillate - den Unterschied zwischen Brand und Geist oder auch woran man einen guten Likör oder Brand erkennt.

 

 

Bevor die feinen Erzeugnisse probiert wurden, schafften sich alle eine gute Grundlage mit einer vorzüglichen Brotzeit, zum Teil Erzeugnisse der eigenen Freilandschweine.
Sofie und Josef Badhorn ist gut zu zuhören und ihre Begeisterung und Freude wird in ihren Erzeugnissen erkennbar - beste Qualität und hervorragende Aromen.
Herzlichen Glückwunsch dem Ehepaar Badhorn und weiterhin eine gute Hand (oder auch Nase) für ihre hochprozentigen Ideen.
Auf der Internetseite Badhornfinden sie weitere Informationen über die Schaubrennerei.

Besuch der Berufsschule in Mainburg am 7. Oktober 2015

Am 7. Oktober besuchten 13 Frauen und 2 Männer die Berufsschule in Mainburg, die in der Dualen Berufsausbildung für die Berufe Maurer, Schreiner, Raumausstatter und Sattler den schulischen Teil übernimmt. OStD Maria Sommerer ist Schulleiterin des Staatlichen beruflichen Schulzentrum Kehlheim, zu der auch die Berufsschule Mainburg gehört und als ehemalige FU-Vorsitzende war es ihr eine besondere Freude, die Besucher durch "Ihre Berufsschule" zu führen. Sie berichtete über den Aufbau der Berufsschule, über die Investitionen und Kosten, Schülerzahlen und erklärte die einzelnen Räume mit den Arbeiten der Schüler.
Besonders fiel den Besuchern die Sauberkeit in den Werkstätten und in allen Schulgebäuden auf. Auch die ausgestellten Exponate und Arbeiten der Schüler wurden gehörig bestaunt.

Eine kleine, aber sehr feine Berufsschule mit einem Kollegium von 12 Lehrern.
Es war uns allen eine Freude, die Berufsschule besuchen zu dürfen. 
Vielen Dank an Maria Sommerer.

Politisches Frühstück am 19. August 2015 - Unternehmerinnen berichteten von ihrer Existenzgründung

Auf Einladung der Frauenunion Wolnzach berichteten vier Unternehmerinnen über ihre Gründerphase und über ihr Unternehmen: Inge Kawasch von der Marktbuchhandlung Kawasch, Katharina Weber von Augenoptik Sehenswert, Irmgard Westermair vom Hotel Haimerlhof und Martina Pauly von Martina-ihr Friseur.

Nach einen Frühstücksbuffet, das von Irmgard Schiwampel  vorzüglich vorbereitet war, stellten sich die vier Frauen vor.

Inge Kawasch, als Branchenfremde, hat seit 7 Jahren die Buchhandlung und zeigte auf wie wichtig ein Businessplan und Beratung vor der Gründung sind. Amazon und Internet machen den Buchhandlungen das Leben schwer und doch stellte sie heraus, dass die Wolnzacher gute Kunden sind, aber auch die Schulen eine große Rolle spielen.  Sie gab Existengründern den Rat, dass die Familie ein wichtiges Rückgrat darstellt und nicht nur der Beruf und Betrieb der alleinige Lebensinhalt sein darf.

Katharina Weber berichtete über ihre Ausbildung zur Optikerin und nach zweijähriger Berufserfahrung zur Weiterbildung als Augenoptikermeisterin. Mit 24 Jahren machte sie sich bereits selbständig, was sie heute noch als sehr früh empfand. Mittlerweile  ist ihr Mann mit im Geschäft und das Optikgeschäft hat zwei weitere Angestellte. Die Wolnzacherin wählte Rohrbach als Standort, da hier noch kein Optikgeschäft war.
Heute kommen die Kunden aus einem Umkreis von 30 km.

Irmgard Westermair schilderte, wie sie über die Restaurierung des denkmalgeschützten Hauses  zum Hotelbetrieb Haimerlhof kam, eine späte Liebe, die die gelernte Schneiderin, verwirklicht hat. Sie machte eine Ausbildung zur Hotelsekretärin und absolvierte verschiedene Praktikas, bevor sie das Hotel eröffnete.
Ihr ist heute noch wichtig, andere Hotels zu besuchen, um sich auch Anregungen zu holen.  Wichtig ist für sie ein gutes Betriebsklima, die Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen, denn alleine könnte sie den Hotelbetrieb nicht führen.

 

Martina Pauly, die seit 2012 ihr Friseurgeschäft in Niederlauterbach betreibt, erzählte von ihrer Selbständigkeit und von der Unterstützung,die sie durch ihre Familie bekommen hat. Begonnen hatte sie zuerst mit einem mobilen Friseurservice, bevor sie dann ihr eigenes Geschäft eröffnete.
Friseurin war ihr Traumberuf, seit Kindesbeinen an und jeder merkte unverkennbar, dass sie diesen Beruf liebt.

 Die vier Unternehmerinnen wurden viel gefragt, z.B. ob die Bücher oder Brillen auch wieder zurückgegeben werden können, wenn sie nicht verkauft werden, wie man kleinen Kindern die Haare schneidet, wie gut die Lesebrillen von der Tankstelle sind, wie hoch die Bettenbelegung im Hotel ist und wie wichtig die Mund-zu-Mund-Werbung ist.
Alle Frauen beantworteten die Fragen sehr offen und  stellten dar, dass ein Arbeitstag nicht nach Schließung des Ladens beendet ist, dassBelastbarkeit und Durchsetzungsvermögen als Selbständige von großer Bedeutung sind.

Herzlichen Dank an die Unternehmerinnen für ihre offenen Worte.

 

 

Mit den Jägern durch den Wald - Ferienpass-Aktion am 18.August 2015 der CSU und FU

20 Kinder nahmen die Gelegenheit wahr, den Wald mit den Augen von zwei Jägern zu sehen. Als erstes bekamen sie, am nahe gelegenen Dammwildgehege, den Hirsch mit seinen Kühen und Kitzen zu beobachten.
Danach ging es in den Wald, angeführt von Alois Widmann in Begleitung von Hund Quirin, sowie Alois Brummer. Die beiden erklärten u. a. die einzelnen Baumarten  und den Unterschied von Kiefern- und Tannenzapfen. Die Kinder interessierten sich auch für den Sinn von Fütterungsstellen, eine umgepflügte Wasserstelle, die nachts von Wildschweinen besucht wurde, sowie einen Dachsbau.
Viele Geschichten erzählten die beiden Jäger und dass der Wald und die Jagd nicht nur schön sein kann, sondern auch Gefahren birgt. Das wurde offensichtlich als die Gruppe an einen zersplitteten Baum kam, der drei Tage zuvor von einem Blitz gespalten wurde.

 Lustig war auch das Eichhörnchenspiel - durchgeführt von Stephanie Reitlinger - bei denen die Kinder große Bohnen verstecken mussten um sie anschließend wieder zu suchen - so wie es Eichhörnchen eben machen. Manche fanden dann ihre Vorräte doch nicht mehr, was bedeutete, dass sie den Winter nicht "überlebten".

Abschließend wurden die Kinder mit selbstgepressten Apfel-Traubensaft und frischen Brezen bewirtet.
Einige waren schon zum dritten Mal dabei, was zeigt, dass die Begeisterung der Kinder für die Natur groß ist.
Wir freuen uns nächstes Jahr auf die Fortsetzung und ein Wiedersehen mit den Kindern.

 

 

20 Jahre Frauenunion Wolnzach  

Am 20. Juli, bei besten Biergartenwetter, fanden 40 Frauen den Weg in den Bürgerbräu um das Jubiläum der FU zu feiern. Es kamen auch alle geladenen Ehrengäste: MdB Erich Irlstorfer, MdL Karl Straub, FU-Kreisvorsitzende Emi Bergmeister,  1. Bgm Jens Machold, der CSU Vorsitzende Axel Meier, JU Vorsitzender Josef Seidl und der Gründervater Erich Niedermeier, sowie die Presse.

Mit 17 Frauen wurde der Ortsverband 1995 gegründet- heute sind es bereits 71 und die FU hat in den letzten 20 Jahren viel bewegt und viel unternommen. Es wurde Politik von Frauen für Frauen gemacht. Auf eine erfolgreiche Bilanz konnte die Vorsitzende in den zwei Jahrzehnten zurückblicken.

Nach kurzen Grußworten der Ehrengäste, ergriff Katharina Gmelch das Wort und erzählte von den Anfängen der Arbeitsgemeinschaft.  Anschließend nahm Jutta Winter mit ihren Stellvertreterinnen Edeltraud Grosam und Sabine Widmann gemeinsam mit Erich Irlstorfer die Ehrungen vor. 

Jutta Winter hatte für jede geehrte Frau einen persönlichen Spruch herausgesucht und dieser wurde in Form eines Holzschildes gemeinsam mit der Urkunde überreicht. Dabei gab es viel zu lachen, da die Sprüche witzig und treffend waren. Erich Irlstorfer ehrte die Damen mit einer Nadel für internationale Gäste des Bundestags. 

Anschließend sang und erzählte Luis Maier vom Leben der Dichterin Emerenz Maier, die vor 100 Jahren ein überwiegend unglückliches Leben führte. Heute, meinte Luis Maier, wäre die Emerenz sicher bei der Frauenunion.

mehr Fotos finden Sie hier:

 

 

18. Mai 2015:
Frauen aus dem Wolnzacher Ortsverband in der Kreisvorstandschaft Pfaffenhofen:
Die Wolnzacherin Maria Sommerer ist neue stellvertretende Kreisvorsitzende.
In ihrem Amt bestätigt wurde als 2. Schriftführerin Elisabeth Glück
Neue Beisitzerin in der Kreisvorstandschaft ist Franziska Winter, unser jüngstes Mitglied im Ortsverband.

Am 20. März 2015 fand ein interessanter Abend zum Thema "Plastik- Segen oder Fluch" statt. Referentin war Frau Stephanie Ertl vom Verbraucherservice Regensburg.
Die anwesenden 45 Frauen wurden über die Vorteile, aber auch über die Risiken von Produkten aus Plastik informiert.
Organisiert wurde die Veranstaltung gemeinsam von der Frauenunion und des Frauenbundes Wolnzach. 

Am 24. Januar 2015 konnten die Teilnehmer der Stadtstorchführung in Geisenfeld in das Leben im Mittelalter eintauchen.
Unter dem Motto "Nostalgie und Kulinarik" lies Antonie Schlierf, von der Geisenfelder FU, als Führerin, zusammen mit ihren Kollegen und Kolleginnen, die Vergangenheit lebendig werden. In Geschichten und kleinen Szenen wurden an verschiedenen Plätzen die Geisenfelder Geschichte lebendig und zeigte die Bedeutung der Stadt im Mittelalter auf. Zwischendurch wurden die Teilnehmer in den Gaststätten bewirtet und konnten sich an diesem kalten Januartag aufwärmen.
Ein interessante und gesellige Veranstaltung, zu der man die Stadt Geisenfeld nur beglückwünschen kann.

Im Oktober 2014 stellte die Frauenunion einen Antrag zur Erstellung eines Behindertenkonzeptes in Wolnzach. Der Antrag wurde von der Marktgemeinde aufgenommen und unter der Leitung der Marktserviceleitung Michaela Eisenmann traf sich am 3. März 2015 zum ersten Mal der Arbeitskreis Menschen mit Handicap. In diesem Arbeitskreis, der bereits zweimal zusammengekommen ist, arbeiten verschiedenste Gruppierungen und Gemeinderäte aus allen Parteien mit.
Wir freuen uns, dass wir hier den Anstoß geben konnten und auch drei Frauen aus der Vorstandschaft hier mitarbeiten. 
Wir arbeiten an einer guten Zukunft für alle Menschen.

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