Kelheim

Herzlich willkommen!

 

Wir freuen uns, dass Sie unsere Seite angeklickt haben und Interesse an uns zeigen.

Die Frauen-Union ist eine Arbeitsgemeinschaft der CSU. Im Gegensatz zu Frauenarbeitsgemeinschaften anderer Parteien ist eine Mitgliedschaft in der CSU nicht Voraussetzung für einen Beitritt in die Frauen-Union. Ausgeschlossen ist aber die Zugehörigkeit zu einer anderen Partei.

Wir sind einer von sechs Ortsverbänden des FU-Kreisverbands Kelheim mit insgesamt rund 250 Mitgliedern.

15 Frauen gründeten am 7.2.1991 den Ortsverband der FU Kelheim. Am 14. November 2016 konnten wir das 25-jährige Bestehen feiern. Derzeit haben wir 59 Mitglieder, die meisten aus Kelheim, 12 aus Saal, 3 aus Ihrlerstein, je 2 aus Hausen und aus Riedenburg, außerdem je eines aus Abensberg, Essing, Painten, Rohr und Hexenagger.

Über unsere Aktivitäten können Sie sich hier einen Endruck verschaffen, wenn Sie unter "Aktuelles" die Berichte der bisherigen Veranstaltungen anklicken und sich unter "Termine" über unsere nächsten Vorhaben informieren.

Am besten machen Sie sich natürlich ein Bild von uns, wenn Sie einfach eine unserer Veranstaltungen besuchen. Nichtmitglieder sind immer herzlich willkommen.

 

 

 

Aktuelles

10.01.2021

Zum Jahreswechsel

Zum Jahreswechsel

 

Allen Mitgliedern, Freundinnen und Freunden des FU-Ortsverbands Kelheim ein glückliches neues Jahr bei bester Gesundheit. Hoffen wir, dass dieses Jahr besser wird als 2020 und dass das Coronavirus uns weiter verschonen wird! Ich hoffe auch, dass die Auswirkungen der vielen Schließungen trotz der längeren Dauer noch verkraftbar bleiben.

 

In normalen Zeiten wird spätestens Mitte Januar unser Halbjahresprogramm verschickt. Dieses Mal haben wir es noch gar nicht in Angriff genommen, denn die Aussicht auf eine Lockerung der aktuellen Kontaktbeschränkungen scheint in weite Ferne gerückt.

 

Umso mehr freut es mich, dass wir letztes Jahr das Tal zwischen den beiden Corona-Wellen gut genutzt haben und so eine Reihe von Veranstaltungen durchführen konnten. Meines Wissens ist niemand dadurch zu Schaden gekommen. Es war ein Glücksfall, dass unsere Ortshauptversammlung und die Kreishauptversammlung bereits in der ersten Märzwoche stattfanden, denn ab Mitte März kam ja alles von einem Tag zum anderen zum Stillstand. Wir konnten sogar noch am 8. März den Frauentag der Kreis-FU mit „Little Women“ im total ausverkauften Roxy-Kino besuchen.

 

Sobald die Bestimmungen gelockert wurden, waren wir wieder präsent: am 11. Mai mit der Maiandacht in Kelheimwinzer mit musikalischer Begleitung durch Monika Stadler-Fellner und Anneliese Röhrl sowie fachmännischer Erklärung der Bildwerke durch Dr. Jutta Göller. Auf die vorgesehene Einkehr mussten wir allerdings verzichten, weil die Gastronomie noch nicht öffnen durfte. Die anderen Ortsverbände und die meisten Vereine sagten ihre Maiandacht aus Angst vor Ansteckung ab. Bei der Größe der Kirche sind die wenigen Teilnehmerinnen, die bei sehr ungünstigem Wetter gekommen waren, sicher kein großes Risiko eingegangen. Problematisch war dagegen der Mangel an Fahrgelegenheiten, weil in der Phase nur eine Person schräg hinter der Fahrerin mitgenommen werden durfte.

Am 25. Juni konnten wir die Messe für die verstorbenen Mitglieder des Orts- und Kreisverbands und der CSU Saal wieder mit einem Beisammensein im Gasthaus in der Heide verbinden.

Am 27. Juli konnte in Kelheim die ursprünglich für Anfang April geplante Veranstaltung „Alles über den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Stadt und Landkreis Kelheim" mit dem zuständigen Stabstellenleiter im Landratsamt Stefan Grüttner nachgeholt werden. Da das Rufbussystem Kexi erst kurz vorher eingeführt worden war, stieß der Vortrag auf großes Interesse und zog auch einige Nichtmitglieder an.

Einen selbst für normale Zeiten beachtlichen Zulauf hatte die für März vorgesehene und auf den 12. Oktober verlegte Veranstaltung - in Kooperation mit der VHS Kelheim - von Prof. Dr. Johann Plank "Aktuelle Eindrücke aus Mossul und Irak - ist der Islamische Staat besiegt?" Möglicherweise wird Prof. Plank bei Gelegenheit einen weiteren Vortrag zu einem außenpolitischen Thema halten.

Auch mit unseren Stammtischen haben wir die Zeit zwischen den beiden Corona-Infektionswellen so gut wie möglich zur Pflege persönlicher Kontakte genutzt. Zum frühesten nach der ersten Corona-Welle am 9. Juni im Weißen Brauhaus traute sich nur eine Handvoll mutiger Frauen. Lange noch hieß es, die Älteren sollten als Risikopersonen zu Hause bleiben. Etwas anders sah es schon am 14. Juli in Randeck aus. Zu der Zeit fielen wir schon auf, weil wir nicht wie inzwischen gestattet zu zehnt an einem Tisch sitzen wollten. Auch bei den Stammtischen am 11. August in der Sportinsel und am 13. Oktober in der Bar Centrale in Kelheim war es alles andere als problemlos, als Gruppe 1,5m Abstand zu halten. Leicht ging es nur im Biergarten des Gasthofs Perzl in Lohstadt am 8. September.

Gerade noch rechtzeitig vor dem erneuten Verbot so gut wie aller Veranstaltungen konnten wir am 21. Oktober ein Gespräch mit der 3. Bürgermeisterin, CSU-Ortsvorsitzenden und stv. FU-Ortsvorsitzenden Johanna Frischeisen über Aktuelles aus der Stadtpolitik sowie als krönenden Abschluss am 24. Oktober in der Franziskanerkirche ein vor allem von musikbegeisterten Nichtmitgliedern besuchtes Benefizkonzert durchführen. Geboten wurde ein stimmungsvolles klassisches Orgelkonzert zum Erntedank mit Thomas Harrieder (Orgel), Barbara Mathes (Sopran), Miriam Ott (Geige) und Sebastian Perzl (Posaune). Stadtpfarrer Reinhard Röhrner trug besinnliche Texte vor.

Dem Coronavirus zum Opfer fiel außer den Stammtischen im November und Dezember leider unsere Adventsfeier.

 

Hoffen wir, dass die verhängten Maßnahmen und die Impfungen bald zum gewünschten Ergebnis führen und wieder Normalität einkehrt. Bis dahin alles Gute! Ich freue mich schon jetzt auf die Zeit, wenn die Erinnerung an die Corona-Pandemie allmählich verblassen wird.

 

Herzliche Grüße

 

 

FU-Ortsvorsitzende

 

 

Erste Veranstaltung nach Corona-Kontaktsperre: Maiandacht in Kelheimwinzer

Sieben Wochen durften wegen der Corona-Krise keine Veranstaltungen stattfinden. Als bekannt wurde, dass ab 4. Mai wieder Gottesdienste erlaubt waren, fuhren Vorsitzende Dr. Gudrun Weida und die für eine Kirchenführung vorgesehene Historikerin Dr. Jutta Göller umgehend mit Metermaß nach Kelheimwinzer, um sich zu überzeugen, ob bzw. mit wie vielen Personen die im Halbjahresprogramm vorgesehene Maiandacht durchführbar sein würde. Dass sie nicht wie geplant in der kleinen spätromanischen Kirche St. Jakobus möglich wäre, wurde schnell klar. Dagegen stellte sich die neue Jakobskirche als sehr gut geeignet heraus: Sie bot Platz für 70 Personen bei Einhaltung des vorgeschriebenen Abstands von 2 Metern nach allen Seiten. Pfarrer Antony Koottummel hatte zufällig zur selben Zeit dieselbe Frage bewegt; so konnte gleich geklärt werden, dass die Andacht wie vorgesehen am 11. Mai um 19:00 Uhr in der Pfarrkirche veranstaltet werden konnte. Die Konzeption, Organisation und Durchführung übernahm nun stv. Vorsitzende Anneliese Röhrl. Unter dem Motto „Maria – Schwester im Glauben“ stellte sie eine berührende Sammlung von Texten und Liedern zusammen, gelesen abwechselnd von ihr, Vorstandsmitglied Gudrun Dotterweich und allen Anwesenden, gesungen ebenso von ihr zusammen mit Monika Stadler-Fellner, die gleichzeitig eine instrumentale Begleitung bot. Auch auf die Corona-Krise wurde im Gebet Bezug genommen. Anfangs- und Schlusslied, „Milde Königin“ und „Möge die Straße uns zusammenführen“, sowie der Refrain der Marienrufe wurden von allen gesungen. Pfarrer Antony nahm zur allgemeinen Freude an der gesamten Andacht teil und spendete am Schluss den Segen. Zum Abschluss informierte Jutta Göller, teilweise bildgestützt, über die Geschichte von Kelheimwinzer und den beiden Jakobskirchen. U.a. zeigte sie die Kopie eines Stichs des 1820 abgebrochenen Schlosses des Stifts Niedermünster von Michael Wening. Mit Hingabe brachte sie den Anwesenden die Schätze der Kirche nahe, die aus der alten Kirche stammen, die spätgotischen Statuen und die Malereien. Besonders packend war die Geschichte, die sie über die Figur rechts vom Hauptaltar erzählte: Sie wird in der Literatur als St. Ulrich bezeichnet, weil er einen Fisch trägt. Nach der Legende sollte St. Ulrich der Übertretung des Abstinenzgebots überführt werden, aber das Fleisch, das als Beweisstück dienen sollte, verwandelte sich in einen Fisch. Allerdings steckt im Maul des Fisches ein Schlüsselbund. Dieses Attribut weist den Heiligen als St. Benno aus, der 1580 im Zuge der Gegenreformation Patron Bayerns und Münchens wurde – Luther war der ab der Heiligsprechung 1523 einsetzende Bennokult ein Dorn im Auge. Benno, 1066 zum Bischof von Meißen geweiht, floh im Investiturstreit zwischen weltlicher und geistlicher Macht nach Rom. Um den Dom vor Verwüstung durch die gegnerischen Truppen zu bewahren, warf er – so die Legende - die Schlüssel in die Elbe. Als ihm bei seiner Rückkehr aus dem Exil 1088 in einem Gasthaus ein Fisch serviert wurde, fand er in seinem Bauch die Schlüssel. Wurden die Schlüssel im Maul des Fisches in der Kelheimer Jakobskirche vielleicht gar nachträglich angebracht, als der neue Heilige auch im Osten Bayerns populär wurde? So weit ging allerdings Jutta Göller bei ihren Erklärungen nicht.

Das ursprünglich angekündigte und sonst nach der Maiandacht übliche gemütliche Beisammensein musste natürlich abgesagt werden und wegen das äußerst ungünstigen Wetters wurde darauf verzichtet, noch einen kurzen Blick auf die schöne alte Jakobskirche mit dem künstlerisch gestalteten Vorplatz zu werfen. Auch wenn sich offensichtlich noch nicht viele unter die Leute trauten und manche wohl auch ohne die gewohnten Mitfahrgelegenheiten nicht dabei sein konnten (die Auflagen erlaubten nur eine Mitfahrerin pro Auto): Es war richtig, die erste Gelegenheit zur Öffnung zu ergreifen. Das Gemeinschaftserlebnis nach der langen Pause tat trotz der großen physischen Abstände gut. Die Teilnehmerinnen machten sich gestärkt und dankbar auf den Heimweg. Hoffen wir, dass wir vor einer zweiten Corona-Welle verschont bleiben.

05.03.2020

Jahreshauptversammlung 2020

Ganz im Zeichen der bevorstehenden Kommunalwahl stand die Hauptversammlung 2020 im Gasthof Berzl in Kelheim. Nicht nur insofern, als den anwesenden Kandidatinnen und Kandidaten für den Kelheimer Stadtrat und den Kreistag Gelegenheit gegeben wurde sich vorzustellen, es fehlten auch die Mitglieder des Ortsverbands, die in Essing, Hausen, Ihrlerstein und Riedenburg als Kandidatinnen für den dortigen Gemeinderat im Wahlkampf unterwegs waren. Nicht wenige waren auch gesundheitlich angeschlagen oder wollten kein Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus eingehen. So war der Kreis der Teilnehmerinnen so übersichtlich wie noch nie. Als Ehrengäste konnte Vorsitzende Dr. Gudrun Weida den CSU-Kreisvorsitzenden Landrat Martin Neumeyer und den stv. SEN-Landesvorsitzenden Raimund Fries begrüßen. Martin Neumeyer ging in seinem Grußwort auf die aktuelle Situation der beiden Krankenhäuser und die Investitionen in die Berufsschule ein, außerdem klärte er die Anwesenden über die Verteilung der Kosten für die Einführung und den Betrieb des autonomen Busses auf – für die Stadt fallen pro Jahr 25 000 € an – und erläuterte System und Funktionsweise des vorgesehenen Rufbusses. Stolz zeigte er sich auch auf das vor kurzem eröffnete Vorzeigeprojekt Naturmonument Weltenburger Enge, das erste Naturmonument in Bayern. Raimund Fries appellierte an die Zuhörerinnen, die Kelheimer Kandidatinnen und Kandidaten für den Kreistag zu wählen, weil wir eine starke Vertretung für unsere anstehenden notwendigen Projekte brauchen.

Den Rechenschaftsbericht des Vorstands leitete die Vorsitzende mit dem Gedenken an die am 15. Januar verstorbene Ehrenvorsitzende Gerda Hällmeyer ein, die 24 Jahre Mitglied und von 2001 bis 2015 Ortsvorsitzende war. Es wurde allgemein bedauert, dass eine gebührende Verabschiedung nicht möglich war, weil die Bestattung in aller Stille stattfand.

In ihrem Tätigkeitsbericht gab Gudrun Weida ihrer Freude über den Beitritt von fünf neuen Mitgliedern Ausdruck; sie bat alle um Mitwirkung bei der weiteren Mitgliederwerbung. Ihr Rückblick auf die Veranstaltungen seit der Hauptversammlung 2019 wurde durch eine kleine Fotoschau veranschaulicht. Sie hatte darüber hinaus Abzüge einer größeren Anzahl von Bildern dabei, die zur Erinnerung mitgenommen werden konnten. Auch eine gedruckte Aufstellung aller im Berichtszeitraum von der Vorsitzenden wahrgenommenen Termine stand zur Verfügung. Sie bedankte sich bei allen für das Miteinander und überreichte den Vorstandsmitgliedern eine kleine Aufmerksamkeit.

Der von Schatzmeisterin Irene Lichtenberger vorgetragene Kassenbericht und der Kassenprüfbericht belegten trotz Mehrausgaben eine solide Haushaltsführung und der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

Höhepunkt des Abends war die PowerPoint-Präsentation der stv. Ortsvorsitzenden Anneliese Röhrl: „Ein Jahrhundert Frauenwahlrecht“.

Abschließend gab Gudrun Weida Hinweise auf den Wahlmodus und kündigte einige bevorstehende Veranstaltungen an, die aber dann leider dem Coronavirus zum Opfer fielen – zunächst jedenfalls.

 

20.02.2020

Gespräch über Aktuelles aus der Stadtpolitik mit Johanna Frischeisen und Dr. Gudrun Weida

Leider war der Besuch des Gesprächs der beiden FU-Frauen im Kelheimer Stadtrat Johanna Frischeisen und Dr. Gudrun Weida über Aktuelles aus der Stadtpolitik im Gasthof Frischeisen in Kelheim-Affecking überschaubar, wenn auch nicht so schlecht wie vor Jahren die legendäre Podiumsdiskussion über die Einführung der DRGs, wo die Besetzung des Podiums stärker war als das Publikum! Die Konkurrenz durch andere Veranstaltungen war einfach zu groß und die Vorverlegung des Beginns, um anschließend den Besuch der Veranstaltung über die Sicherheitswacht zu ermöglichen, zu der Niederbayerns Polizeipräsident sich angesagt hatte, war nur von eingeschränktem Nutzen – viele scheuten die Hetze von einem Termin zum nächsten. Am attraktivsten war ohnehin für die meisten ein Kabarettabend auf dem Schiff. Für die Teilnehmerinnen an unserer Diskussion war das kein Nachteil, sie profitierten davon, dass auf ihre Fragen und Beiträge ganz unmittelbar und individuell eingegangen werden konnte und sie viel mehr Gelegenheit hatten als sonst, ihre Meinung zu sagen.

Beide Stadträtinnen nahmen als erstes das Thema Bauen in den Blick. Sie wiesen auf die zahlreichen neuen Baugebiete in verschiedenen Stadtteilen hin. Im Gespräch wurde das Spannungsfeld deutlich zwischen dem Bedarf an Wohnraum, insbesondere bezahlbarem Wohnraum, sowie Möglichkeiten für die Ansiedlung von Gewerbe, und andererseits dem Wunsch nach Bewahrung von Grünflächen, der Furcht vor dem Flächenfraß. Besorgt zeigten sich alle über den gravierenden Leerstand und das nicht einladende Aussehen einiger Häuser in der Altstadt. Die Pläne, die bisher für eventuelle Erweiterungen mit sportlichem Charakter „in Reserve gehaltene“ Fläche westlich des Keldorado nicht nur für den Neubau des Altenheims, sondern auch Kindergarten, Geschäfte, Praxen und Wohnbebauung zu öffnen, stießen auf entschiedene Ablehnung. Sehr kritisch kommentiert wurde das „Totschlagsargument“, wenn der Standort westlich des Keldorado abgelehnt würde, würde das BRK ein Altenheim an einem anderen Ort errichten – mit demselben Argument würde der Stadtrat auch den Auszug von innenstadtrelevantem Gewerbe aus der Altstadt absegnen. Ein Beispiel, dass man dieser Tendenz nicht folgen müsse, sei Langquaid. Johanna Frischeisen meinte, der Donaupark sei ein viel besser geeigneter Standort für ein Altenheim.

Weitere Themen waren die Zukunft des Stadtfriedhofs, Fragen rund um den Verkehr – Notwendigkeit von 30er-Zonen an bestimmten Stellen oder generell, ein eventueller Überweg in der Schäfflerstraße - sowie die Pläne, das Museum zu sanieren. Der Vorschlag der Verwaltung, ein Expertengutachten zur verkehrlichen Situation erstellen zu lassen, fand allgemeine Zustimmung. Groß war auch das Interesse an der zu erwartenden Einführung von Rufbus und autonomem Fahren, aber die Diskussion darüber wurde auf den eigens dafür vorgesehenen Termin im April verschoben.

30.11.2019

Adventsfeier mit Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft

 

Mit besinnlichen und heiteren Gedichten, Geschichten und Gesang beging der Ortsverband Kelheim der Frauen-Union auch heuer wieder seine Adventsfeier. Dazu konnte Vorsitzende Dr. Gudrun Weida gut die Hälfte seiner Mitglieder und einige – auch männliche – Gäste willkommen heißen, darunter den Bezirks- und stv. Landesvorsitzenden der Senioren-Union Raimund Fries sowie deren Ortsvorsitzenden Dr. Karl Heinz Schmidtner. Für die musikalische Gestaltung auf gewohnt hohem Niveau sorgte wie schon oft das Ottilienduo aus Langquaid, Hildegard Hirthammer und die dritte Bürgermeisterin Margret Wermuth, mit ihren wunderbaren Stimmen und anheimelnden, überwiegend mundartlichen Liedern.

Viel Applaus erhielt auch ein Sketch über ein Telefongespräch, mit dem die stellvertretende Vorsitzende Renate Strähle und ihre Enkelin die Zuhörer zum Schmunzeln brachten.

In diesem Rahmen wurden auch zwei Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft geehrt: Schatzmeisterin Irene Lichtenberger ist 20 Jahre bei der Frauen-Union, Gisela Alkofer, die lange Jahre im Vorstand engagiert war, 30 Jahre. Zum Abschluss erhielt noch jeder Besucher, jede Besucherin eine kleine, von Renate Strähle liebevoll zusammengestellte und verpackte Aufmerksamkeit mit auf den Weg. Die überwiegende Mehrheit ging allerdings noch nicht nach Hause, sondern ließ den Nachmittag mit persönlichen Gesprächen in gemütlicher Runde und einer Brotzeit ausklingen.

 

 

 

21.11.2019

Klinische Pflege im Fokus - Was leistet die professionelle Krankenpflege? Vortrag mit Herzblut

 

Anneliese Röhrl, Krankenschwester in der Goldberg-Klinik mit langer Erfahrung, leitete die Veranstaltung mit der Feststellung ein, dass es tatsächlich in unserer Gesellschaft wenig Informationen gibt über die „professionelle“ Krankenpflege“, also über den Ausbildungsberuf „Gesundheits- und Krankenpfleger/-in“, so die aktuelle Berufsbezeichnung. Es war ihr ein Herzensanliegen, ihren Zuhörerinnen die Charakteristika und die gesellschaftliche Bedeutung ihres Berufs nahezubringen. Dafür hatte sie eine Powerpoint-Präsentation erstellt.

 

Sie begann mit einer Darstellung der Entwicklung von der Pflege durch Familienangehörige über die Tätigkeit der Ordensleute als Akt der christlichen Nächstenliebe vom Mittelalter an zu einem weltlichen Berufsbild, das mit der Gründung der ersten Krankenpflegschulen ca, 1800 begann und in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit der Dezimierung der Ordensschwestern endgültig das Bild der christlichen Dienstleistung verdrängte. Der medizinische Fortschritt spielte eine entscheidende Rolle bei der Professionalisierung der Ausbildung. 

Als Etappen wurden genannt:1836 erste protestantische Krankenpflegeschule in Deutschland, erstmalig mit einer theoretischen und praktischen Ausbildung im Krankenhaus und einem Examen als Abschluss, 1917 erstmalig Regelungen für die Kinderkrankenpflege als eigene Ausbildungsrichtung. Mitte des 20. Jahrhuderts speziell Altenpflege und psychiatrische Pflege. Auch Pionierinnen der modernen Pflege wurden vorgestellt: die durch ihren Einsatz im Krimkrieg 1853–1856 berühmte Florence Nightingale, die wegweisende Schriften zur Krankenpflege verfasste und deren Pflegemodelle Grundlagen heutiger Pflegemodelle sind, sowie Agnes Karll, Gründungsmitglied des ICN (international Council of Nurses), die bereits 1903 eine dreijährige Ausbildung mit einer einheitlichen staatlichen Regelung forderte, schließlich die Schweizer Ordensschwester Liliane Juchli (* 19. Oktober 1933), die die Entwicklung, Professionalisierung und Lehre der Pflege im gesamten deutschen, zum Teil auch im holländischen und italienischen Sprachraum in den letzten vier Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts durch das von ihr begründete Pflege-Lehrbuch geprägt hat.

Die moderne Krankenpflegeausbildungsordnung ist seit 1965 in Kraft. In diesem Jahr entsteht eine Krankenpflegeschule am Kreiskrankenhaus in Kelheim. Vorgeschrieben sind 3 Jahre Ausbildungszeit, 1200 Stunden theoretischer Unterricht, Abschlussprüfung vor einem staatlichen Ausschuss. Leitung der Schule: Arzt oder Arzt und Krankenschwester/ Krankenpfleger mit besonderer Vorbildung. Die Ausbildung wird damit internationalen Niveau angepasst. Neue Forderung: mittlere Reife oder gleichwertige Ausbildung. Seit den 80er Jahren gibt es auch pflegewissenschaftliche Studiengänge an Hochschulen.

Kritisch sieht Anneliese Röhrl die neu beschlossene gleiche Ausbildung für Säuglings-, Kranken- und Altenpflege: Sie passe nicht zum aktuellen Trend zur Spezialisierung und werde den gegenwärtigen Mangel an Pflegekräften nicht beseitigen, ebenso wenig wie die Akademisierung.

Sehr am Herzen lag Anneliese Röhrl in ihren Ausführungen die Bedeutung der ethischen Grundregeln der Krankenpflege: Gesundheit fördern, Krankheiten verhüten, Gesundheit wiederherstellen, Leiden lindern. Zur Pflege gehört die Achtung vor dem Leben, vor der Würde und den Grundrechten des Menschen. Dabei gelte der strenge Grundsatz der Gleichbehandlung aller Patienten.

Anschließend zeigte sie Pflegemodelle und anhand eines praktischen Beispiels den typischen Ablauf von Pflegeprozess und Behandlung. Sie demonstrierte, dass alles, was mit der Ausführung ärztlicher Anordnungen und der Verabreichung von Medikamenten u.a. zusammenhängt, minutiös dokumentiert wird.

 

Hans Kleehaupt, Pfleger in der Intensivstation und Betriebsratsvorsitzender der Goldberg-Klinik, beleuchtete das Thema unter der Perspektive des Gewerkschaftlers. Er wies darauf hin, dass die Pflege beispielsweise im Kelheimer Krankenhaus bis Anfang der 1990er Jahre in der Hand von Ordensschwestern war. Für sie gab es kein Privatleben und keine Freizeit; ihr Lebensinhalt war die Pflege. Deshalb dauerte es lange, bis Pflegekräfte auf die Straße gingen, um ihre berechtigten Forderungen durchzusetzen. Noch heute ist die gewerkschaftliche Organisation geringer als in anderen Berufen. Dabei gebe die Situation der Pflege genug Anlass zu gewerkschaftlicher Aktivität: Durchschnittlich vergehen nur 6 Jahre vom Examen bis zur Beendigung der Tätigkeit in der Pflege. Als Wurzel allen Übels sahen beide Referenten die Einführung der DRGs, des Systems der Vergütung mit Fallpauschalen. Sie führten zu immer stärkerer Verdichtung und Verkürzung der Verweildauer. Die Anforderungen an die Pflegenden sind stark gestiegen, weil die Rekonvaleszenten im Gegensatz zu früher umgehend entlassen werden und leichtere Operationen ambulant durchgeführt werden. Beide hoffen auf eine Verbesserung durch die angekündigte Herausnahme der Pflege aus dem DRG-System.

 

Auf den Vortrag folgte ein angeregtes Gespräch über die angesprochenen Themen, über persönliche Erfahrungen mit der Pflege in der Goldberg-Klinik und über die Klinik im Allgemeinen, wobei mit Lob nicht gespart wurde. FU-Vorsitzende Gudrun Weida stellte eine Wiederholung der Veranstaltung in Aussicht, da viele Interessierte wegen Terminkollisionen verhindert waren.

 

 

 

07.05.2019

Maiandacht in der Ottokapelle in Kelheim

Schon seit einiger Zeit findet die jährliche Maiandacht des FU-Ortsverbands Kelheim an Orten mit besonderem Flair statt. Dieses Jahr fiel die Wahl des Vorstands auf die Ottokapelle in der Kelheimer Altstadt, in der Wittelsbacher Gasse. Ihr offizieller Name ist "Spitalkirche St. Johannes". Am 16. Sept. 1231 wurde Herzog Ludwig I., "der Kelheimer", auf dem Weg vom Marktplatz in das Schloss unter dem Torbogen von einem Unbekannten ermordet. Im Boden weist ein Granitquader mit Eisenkreuz auf die Stelle hin, an der der Herzog verstarb. Ludwigs Sohn und Nachfolger, Herzog Otto der Erlauchte, ließ zur Sühne eine Kapelle zu Ehren des Hl. Johannes errichten. Das Kirchlein mit dem schönen mittelalterlichen Tympanon wird von der Kirchenstiftung der Pfarrei Maria Himmelfahrt verwaltet, obwohl Emil Ott hartnäckig die Meinung vertritt, dass es der Spitalstiftung der Stadt gehört.  Es ist wegen der kunsthistorisch wertvollen Innenausstattung nicht allgemein zugänglich. Aber für Gottesdienste wird es geöffnet und kann gerne besucht werden, wie der neue Pfarrer von Maria Himmelfahrt, Reinhard Röhrner, betonte. Er ging auch gleich auf unseren Wunsch ein, die Maiandacht 2019 in der Ottokapelle zu veranstalten, und war sogar sofort bereit, sie selbst zu halten und trotz großer Arbeitsbelastung in seinem neuen Amt die Texte auszuwählen. Die Andacht war auch von Nichtmitgliedern aus der Pfarrei gut besucht und dank vieler guter Sängerinnen war sie auch ein musikalisches Erlebnis. Zwei Männer hatten sich außer dem Pfarrer auch eingefunden, einer davon nicht ohne zu fragen, ob er auch dabei sein dürfe. An den Gottesdienst schloss sich wie in den letzten Jahren eine Kirchenführung an; dieses Mal war Frau Karin Ott dafür gewonnen worden, die sich schon seit Jahrzehnten besonders um die Ottokapelle angenommen hat und aus einem sehr fundierten Wissen schöpfte.

Traditionsgemäß klang der Abend mit einem gemütlichen Beisammensein in froher Runde im nahe gelegenen Restaurant am Alten Markt aus.

01.04.2019

Erneut gefragt: Was wir vom Notar wissen wollten - Information zu Vorsorge, Vererben, Schenken

Nachdem im Februar 2018 ein so großer Andrang zur Informations- und Diskussionsveranstaltung mit dem Kelheimer Notar Dr. Johannes Benz herrschte, dass einige unverrichteter Dinge gehen mussten, wurde dieses Jahr am 1. April noch einmal der Vortrag angeboten: "Rechtzeitig die richtigen Schritte tun: Vorsorgen, Vererben und Schenken mit notariellen Verträgen", auch dieses Mal in Kooperation mit den Kreisverbänden von FU, SEN und CSA. Die Veranstalter dachten, es würde dieses Mal gemütlich zugehen, und sie überlegten, ob sie nicht gleich den großen Saal des Gasthofs Frischeisen durch Zuziehen der Trennwand verkleinern sollten, aber auch die Wiederholungsveranstaltung war erstaunlich gut besucht, insbesondere von vielen Nichtmitgliedern.Wie bereits voriges Jahr erwies sich der Referent als pädagogisches Talent. Er stellte die komplizierten Inhalte so klar und anhand von praktischen Beispielen so anschaulich dar, dass auch Zuhörerinnen und Zuhörer, die sich mit der Materie noch nicht auseinandergesetzt hatten, gut folgen konnten. Er arbeitete deutlich heraus, in welchen Fällen ein Notar hinzugezogen werden muss, und er legte überzeugend dar, weswegen es auch dann von Vorteil sein kann, einen Notar zu Rate zu ziehen, wenn es nicht vorgeschrieben ist. Das gelte etwa bei der Abfassung eines Testaments: Man könne viele Fehler machen, die zur Unwirksamkeit führen können, allein, wenn es nicht oder nicht vollständig mit der Hand geschrieben ist. Auch könne man sicher sein, dass es beim Tod des Erblassers gefunden wird, wenn es vom Notar verwahrt wird. Großes Interesse fanden auch die Ausführungen zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Man kann sicher sein, dass eine notariell errichtete Vorsorgevollmacht keine Auslegungen zulässt, die dem persönlichen Willen widersprechen, sie wid ohne Einschränkung anerkannt und sie kann am sichersten die Bestellung eines gerichtlichen Betreuers verhindern. 

Auf den Vortrag folgte noch eine lebhafte Diskussion - ein Beweis, dass Dr. Bentz' Ausführungen das Publikum nicht ermüdet, sondern zum Nachdenken angeregt hatten. 

22.02.2019

Jahreshauptversammlung mit Ehrungen und Neuwahlen

Fast die Hälfte der Mitglieder konnte Vorsitzende Dr. Gudrun Weida zur Jahreshauptversammlung 2019 des FU-Ortsverbands Kelheim begrüßen. In einer Schweigeminute gedachte die Versammlung der seit der letzten Hauptversammlung verstorbenen langjährigen Mitglieder Brunhilde Brunner, Franziska Schweiger und Dr. Annemarie Unterbirker. In ihrem Rechenschaftsbericht stellte Gudrun Weida fest, dass durch vier Neueintritte der Stand von 60 Mitgliedern gehalten werden konnte. Mit einer Fotoschau veranschaulichte sie ihren Rückblick auf die vielfältigen vergangenen Veranstaltungen. Schatzmeisterin Irene Lichtenberger berichtete von gesunden Finanzen und die Kassenprüferinnen Dr. Elke Eggenhofer und Josefa Gaßner bestätigten eine einwandfreie Kassenführung. Der einstimmigen Entlastung des Vorstands stand somit nichts im Wege. Die Vorsitzende bedankte sich bei ihren Kolleginnen mit Blumen für die gute Zusammenarbeit.

Zusammen mit ihrer Stellvertreterin und CSU-Ortsvorsitzenden Johanna Frischeisen ehrte sie Mathilde Rummel für 25 Jahre Mitgliedschaft und langjähriges Engagement im Vorstand sowie Michaela Betz und in Abwesenheit Maria Gabler für 15 Jahre Zugehörigkeit zur FU.

Für die anschließende turnusmäßige Wahl des neuen Vorstands hatte Gudrun Weida Dr. Benedikt Grünewald, Verwaltungsjurist und CSU-Bürgermeisterkandidat von Bad Abbach, als Wahlleiter gewonnen. Ihm zur Seite gestellt wurden ein weiterer männlicher Gast, JU-Ortsvorsitzender Thomas Müller, sowie Elke Eggenhofer. In ihrer bisherigen Funktion wurden bestätigt: Vorsitzende Dr. Gudrun Weida, Stellvertreterinnen Johanna Frischeisen und Anneliese Röhrl, Schriftführerin Mechthild Heiß, Schatzmeisterin Irene Lichtenberger, Beisitzerinnen Marianne Rauch und Christa Schicke. Auch die beiden Kassenprüferinnen wurden wiedergewählt. Die bisherige stellvertretende Vorsitzende Gisela Schmid gab ihr Amt ab und wurde zur Beisitzerin gewählt, Renate Strähle, bisher Beisitzerin, löste sie als Stellvertreterin ab. Neu zu Beisitzerinnen gewählt wurden Gudrun Dotterweich und Martina Sixt.

Mit einem Ausblick auf die nächsten Veranstaltungen schloss die Vorsitzende die Versammlung. Für die meisten war das aber noch nicht das Signal zum Aufbruch, sondern zu einem gemütlichen Beisammensein mit entspannter Unterhaltung.

01.12.2018

Stimmungsvolle Adventsfeier mit Rekordbesuch

Etwa die Hälfte seiner Mitglieder und einige Gäste aller Altersstufen konnte die Vorsitzende des FU-Ortsverbands Kelheim Dr. Gudrun Weida in der Altstadtstube des Gasthofs Weißes Lamm bei der diesjährigen Adventsfeier begrüßen. Der jüngste Gast war Renate Strähles 10-jährige Enkelin, die bereits vor zwei Jahren fragte, wann sie Mitglied werden darf, und es waren auch mehrere Männer anwesend, u.a. der Orts- und der Kreisvorsitzende der Senioren-Union, Dr. Karl Heinz Schmidtner und Bernhard Fischer. Für die besondere Atmosphäre sorgte wieder das Ottilien-Duo Hildegard Hirthammer und Margret Wermuth vom Ortsverband Langquaid mit ihren wunderbaren Stimmen. Mit musikalisch anspruchsvollen traditionsreichen Liedern wie Maria durch ein' Dornwald ging, Wer klopfet an, Es wird scho glei dumpa, Aba heidschi bumbeidschi, Oh Du stille Zeit stimmten sie die Anwesenden in die wirklich "stade Zeit" ein, zu der man im vorweihnachtlichen Trubel sonst kaum kommt. Die musikalischeren summten schon bald bei dem einen oder anderen Lied mit und gegen Ende gab es noch einige leichte Lieder zum Mitsingen für alle. Dazwischen lasen Christa Schicke, Gudrun Dotterweich, Christa Hierl, Rita Gallmeier, CSU-Ortsvorsitzende Johanna Frischeisen und Irene Lichtenberger besinnliche und humorvolle Geschichten und Gedichte vor. Der Höhepunkt der abwechslungsreichen Feier war unbestritten der Sketch von Renate Strähle und ihrer Enkelin "Der Computer" nach Toni Lauerer. Unnachahmlich lebensecht stellten die beiden die absolut unbedarfte und begriffsstutzige Oma und die schlaue Enkelin dar, die diese in die Geheimnisse der Computerwelt einführt. Als Andenken an das rundum gelungene vorweihnachtliche Beisammensein erhielt jeder Besucher zum Abschied ein von Renate liebevoll angefertigtes Geschenkpäckchen, das sie bestimmt viele Arbeitsstunden gekostet hat. Nach dem offiziellen Teil saßen einige noch eine ganze Weile in gemütlicher Runde beisammen.      

20.09.2018

Lounge in the City erstmalig in Saal

Dass es auch 2018 eine After Work Party (auf Deutsch: Feierabendparty) für Frauen jeden Alters geben würde, war gleich zu Beginn des Jahres beschlossene Sache, und zunächst zweifelte niemand daran, dass sie wie in den vergangenen Jahren im Kelheimer Autohaus Baumer stattfinden würde. Aber als die Vorsitzende im Auftrag des Vorstands anfragte, stellte sich heraus, dass Frau Baumer aus gewichtigem Grund noch nicht sicher zusagen konnte. Alles war noch in der Schwebe, als die CSU Saal die Absicht ankündigte, erstmalig im Audi-Autohaus Wiedmann eine Lounge in the City zu veranstalten und außer der Saaler JU auch den FU-Ortsverband sowie den Kreisverband Kelheim mit ins Boot zu holen. Das Angebot nahmen wir gerne an, denn wir wollten nicht riskieren, dieses Mal gar keine Party auf den Weg zu bringen. Und 20 Prozent der Mitglieder des Ortsverbands Kelheim sind ja aus Saal!

Am 20. September um 18:30 Uhr erkannte man das Autohaus kaum wieder: Getreu dem Motto „Ladies First“ betraten die Gäste das Haus auf einem roten Teppich. Kaum waren sie über die Schwelle getreten, bekamen sie von einem jungen Mann ein Los in die Hand gedrückt, das sie bis zum Schluss aufheben sollten. Dann ging es weiter an die Theke, wo weitere freundliche junge Männer von der JU den Begrüßungssekt und etwas später eine große Auswahl von alkoholischen und nichtalkoholischen Getränken ausschenkten. Schnell füllte sich der riesengroße Verkaufsraum, schnell fanden die vielen Damen ihren Lieblingsplatz an den langen hellen Tischen mit den hübschen leichten Stühlen (statt den ursprünglich vorgesehenen Biergarnituren), an den Stehtischen und auf den von der Möbelfirma Stark ausgeliehenen speziellen „Lounge-Möbeln“. Die elegante Möblierung, die Stofftischdecken und das warme Licht, für welche die Event-Experten gesorgt hatten, verliehen dem Raum einen Hauch von Luxus. DJ Michael Wochinger hatte Musik in seinem Repertoire, die allen gefiel, und in dem riesigen Raum beschwerten sich auch die Älteren nicht, dass sie zu laut sei. Bisher hatte es oft einen Kampf um die richtige Lautstärke gegeben, den einen war es zu leise, den anderen zu laut. Eröffnet wurde die Lounge stilecht von Frau Wiedmann, der Autohauschef hatte ihr dem Anlass entsprechend das Wort überlassen. Nach den Grußworten, bei denen auch die anwesenden Landtags- und Bezirkstagskandidaten und vor allem die beiden Kandidatinnen zu Wort kamen, wurden die vielen Platten mit Brötchen, die ein inzwischen eingespieltes FU-Team am Nachmittag belegt und liebevoll dekoriert hatte, aus der Kühlung geholt und das Büfett wurde eröffnet. Fast gleichzeitig wagten sich auch die ersten Tanzpaare aufs Parkett, das im Lauf des Abends immer voller wurde. Ebenso angeregt waren die Gespräche an den Tischen. Großen Anklang fanden auch die beiden Einlagen, zuerst die Gardemädchen von der Teugonia Teugn mit ihren erstklassigen artistischen und tänzerischen Darbietungen unterhielten. Der durch seine „Wetten, dass“-Auftritte bekannte Aktionskünstler und Feuerspucker Fred Meier, im Kelheimer Raum als „FredM“ populär, begeisterte mit seiner witzigen und zugleich spannenden Feuershow. Das waren aber nicht die einzigen Attraktionen. Nicht nur, dass man ein Selfie vor einem der schicken Autos machen konnte, die in der großen Halle verblieben waren, man konnte sich auch mit den Eishockeyspieler-Cracks Nikola Gajowski und Torwart Peter Holmgren von den Eisbären Regensburg fotografieren lassen. Krönender Abschluss des Abends war schließlich die Verlosung. Es gab neben einer ganzen Reihe von kleineren Preisen wieder eine von Florian Oßner gesponserte Berlinfahrt und zwei Karten von Wolfgang Gural für ein Bayer-Fußballspiel in der Allianz -Arena, außerdem dieses Jahr neu 2 Fahrten in schicken Autos des Autohauses Wiedmann.

Danach löste sich die Veranstaltung recht bald auf. Übrig blieben bald nur noch die vielen Helfer, die dafür sorgten, dass am nächsten Morgen wieder der ganz normale Arbeitsalltag weitergehen konnte. Allen, die zum Gelingen des wunderbaren Abends beitrugen, sei herzlich gedankt, besonders der Familie Wiedmann für die Bereitstellung und partygerechte Ausstattung des Raumes, Frau Wilden und Frau Kirchner vom Autohaus sowie CSU und JU Saal für die angenehme und effiziente Zusammenarbeit, dem DJ Michael Wochinger für die stimmungsvolle Musik, den Event Experten für die tolle Möblierung und Partybeleuchtung, Frau Maria Stark für die kostenlose Ausleihe der „Lounge-Möbel“, EDEKA Dillinger für Getränke und Kühlwagen.

 

25.07.2018

Bildungsausflug nach Bad Gögging

Obwohl die sommerlichen Hundstage schon begonnen hatten, fanden sich doch 25 Bildungsbeflissene an einem sonnigen Julinachmittag im Römischen Museum für Kur- und Badewesen ein. Die für eine Führung zugelassene Höchstzahl wurde also voll ausgeschöpft, darunter auch von einigen Neustädterinnen, die teils noch nie dort gewesen waren, teils schon vor so langer Zeit, dass sie ihre Erinnerung daran wieder auffrischen wollten. Schon die Außenansicht des Gebäudes bezauberte die Besucherinnen, denn das Museum befindet sich in der mittelalterlichen Kirche St. Andreas, an deren ursprünglichem Eingang  ein schönes romanisches Tympanon mit geheimnisvollen figürlichen Darstellungen ist. Ihre symbolische Bedeutung gibt den Experten immer noch Rätsel auf. In der ungefähr einstündigen Führung durch die Thermen, über die im Mittelalter die Kirche erbaut worden war, wurden den Besucherinnen nicht nur die verschiedenen Bestandteile der Thermen gezeigt und ihre Funktionsweise erklärt, die sie vor sich sahen, sie erhielten auch einen umfassenden Einblick in das römische Badewesen und sie wurden darüber hinaus auch mit der Geschichte der Römer in Bayern im Allgemeinen und mit dem Leben der Soldaten und der Zivilbevölkerung vertraut gemacht. Auch auf Details wie die Instrumente der Körperpflege, die in Schaukästen auch zu sehen sind, wurde hingewiesen. 

Nachdem der Wissensdurst gestillt war, ließ eine mit dem Erlebnis zufriedene fröhliche Runde den Nachmittag mit einer zünftigen Brotzeit im Biergarten des Hotels Sonne ausklingen.

08.05.2018

Maiandacht in verwunschener Gegend

 

Schon seit einiger Zeit findet die jährliche Maiandacht des FU-Ortsverbands Kelheim an Orten mit besonderem Flair statt. Dieses Mal hatte die Vorstandschaft das geheimnisumwitterte Kirchlein St. Bartholomä auf der Jurahöhe hinter Randeck ausgesucht. Auch der Kreisverband hatte sich angeschlossen. Eingeleitet wurde die Andacht durch den „Stammtisch“, eine gemütliche Kaffeestunde in der Ritterschänke neben der Burgruine Randeck, dann machte man sich überwiegend zu Fuß, einige mit dem Auto, auf zum romantischen kleinen See und von dort in wenigen Schritten zur idyllisch dahinter gelegenen Kirche. Der Platz reichte gerade für die zahlreich erschienenen Mitglieder und Gäste. Dort wurden wir schon von Essings neuem Pfarrer erwartet. Bisher hatten wir die Maiandacht selbst vorbereitet und durchgeführt. Dass Herr Pfarrer Koller das selbst übernahm und die Andacht sehr persönlich für uns FU-Frauen gestaltete, war ein ganz besonderes, schönes Erlebnis. Für einen weiteren Höhepunkt sorgte wie bereits einige Male vorher Dr. Jutta Göller mit ihren Ausführungen zum Kirchenbau und der Einrichtung der Kirche. Auch die Frauen, die von Essing aus einen Bittgang nach St. Bartholomä machten, kamen genau rechtzeitig an, um auch an der kurzen Führung teilzunehmen, bevor Pfarrer Koller mit ihnen die Messe feierte. Wir erfuhren, dass das Kirchlein wahrscheinlich ursprünglich im 11./12. Jahrhundert errichtet wurde. Darauf deuten das frühere Rundbogenportal der Nordseite und der halbrunde Chorbogen der Apsis hin. Der jetzige Eingang an der Westseite wurde im 19. Jahrhundert geschaffen. Jutta Göller lobte besonders den Anfang des 18. Jahrhunderts angeschafften Altar des Neustädter Altarschreiners Anton Schmidtmann (1659-1725) und des Essinger Bildschnitzers Ulrich Voraus (1663-1742) als „besten ländlichen Barock“, anheimelnd, mit warmen Farben und lebhafter Gestik. Auch auf zwei spätgotische, vielleicht aus der früheren Kirche stammende Seitenfiguren, St. Nikolaus und St. Ägidius, de nicht wie üblich mit einer Hirschkuh, sondern einem Kelch dargestellt ist, machte sie aufmerksam. Sie erzählte auch, warum der Hl. Bartholomäus, einer der 12 Apostel und Märtyrer, oft mit einem Kelch, einem Messer und einer abgezogenen Haut über dem Arm dargestellt wird, und ging in dem Zusammenhang auf die berühmteste Darstellung bei Michelangelos Jüngstem Gericht und die noch im 19. Jahrhundert in Form des Skalpierens in Afrika oder in den Indianerkriegen übliche Strafe des Schindens oder Häutens ein. Spannend waren auch die Ausführungen zu Sagen: Dass Wasser des Sees (der wegen einer Lehmschicht im Untergrund nie austrocknet) bei großer Trockenheit unter Bewachung eines Ritters in Holzrinnen nach Randeck geleitet wurde, ferner, dass auf dem Grund des Sees eine goldene Glocke liegt, die von einem Benediktinerinnen-Kloster stammt, deren Insassinnen vom rechten Glauben abgefallen sind, und dass weiße Frauen um den See herum spuken. Der rationale Hintergrund ist nach Jutta Göller vielleicht im zunächst bei Pettendorf, ab dem 13. Jahrhundert auf dem Adlersberg gelegenen Frauenkloster St. Bartholomäus zu sehen, dessen Priorin 1525 zum Protestantismus übertrat und einen Dominikanerpater heiratete, mit dem sie nach Franken zog, wo er als lutherischer Pfarrer wirkte. Das Kloster wurde 1542 aufgelöst.

 

Die meisten Besucherinnen waren von der malerischen Gegend so verzaubert, dass sie sie nicht gleich ganz verließen, sondern sich noch einmal in der Ritterschänke zum Abendessen zusammensetzten.

 

 

 

01.02.2018

Besichtigung des "Neuen" Landratsamts im Donaupark

Dass die Besichtigung unseres inzwischen gut ein Jahr alten "Neuen" Landratsamts noch immer ein ganz großer Renner sein würde, hätten sich die Veranstalter, CSA-Kreisverband und FU-Ortsverband, nicht träumen lassen: Bereits an dem Tag, als der Hinweis in der Zeitung erschien, gingen fast die 30 Anmeldungen ein, die als Höchstzahl angegeben waren, und am 1. Februar standen 46 Besucher erwartungsfroh in der Eingangshalle und umringten Landrat Martin Neumeyer, der sie ganz persönlich empfing. Darunter waren die Kreisvorsitzenden des AKU Hubert Dörr und der Senioren-Union Bernhard Fischer, aber auch bemerkenswert viele Nichtmitglieder der CSU oder einer ihrer Gliederungen, auch aus dem südlichen Landkreis. Zuerst wurde am Donauufer ein Erinnerungsfoto gemacht, solange es noch hell war, dann der Landkreisfilm vorgeführt. Er wurde mit viel Beifall bedacht und dem Landrat war der Stolz auf das gelungene Werk und auf seinen Landkreis anzumerken, als er seinen Arbeitsplatz und seine Arbeit vorstellte. Nach dem Sitzungssaal zeigte er sein Büro im 2. Stock mit dem schönen Blick auf die Befreiungshalle. Obwohl unmittelbar darauf Termine anstanden, nahm er sich die Zeit, um die gerade aktuellen Hauptthemen anzusprechen wie die Situation und die Zukunft der Krankenhäuser, das umstrittene Projekt Nationalpark Donauauen und auch die Große Koalition. Ein ganz großes Anliegen ist ihm die Einheit des Landkreises – das wurde mehrfach deutlich. CSA-Vorsitzender Andreas Rockmaier dankte dem 1860er-Fan mit einem 1860-Schreibtischfähnchen, das die Vereinshymne abspielt. Dann übernahm der Referent für Marketing und Kommunikation Marcus Dörner die Führung. Bei Kaffee und Kuchen im Großen Sitzungssaal klärte er die Gruppe anschaulich und kurzweilig über die verschiedenen Aufgabengebiete auf, die im Landratsamt erledigt werden, und ging auf die Fragen aus dem Publikum ein. Die Zeit verging wie im Fluge, bis FU-Vorsitzende Gudrun Weida bemerkte, dass der Hausmeister schon eine Weile geduldig im Hintergrund dasaß. Sie bedankte sich im Namen der Gäste für den interessanten Nachmittag und die gute Bewirtung mit einer kleinen süßen Aufmerksamkeit für die Mitarbeiter.

29.01.2018

Besuch des Demenzzentrums Magdalenum Margarethenthann

14 interessierte Mitglieder des FU-Ortsverbands und drei Wildenbergerinnen nahmen die Gelegenheit wahr, das Magdalenum Demenzzentrum in Margarethenthann zu besuchen. Einige sonst recht unternehmungslustige Frauen waren daheim geblieben - aus Angst, die Begegnung mit den dementen Menschen könnte sie zu sehr belasten, - und wohl die meisten Besucherinnen hatten anfangs ein mulmiges Gefühl. Die Anspannung wich aber rasch: Schon bei der Begrüßung durch die Heimleiterin Ines Kunstmann wurden alle "angesteckt" von der warmherzigen, entspannten Atmosphäre, die im ganzen Haus spürbar war. Bei der Führung in zwei Gruppen durch das Haus und den klug angelegten und unter Mitwirkung von Bewohnern ansprechend ausgestatteten Garten, in dem man immer wieder am Ausgangspunkt ankam, ohne sich in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt zu fühlen, begegneten ihnen nicht viele Bewohner, denn es wurde gerade ein Gottesdienst gefeiert. Es waren aber genug um zu zeigen, dass sie sich wohl fühlten und dass der Umgang mit ihnen fröhlich und ungezwungen war. Bei Kaffee und Kuchen stellten die Heimleiterin zusammen mit Pflegedienstleiterin Franziska Ahorner, Wohnbereichsleitung und stellvertretender Pflegedienstleiterin Bozena Roßbauer sowie Wohnbereichsleiterin Nadja Schlittenbauer das besondere Konzept dieser Einrichtung vor. Die Pflege von dementen Menschen müsse eine besondere Pflege sein, so Ines Kunstmann. Jeder benötige ein gutes Handwerkszeug, um diesen Menschen gerecht werden zu können. In Margarethenthann wird deshalb die Validation nach Naomi Feil angewandt, eine Methode Zugang zu dementen Menschen zu gewinnen, die auf Wertschätzung und Akzeptanz basiert. Hier in Margarethenthann werden die Grundrechte von Menschen mit Demenz genau beachtet, Mitarbeiter gehen mit den Bewohnern um wie mit einem guten Freund. Sie werden da abgeholt, wo sie gerade stehen. Dass würde- und liebevoll mit ihnen umgegangen wird, dass ihre Wünsche ernst genommen werden, zeigten die Mitarbeiterinnen anhand von Beispielen überzeugend auf und das war auch bei der Führung spürbar. Beeindruckt waren die Besucherinnen auch vom Betreuungsprogramm des Demenzzentrums, das den Bewohnern hilft, sich zu betätigen. Dass das Demenzzentrum Margarethenthann eine geschlossene Einrichtung ist, glaubt man nicht, wenn man durch das Haus geht und die Bewohner beobachtet. Anlage und Philosophien ermöglichen den Heimbewohnerinnen und -bewohnern ein im Rahmen der Möglichkeiten eher selbstbestimmtes Leben. FU-Vorsitzende Dr. Gudrun Weida brachte die Stimmung der meisten Besucherinnen zum Ausdruck, als sie beim Abschied meinte, der Nachmittag habe der Demenz den Schrecken genommen.

Bild: In dem eigens für Demenzkranke angelegten Garten stellten sich die Besucherinnen mit Einrichtungsleiterin Ines Kunstmann (links), stellvertretender Pflegedienstleitung Bozena Roßbauer (2. von links), Pflegedienstleiterin Franziska Ahorner (4. von rechts), Dr. Gudrun Weida (stehend 6. von links) und Wohnbereichsleitung Nadja Schlittenbauer (2. von rechts) zu einem Erinnerungsfoto zusammen.

02.12.2017

Vorweihnachtliches Beisammensein mit Ehrung für langjährige Mitgliedschaft

Etwa die Hälfte der Mitglieder und auch einige Gäste konnte Vorsitzende

Dr. Gudrun Weida bei der diesjährigen Adventsfeier des Ortsverbands

Kelheim der Frauen-Union begrüßen. Eine sorgfältige Auswahl von zu

Herzen gehenden, musikalisch und inhaltlich anspruchsvollen

Adventsliedern wurde vom Duo Hildegard Hirthammer und Margret  Wermuth

aus Langquaid vorgetragen, abgelöst von besinnlichen und heiteren

Gedichten und Geschichten aus dem Repertoire des Vorbereitungsteams.

Höhepunkt war ein lustiger Weihnachts-Sketch der besonderen Art zum

Thema Handy. Jede Besucherin der Veranstaltung wurde von

Vorstandsmitglied Renate Strähle mit einer selbst angefertigten

Überraschung bedacht. Gemeinsam mit der CSU-Ortsvorsitzenden Johanna

Frischeisen ehrte Gudrun Weida Theresia Eberl für 25 Jahre und Maria

Fischer für 20 Jahre Mitgliedschaft mit einer Urkunde und einem

Blumengruß. Marianne Rosenkant aus Painten, lange Jahre stellvertretende

Ortsvorsitzende und Pressereferentin, sowie Brunhilde Brunner konnten

nicht an der Feier teilnehmen und wurden in Abwesenheit für 25 Treue zur

Frauen-Union geehrt.

24.10.2017

Vortrag "Ehe für alle" mit Diskussion in Saal - Kooperationsveranstaltung mit KEB und KDFB

Für die Informations- und Diskussionsveranstaltung über die „Ehe

für alle“ hatte die Vorsitzende durch die Vermittlung des

Geschäftsführers der KEB Gregor Tautz als Referent den Leiter der

Fachstelle Ehe und Familie des Bistums Josef Kratschmann gewonnen.

Leider waren der Einladung hauptsächlich krankheitsbedingt nur

wenige FU-Mitglieder gefolgt. Aber immerhin waren einige Gäste

gekommen, darunter Gregor Tautz und  die Vorsitzende des

Frauenbunds St. Pius Renate Eder. Gudrun Weida erinnerte in ihrer

knappen Einführung an die kurze Gesetzgebungsphase "im

Hau-Ruck-Verfahren" am Ende der letzten Legislaturperiode sowie

die schnelle Umsetzung seit dem 1. Oktober und sie zeigte sich

erstaunt, wie leicht der Begriff "Ehe", der über Jahrhunderte klar

eine auf Dauer  angelegte Beziehung zwischen Mann und Frau

bezeichnete, seine Bedeutung

in kurzer Zeit ändern konnte.  Kratschmann stellte in seinem

Impulsreferat die Position der katholischen Kirche zur Ehe dar und

begründete die Unterschiede zur evangelischen Lehre u.a. damit,

dass für Katholiken die Ehe ein Sakrament ist, während Luther sie

"ein äußerlich, weltlich Ding" nannte. Bibelstellen als Argumente

dafür, dass die Ehe als unauflösliche Verbindung eines Mannes und

einer Frau zu gelten hat, werden von evangelischen Theologen eher

in einem zeitgebundenen Kontext gesehen. Die Evangelisten konnten

z. B. noch nichts von wissenschaftlichen Befunden wissen, dass ein

Mensch eine eher dem anderen Geschlecht zuzuordnende hormonelle

Ausstattung haben kann. Kratschmann nannte eine bemerkenswert

große Zahl verschiedener Geschlechter, zwischen denen heute

differenziert wird, sei es auf biologischer oder

gesellschaftlicher Basis. All dies war weder für ihn noch die

übrigen Anwesenden ein Grund zu Ablehnung, allerdings wurde die

Frage gestellt, ob man den Begriff "Ehe" derartig erweitern

musste, schließlich seien die homosexuellen Partnerschaften

abgesehen vom uneingeschränkten Adoptionsrecht bereits

gleichgestellt gewesen und einen Unterschied gebe es doch: Nur ein

Mann und eine Frau könnten auf natürlichem Weg ein Kind bekommen.

Vielleicht sei das Beharren auf dieser Bezeichnung auf die

schlimme Diskriminierung Homosexueller zurückzuführen, die bis in

jüngste Zeit auch in Deutschland mit Gefängnis bestraft wurden.

Der Referent wies darauf hin, dass Studien sogar eine Tendenz

zugunsten gleichgeschlechtlicher Elternpaare zeigten, was die

Qualität der Erziehung von Adoptivkindern anbelangt. Im Publikum

waren die Meinungen dazu geteilt; einige bemerkten skeptisch, dann

hätte die Natur "es aber schlecht eingerichtet". Wenn das

tatsächlich so sei, bräuchte man sich auch nicht zu sorgen, dass

in den Kindergärten und Grundschulen kaum Männer die Kinder

betreuen bzw. unterrichten. Das Thema hielt alle so in Bann, dass

die intensive und teils kontroverse Diskussion erst zu später

Stunde beendet wurde. Die Vorsitzende bedankte sich beim Referenten für die fundierte Information und die kompetente, verständnisvolle und geduldige Gesprächsführung mit einem Büchlein über Kelheims Kunstdenkmäler, in der Hoffnung, dass er so wieder in die Gegend kommen würde.

Bild v. li. Dr. Gudrun Weida, Josef Kratschmann, Gregor Tautz, Anneliese Röhrl

 

04.10.2017

"Gesundheits-App, Fitnessarmband - Fußfessel oder Lebensretter?" Vortrag und Diskussion

Ein vorwiegend älteres Publikum informierte sich über die digitalen Fitness- und Gesundheitsüberwacher, die immer mehr auf den Markt drängen. Als Referent für die gemeinsame Veranstaltung des Kneipp-Vereins und der Frauen-Union Kelheim war André Zarth, Abteilungsleiter in der AOK-Zentrale München, in die AOK-Direktion Kelheim gekommen.

Er machte die Anwesenden mit der ganzen Bandbreite der sogenannten Wearables und der Apps, die auf das Handy geladen werden können, bekannt. Sie können zurückgelegte Entfernungen überwachen, Puls und Blutdruck messen und Inaktivität und Schlafphasen feststellen. Viele Fitnessarmbänder erinnern den Träger gegebenenfalls daran, sich mehr zu bewegen. Der Referent wies darauf hin, dass es inzwischen auch medizinische Software für spezielle Fälle gibt, die von Ärzten entwickelt wurden und deren Einsatz von Ärzten begleitet wird. Diese Apps sind zertifiziert und die erhobenen Werte sind zuverlässig, was für die auf dem allgemeinen Markt angebotenen Geräte kaum zutreffe.

Die betrachtete er überhaupt eher kritisch. Die Motivation zu einem gesünderen Lebensstil durch die Erinnerungsfunktion eines Fitnessarmbands hält seiner Erfahrung nach nicht lange an; auch Erhebungen bestätigten dies, so Zarth. Auch in der lebhaften und intensiven Diskussion im Anschluss an den Vortrag wurden Bedenken wegen der Rückschlüsse geäußert, die mit den erhobenen Daten auf den Zusammenhang zwischen dem Gesundheitszustand und dem Lebensstil gemacht werden können. Bei einigen Privatversicherungen sei bereits eine Tendenz erkennbar, ihre Versícherten mit Wearables auszustatten und die Tarife entsprechend den Gesundheitsdaten anzupassen. Dies widerspräche aber den Grundsätzen der AOK als Solidargemeinschaft, so der Referent. Die einzige junge Teilnehmerin berichtete, ihr Freund lebe in Singapore und aus seinen Äußerungen schließe sie, dass für seine Umgebung der Datenschutz kein Anliegen sei. Herr Zarth bestätigte, dass wir laut wissenschaftlicher Studien die Nation seien, die am ängstlichsten mit ihren Daten umgingen.

18.08.2017

CSA Kreisverband mit FU-Kreis- und Ortsverband: Schifffahrt auf MS Renate mit Betriebsbesichtigung

Die Aussicht auf einen schönen Sommernachmittag auf dem Schiff "Renate" allein war verlockend, aber am Freitag, 18. August 2017, war außer einer Schifffahrt nach Weltenburg und zurück noch mehr geboten.Es gingen einige Prominente mit an Bord: Landrat Martin Neumeyer begrüßte die Gäste und informierte über Aktuelles aus dem Landkreis, und unser Wahlkreisabgeordneter Florian Oßner berichtete während der Fahrt über seine Tätigkeit im Bundestag. Außerdem ging er von Tisch zu Tisch und kam so mit allen ins Gespräch. Auch der Landshuter Listenkandidat für den Bundestag Dr. Stefan Kluge war mit von der Partie, ebenso die FU-Kreisvorsitzende von Landshut-Stadt mit ihren Mentees. Am Schluss stand noch die Besichtigung des Schiffes auf dem Programm. Ca. 80 Personen, darunter auch eine Reihe von Kindern, konnte CSA-Kreisvorsitzender Andreas Rockmaier an Bord begrüßen. Die Fahrt hatte Schiffseignerin Renate Schweiger gesponsert. FU-Vorsitzende Dr. Gudrun Weida sagte, eine so großzügige Geste eines SPD-Mitgieds gegenüber einer anderen Partei sei sicher einmalig und verdiene allerhöchste Anerkennung.

 

In seinem Referat ging Florian Oßner als Mitglied des Verkehrsausschusses besonders auf Leistungen des Bundes und zukünftige Herausforderungen auf dem Verkehrssektor in der Region ein, u.a. die Notmaßnahmen zur Vermeidung der "Blow-Ups" auf den Betonfahrbahnen der Autobahn und die Planungen für den Weiterbau der B15 Neu. Dass er sich für den dritten Rentenpunkt bei der Mütterrente stark machte, brachte ihm viel Beifall bei den anwesenden Damen ein.

 

Nicht alle nützten am Ende der Fahrt die Gelegenheit, das Schiff näher kennen zu lernen, aber für sie war es der Höhepunkt des Nachmittags. In drei Gruppen wurden der Maschinenraum, das Führerhaus und die Küche besichtigt. Wir erfuhren beispielweise, wie der Kapitän sich auch bei Nebel orientieren kann, wie das Schiff gesteuert wird und was alles in der winzigen, schmalen Küche aufbewahrt, gekocht und gebraten werden kann. Unglaublich, dass da mehrgängige Menus für über 200 Personen "gezaubert" werden und dass darin noch Platz für einen Kühlschrank und eine Geschirrspülmaschine ist. Da das Schifffahrtsunternehmen Schweiger gerade sein 50-jähriges Bestehen feiert, erhielten alle Gäste eine Festschrift, bevor sie in gehobener Stimmung und mit dem festen Vorsatz das Schiff verließen, nächstes Jahr die neue "Renate" zu besichtigen, die derzeit noch auf der Werft ihrer Fertigstellung entgegensieht.

 

Foto © Schifffahrt Schweiger

29.09.2017

Exkursion nach Schwandorf ins Müllkraftwerk und zu den Felsenkellern

Schon lange hatte der FU-Ortsverband Kelheim ins Auge gefasst, die Felsenkeller in Schwandorf zu besuchen. Der DOLINA-Vorstand hatte schließlich die gleiche Idee, außerdem hatte ein Mitglied schon einmal das dortige Müllkraftwerk

besucht und war davon so begeistert, dass beide Besichtigungen kurz entschlossen in deren Herbstprogramm aufgenommen wurde. Für FU-Ortsvorsitzende Dr. Gudrun Weida, die zweite Vorsitzende der DOLINA ist, war klar, dass sich die FU anschließen sollte. Da sie mit einem großen Ansturm rechnete, buchte sie jeweils zwei abwechselnde Führungen. Als der Tag näher rückte, begann das große Zittern, ob die Führung durch das Kraftwerk mangels Anmeldungen überhaupt stattfinden könnte. Schließlich genossen insgesamt 13 Personen eine hochinteressante, sehr persönliche Führung mit Filmvorführung und Beantwortung vieler Fragen. Hier sei allen, die wegblieben, gesagt: Nein, die Besucher des Müllkraftwerks sind keinen üblen Gerüchen ausgesetzt; die Sogwirkung nach innen lässt keinen Geruch nach außen dringen. Es ist nicht wahr, dass man nicht viel von der Müllentsorgung sieht: Man steht dicht vor den riesigen Greifern, die den Müll zu gewaltigen Stapeln auftürmen, und man staunt, wie viele Metallteile noch aus dem Restmüll ausgesondert werden. Ca. 1,8 Millionen Einwohner werden heute über das Müllkraftwerk Schwandorf von Haus-, Sperr- und Gewerbemüll entsorgt – Ingolstadt ca. 1,1 Millionen. Das Einzugsgebiet reicht im Süden bis nach Landshut. Wir erfuhren auch viel über die Geschichte des Kraftwerks. Nach dem Mitagessen erlebten wir eine Führung durch das "Felsenkeller-Labyrinth"

ein miteinander verbundenes Ensemble von sieben Kellersystemen, bestehend aus etwa 60 Räumen und Gängen. Die Temperatur von ca. 8 Grad konnte uns nicht schockieren, denn an dem Tag war es auch draußen recht kühl. Unsere Führerin, im Hauptberuf Berufsschullehrerin, lotste uns mit großer Umsicht durch das recht unebene Gelände und leuchtete den Weg immer gut aus, sie wusste ihre Zuhörer auch mit spannenden und manchmal erheiternden Berichten aus der wechselvollen Geschichte der Felsenkeller zu fesseln. Besonders beeindruckt waren wohl die meisten von der Schilderung, wie die Keller im letzten Krieg als Luftschutzbunker und Lazarett für die Verwundeten benutzt wurden.

Foto: © Hans-Werner Robold

15.02.2017

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen und Bericht des CSU-Fraktionssprechers

Gut ein Drittel der wahlberechtigten Mitglieder nahm an der diesjährigen Jahreshauptversammlung teil, was angesichts der vielen Grippe- und sonstigen Erkrankungen erfreulich war. Die Vorsitzende Dr. Gudrun Weida konnte neben der Ehrenvorsitzenden Gerda Hällmeyer und Stadtratskollegin Johanna Frischeisen die stellvertretende FU-Bezirks- und Kreisvorsitzende Ida Hirthammer, die CSU-Ortsvorsitzenden von Kelheim Raimund Fries und von Saal Sebastian Hobmaier sowie den Kelheimer JU-Vorsitzenden Thomas Müller begrüßen. Ihrem Rechenschaftsbericht stellte sie die Totenehrung für Frau Franziska Dillinger aus Oberfecking voran, die 23 Jahre Mitglied gewesen war. Außer einem Austritt aus persönlichen Gründen war seit der letzten Hauptversammlung keine weitere Dezimierung zu verzeichnen. Durch zwei Neueintritte konnte der Mitgliederstand von 62 Personen gehalten werden. Die anstehende Ehrung dreier Mitglieder für langjährige Treue zur Frauen-Union musste u.a. krankheitsbedingt auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Anhand einer kleinen Fotoschau ließ die Vorsitzende die Unternehmungen Revue passieren. Mit einem kleinen Geschenk bedankte sie sich bei ihren Vorstandskolleginnen für ihre beständige Mitwirkung. Kassenbericht und Kassenprüfbericht belegten verantwortungsvolles Wirtschaften und einwandfreie Kassenführung. So wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Die anschließenden Neuwahlen wurden von Ida Hirthammer unter Mitwirkung von Raimund Fries und Thomas Müller souverän geleitet. Bis auf die Wahl von Johanna Frischeisen zu einer der drei stellvertretenden Vorsitzenden und von Dr. Elke Eggenhofer zu einer der zwei Kassenprüferinnen gab es keine Veränderungen.

Anlass zu lebhafter Diskussion gaben Raimund Fries' Ausführungen über Aktuelles aus der Stadtpolitik. Aus seiner Erfahrung als Fraktionsvorsitzender seit 9 Jahren gab er einen eindrucksvollen Einblick in die Gesamtsituation der Stadt, über Projekte und deren Ergebnisse bzw. Hürden. Er lud alle, um mal „live dabei zu sein“, nicht nur zu den Stadtratssitzenden, sondern auch zu den Ausschusssitzungen ein und nannte die entsprechenden Termine dazu. Die Aufgaben, die in nächster Zukunft dringend anstehen, wie z. B. Enzelhandels-Entwicklungskonzept, Wöhrd-platz-Gestaltungskonzept, Kindergarten- und Kinderbetreuungsbedarf, sozialer Wohnungsbau, Dreifachhalle, Keldorado-Sanierung, Sporthalle in Hohenpfahl, Grundschulen, Gantagsklassen, Museum, Bücherei, Erwerb des ehemaligen Landratsamtes u. v. a. wurden vorgestellt. Die Möglichkeit der Verwirklichung dieser Aufgaben wurde durch die Darstellung der finanziellen Situation der Stadt relativiert; er befürchte, dass "das „Wunschkonzert in dur zum Streichkonzert in moll“ werden könnte. 

 

 

 

 

03.12.2016

Publikumsmagnet Adventsfeier

Über die Hälfte der Mitglieder, dazu noch zwei liebe Gäste vom Ortsverband Neustadt, der CSU-Orts- und SEN-Bezirksvorsitzende Raimund Fries und der SEN-Ortsvorsitzende Charly Schmidtner – diese Präsenz war das sichtbare Zeichen der Beliebtheit unserer Adventsfeier. Besonders freuten sich alle, dass Ehrenvorsitzende Gerda Hällmeyer wieder mit von der Partie war. Dass Hildegard Hirthammer und Margret Wermuth wieder mit ihren wunderbaren Stimmen und ihren anheimelnden Weisen für echte adventliche Stimmung sorgten, ist mittlerweile eine liebgewordene Tradition und hat entscheidenden Anteil an der Attraktivität unseres vorweihnachtlichen Beisammenseins. Schon bald summten einige leise mit und bei den für das gemeinsame Singen ausgewählten musikalisch nicht ganz so anspruchsvollen Liedern stimmten außer notorischen „Brummern“ wie der Vorsitzenden alle mit ein. Auch dieses Mal gefielen wieder die spontan nach den Kriterien ernst, besinnlich/ heiter, lustig ausgewählten von Christa Hierl (in Vertretung von Gudrun Dotterweich), Irene Lichtenberger, Johanna Frischeisen, Raimund Fries und Gudrun Weida mitgebrachten Gedichte und Geschichten, und zwischendurch gab es auch genügend Zeit für die ganz wichtigen persönlichen Gespräche, den Austausch von Neuigkeiten und Gedanken. Das Tüpfelchen auf dem I war der Auftritt von Christa Schicke und Renate Strähle als Stammtischbrüder, die sich  - frei nach Toni Lauerer - nicht erklären konnten, warum eine teure Nähmaschine nicht bei jeder Ehefrau ein willkommenes Weihnachtsgeschenk ist. Zum Abschluss wurde Annnegret Remiger-Fries für 15 Jahre Treue zur Frauen-Union geehrt. Leider war sie verhindert, so wurde Raimund Fries gebeten, ihr Urkunde und Blumengruß mit dem Dank des Ortsverbands zu übermitteln. Als kleine Überraschung, liebevoll zusammengestellt und verpackt von Renate Strähle, erhielten alle mit den besten Wünschen für Weihnachten und das neue Jahr noch ein textiles Geschenk und eine kleine Süßigkeit mit auf den Weg.

 

 

14.11.2016

FU-Ortsverband feiert 25-jähriges Bestehen mit Gudrun Zollner

Trotz einer ganzen Reihe von Erkrankungen und verschiedenen Verpflichtungen war der nicht gerade kleine Raum im Gasthaus Sperger gut gefüllt, als am 14. November 2016 der Ortsverband Kelheim sein 25-jähriges Bestehen feierte. Die Vorsitzende konnte neben Mitgliedern des Ortsverbands – u.a. Ehrenvorsitzender Gerda Hällmeyer - Vertreterinnen aller vier Landkreis-Ortsverbände, stellvertretende FU-Bezirksvorsitzende Ida Hirthammer und für die CSU die stellvertretende Kreisvorsitzende und Fraktionssprecherin Petra Högl sowie den Saaler Ortsvorsitzenden Wast Hobmaier begrüßen, ebenso den JU-Ortsvorsitzenden Thomas Müller und den SEN-Ortsvorsitzenden Charly Schmidtner. Ganz besonders herzlich willkommen hieß sie die FU-Bezirksvorsitzende Gudrun Zollner MdB. Im Verlauf des Abends - nach der Bauausschusssitzung – kamen auch Kelheims CSU-Ortsvorsitzender und SEN-Bezirksvorsitzender Raimund Fries sowie Stadträtin Johanna Frischeisen dazu. Auch die Presse würdigte den besonderen Anlass. Mit Akkordeon und Tuba umrahmte das Duo „‘s Wintergrea“ die Jubiläumsfeier mit klassischer Volksmusik ohne Verstärker. Auf allen Plätzen lag ein von Vorstandsmitglied Renate Strähle gebastelter süßer FU-Zug zur Erinnerung an das denkwürdige Ereignis. In ihrem kurzen Rückblick auf die Anfänge des Ortsverbands stellte Gudrun Weida fest, dass von den Gründerinnen inzwischen 6 verstorben sind: die damalige erste Vorsitzende Maria Theresia Reiser, die Beisitzerinnen Theresia Alkofer aus Großberghofen und aus Kapfelberg, Berta Pletl und die spätere Schriftführerin und zuletzt Schatzmeisterin Anni Plank. Ihrer wurde in einer Schweigeminute gedacht. Lediglich ein Gründungsmitglied trat später aus. Von den 8 weiteren Gründungsmitgliedern waren Martha Schlachtmeier, seinerzeit stellvertretende Vorsitzende, sowie Rosa Harrieder und Edeltraut Kreitczick, die als Beisitzerinnen fungiert hatten, zur Feier gekommen. Sie wurden zusammen mit Gertraud Mayrhofer, die einige Monate später eingetreten war, mit Blumen geehrt. Verhindert waren leider unser „dienstältestes“ Mitglied Dr. Annemarie Unterbirker, die damalige Bezirksvorsitzende und Landtagsabgeordnete Marianne Würdinger, Maria Pletl, Traute Rossel, Käthe Wasner, Gisela Alkofer und Josefa Gaßner.   

Die Vorsitzenden der FU-Ortsverbände Langquaid, Mainburg und Neustadt gratulierten den Kelheimerinnen herzlich mit einem Geschenk: einer Süßigkeit für jede Anwesende, einem Fernglas, um besser in die Zukunft zu blicken, und einer selbst dekorierten Kerze, die bei der nächsten Maiandacht brennen soll. Die verhinderte Vorsitzende von Bad Abbach, Ingrid Gassner, hatte zwei Vertreterinnen mit einem Buchgeschenk geschickt, das nun reihum gelesen wird.

Höhepunkt der Feier war die Rede der Bezirksvorsitzenden Gudrun Zollner zum Thema „Politik von Frau zu Frau“.  Bereits mit ihrer Vorstellung zog sie ihre Zuhörerinnen in den Bann. Lebhaft schilderte sie, wie es ihr erging, als sie überraschend über die Liste in den Bundestag gewählt wurde und von einem Tag auf den anderen nach Berlin „beordert“ wurde. Sich in der fremden Umgebung auf die Schnelle eine Bleibe zu suchen und das Nötigste zu regeln stellte eine echte Herausforderung dar. Sehr locker und persönlich gab sie Einblicke in ihre Tätigkeit u.a. als ordentliches Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, im Sportausschuss sowie im Unterausschuss Bürgerschaftliches Engagement. Sie betonte, wie wichtig die Rolle der Frauen in der Politik sei: „Bei Manchem denken Frauen anders, oft auch weiter“, meinte sie. Als Beispiele nannte sie ihren aktuellen Einsatz für die Nachbesserung bei der Mütterrente, für den besonderen Schutz von Frauen bei der Unterbringung von Asylbewerbern, für das Hilfetelefon und für die Gleichstellung von Frauen und Männern in beruflichen Führungspositionen, um nur einige Anliegen zu nennen. Viele Frauen kämen gerade auf sie zu. Von Frau zu Frau rede sich anders. Sie appellierte an die Anwesenden, sich in der Politik einzubringen, unabhängig vom Alter und vom Bildungsstand. Schließlich sollten die Parlamente und ebenso die Kommunalvertretungen ein Abbild der Bevölkerung sein. Die Frauen sollten sich dabei nicht auf die FU beschränken: „Es ist wichtig, dass wir Frauen in die CSU mit hineinwirken.“ Es sei erfreulich, dass 48 Prozent der Kelheimer FU-Mitglieder auch der CSU angehörten. Als typische Themen, wo unbedingt die Stimme der Frauen gehört werden müsse, nannte Zollner Kindergärten und Schulen, aber auch in anderen Bereichen sollten Frauen mitreden. 

04.10.2016

Vortrag und Diskussion über die Herausforderungen des Renteneintritts

 

Eines der jüngeren Mitglieder des FU-Ortsverbands Kelheim, das noch über 10 Jahre Berufstätigkeit zu erwarten hat, wartete in einer Vorstandssitzung mit dem Vorschlag auf, eine Veranstaltung zum Eintritt in das Rentnerdasein anzubieten. Von der Wichtigkeit des Themas waren auch die überzeugt, die diesen Einschnitt schon hinter sich hatten. Gerne schlossen sich FU- und SEN-Kreisverband ebenso wie der Ortsverband der Senioren-Union an.

Als Referentin konnte Dr. Elisabeth Schubert gewonnen werden, die als Ärztin ihre langjährige Berufserfahrung in einem sozialpsychiatrischen Dienst und auch ihre eigene Erfahrung mit dem Übergang in den Ruhestand am 4. Oktober 2016 im Gasthof Sperger in Kelheim in ihren Vortrag „Der Übergang in den Ruhestand – eine Herausforderung für das Weiterwachsen“ und in die anschließende Diskussion einbrachte.

Während einige unserer treuesten Teilnehmerinnen dieses Mal wegen Urlaub, Krankheit oder unaufschiebbarer Verpflichtungen verhindert waren, konnte die Vorsitzende dieses Mal eine ganze Reihe von Männern – Mitgliedern der Senioren-Union und sonstigen Interessierten – und von weiblichen Nichtmitgliedern begrüßen. Besonders freute sie sich über den Besuch von Kreisbäuerin Erna Amann und einer Gruppe von Landfrauen.  Von der „Parteiprominenz“ waren u.a. der Bezirksvorsitzende der Senioren-Union und CSU-Ortsvorsitzende Raimund Fries sowie der SEN-Ortsvorsitzende Dr. Karlheinz Schmidtner, der Saaler CSU-Ortsvorsitzende Wast Hobmaier und die Kelheimer FU-Ehrenvorsitzende Gerda Hällmeyer gekommen.

 

Als einen „Aufenthalt im Werden“ bezeichnete Frau Dr. Schubert die Lebensphase, die sie an dem Abend eingehend beleuchtete. Als wesentlichen Gewinn stellte sie den „Zeitwohlstand“ heraus, die Freiheit zu eigener Zeit, zu eigenen Wichtigkeiten. Das Erleben der Zeit sei anders als in der Berufszeit, frei von der körperlichen Belastung und dem Stress. Es gebe Raum für Spontaneität. „Ohne Terminkalender fällt man in Trägheit“, warf ein Teilnehmer dagegen ein. Die Referentin ging auch auf die Verluste ein, die der Übergang in den Ruhestand mit sich bringt, und auf die damit verbundenen Aufgaben: auf das Loslassen, das Abschiednehmen, den Verlust eines wertvollen sozialen Netzwerks, von Bedeutung, Anerkennung, Macht, Freude an Einsatz und Wirkung der eigenen Fähigkeiten, Struktur. Sie zeigte auf, wie das „Verlorene“ als Quelle von Möglichkeiten für die neue Phase dienen kann. Es sei ein wertvolles Reservoir für das Geschichtenerzählen. Auf Erreichtes könne man mit Dankbarkeit schauen. Ansehen ließe sich nicht nur durch den Beruf erwerben, es fänden sich auch neue Gelegenheiten für Freude an persönlicher Wirkung und Grund für Vorfreude auf neue Struktur. Sie plädierte für aktive Gestaltung des Verzichts statt passivem Erleiden von Verlusten, für Freude und Mut zur Gestaltung von Neuem. Der Ruhestand gebe Raum für Muße, den „Reichtum der Zeit“. Für die Gestaltung des Ruhestands gebe es keine Norm, wohl aber Vorbilder. Begeistert zeigte sie sich von der Kreativität, mit der viele für ihren Ruhestand planen. Als Beispiel erwähnte sie eine Gruppe von „Fünfzigern“, die sich demnächst treffen, um eine Alters-WG zu planen. 

Es folgte eine äußerst intensive Diskussion mit zum Teil sehr bewegenden persönlichen Schilderungen der eigenen Erlebnisse im Zusammenhang mit dem Eintritt in das Rentnerdasein und auch mehr oder weniger zuversichtlichen Ausblicken in die Zukunft. Dass einige das Gespräch nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung noch weiter fortsetzten, zeigte, dass die Thematik die Gemüter bewegt(e). Auch wenn nicht bei allen die positiven Gefühle überwogen, waren alle der Referentin dankbar für die einfühlsame, differenzierte und ermutigende Darstellung der Herausforderungen des kritischen Lebensabschnitts.   

 

 

 

 

13.09.2016

Lounge in the City - Ladies' Night in Kelheimer Autohaus

S. ausführlichen Bericht mit Bildern auf der Homepage des FU-Kreisverbands www.fu-kreis-kelheim.de

11.05.2016

Maiandacht in der Alten Kirche in Affecking

Dieses Jahr fand die Maiandacht des Ortsverbands in der schönen kleinen Barockkirche am Donauufer in Affecking statt. Mit dabei war dieses Mal der Kreisverband. Der Ortsverband Bad Abbach war sogar mit einer richtigen kleinen Delegation vertreten und viele Nichtmitglieder aus Affecking nahmen ebenfalls teil. Auch der Ruhestandspriester Götz war der Einladung gefolgt. Gestaltet wurde die Andacht federführend von Gudrun Dotterweich sowie von Hildegard Hirthammer und Margret Wermuth vom Ortsverband Langquaid. Gudrun Dotterweich hatte eine bemerkenswerte Andacht mit einer "modernen" Deutung von Maria vorbereitet und viele fragten nachher, wer denn die beiden Frauen mit den wunderbaren Stimmen waren - kurz, mit unserer Maiandacht haben wir richtig Ehre eingelegt. Traditionsgemäß wurde der Abend mit einem auch noch recht gut besuchten gemütlichen Beisammensein beschlossen.   

30.04.2016

Freundschaftlicher Besuch der FU Landshut-Stadt

Viel Freude machte der Besuch einer kleinen Delegation der FU Landshut-Stadt. Je 7 Teilnehmerinnen ermöglichten einen intensive Begegnung. Wie geplant kamen die Landshuterinnen gegen 11 Uhr am Treffpunkt an und wurden gleich zu einem kleinen Altstadtspaziergang geführt, bevor es nahtlos aufs Schiff nach Weltenburg ging. Das gemeinsame Mittagessen in der Klosterschänke wurde zu einem lebhaften Gedanken- und Erfahrungsaustausch genutzt. Anschließend wurde nicht nur die Klosterkirche im Rahmen einer sehr kompetenten und anregenden Führung besichtigt, es war sogar noch Zeit für einen Besuch der Frauenbergkapelle, von der aus auch die Rundsicht genossen wurde. Nicht nur unsere Landshuterinnen kehrten mit vielen neuen Eindrücken heim, auch für uns bedeutete der halbe Tag eine echte Bereicherung.

05.04.2016

Jahreshauptversammlung mit Ehrungen und Bericht des Zweiten Bürgermeisters

Nahezu die Hälfte ihrer Mitglieder konnte Vorsitzende Dr. Gudrun Weida bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Frauen-Union Kelheim begrüßen, darunter ihre Vorgängerin Gerda Hällmeyer, nunmehr Ehrenvorsitzende, sowie Stadtratskollegin Johanna Frischeisen. Auch drei Gäste wurden herzlich willkommen geheißen: Raimund Fries, CSU-Ortsvorsitzender und Bezirksvorsitzender der Senioren-Union, Dr. Karl-Heinz Schmidtner. Ortsvorsitzender der Senioren-Union, und der stellvertretende CSU-Ortsvorsitzende  Christian Prasch. In einem kurzen Grußwort beleuchtete Raimund Fries als Sprecher der CSU-Stadtratsfraktion die Arbeit der CSU-Stadträte u.a. mit einem Zitat von Tucholski: „Nichts ist schwerer und erfordert mehr  Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und zu sagen: Nein!“ 

 

Es folgte die Ehrung zweier FU-Mitglieder für ihre Treue: Irene Lichtenberger aus Saal, seit neun Jahren  Schatzmeisterin, für 15 Jahre, Rosa Harrieder, Ex-Stadträtin und Gründungsmitglied des FU-Ortsverbands Kelheim, für 25 Jahre Mitgliedschaft. Drei weitere Mitglieder waren verhindert, sie werden zu einem späteren  Zeitpunkt geehrt.

 

In ihrem Rechenschaftsbericht stellte Gudrun Weida fest, dass der Verlust von drei Mitgliedern durch Tod und  einem Mitglied wegen Wegzug durch drei Neuzugänge fast ausgeglichen werden konnte. Der Verband zählt aktuell 62 Mitglieder aus Kelheim, Saal, Hausen, Ihrlerstein, Painten und Riedenburg. Mit seinen  Informationsveranstaltungen zu politischen und allgemeinen Themen konnten auch viele Nichtmitglieder  angesprochen werden, z. B. mit einem Altstadtgespräch mit Schwerpunkt Jurahäuser und dem Vortrag und Gespräch pro und kontra Impfen von Prof. Dr. Jilg in Kooperation mit KdFB und Ärztlichem Kreisverband. Weiter griff die Vorsitzende in ihrem Rückblick die besonders gelungene Informationsveranstaltung über den sehr einflussreichen, aber kaum bekannten Landesfrauenrat durch die stellvertretende Ortsvorsitzende Gisela Schmid heraus, die als Vertreterin des BLSV in seinem sozial- und beschäftigungspolitischen Ausschuss mitwirkt. Nicht unerwähnt blieben auch die beliebten geselligen Veranstaltungen, insbesondere die von Gerda Hällmeyer initiierten Stammtische. Für den Rest des Jahres stellte die Vorsitzende über das gedruckte Halbjahresprogramm hinaus eine Reihe von unterschiedlichen Veranstaltungen in Aussicht, unter anderem nach einjähriger Pause eine neue  "Lounge in the City". Die Versammlung beschloss, sich an der bayernweiten FU-Kampagne "Selbstverständlich" zu beteiligen, die Respekt vor dem selbstbestimmten Lebensstil von Frauen und Männern fordert. 

 

Kassenbericht und Kassenprüfbericht belegten verantwortungsbewusstes Wirtschaften und eine einwandfreie Kassenführung. Dementsprechend wurde der Vorstand ohne viel Nachfragen einstimmig entlastet. Die Vorsitzende bedankte sich bei ihren Kolleginnen für ihre Mitwirkung mit einer kleinen Aufmerksamkeit.

 

Um den Anwesenden die Beschäftigung mit den eher trockenen vorgeschriebenen Tagesordnungspunkten einer Jahreshauptversammlung zu versüßen, hatte die Vorsitzende Christian Prasch gebeten, über seine Tätigkeit als zweiter Bürgermeister zu berichten. Der Bitte kam er gerne nach. Zunächst umriss er kurz die Aufgaben eines Vizebürgermeisters: Er vertritt den ersten Bürgermeister bei Doppelterminen und im Urlaub sowie bei Krankheit, er ist helfende Hand für die Mitarbeiter im Dienst am Bürger und er leistet Öffentlichkeitsarbeit. Anschließend schilderte er anhand einer Fülle von Beispielen anschaulich und kurzweilig, was er in den fast zwei Jahren seit der Übernahme dieses Ehrenamts alles erledigte: ca. 150 Geburtstagsgratulationen, eine Reihe von Sitzungsleitungen, Geschäftseinweihungen, Richtfeste, Begleitung von Workshops, Gespräche mit Bürgern, Kontaktpflege mit den Verbänden, Ausstellungseröffnungen, Reden bei Gedenkfeiern etc. Die Urlaubsvertretung des ersten Bürgermeisters, während der er für alle anfallenden Tätigkeiten zuständig ist, war bis jetzt auf ganze 2 Wochen beschränkt. Alle drei Bürgermeister waren bei Themen wie Mobilfunkmast,  Tourismus und Turnhallen gefordert. Als schönste aller Tätigkeiten bezeichnete Prasch das Trauen. Wichtig sei für ihn, den Bürger ernst zu nehmen und alle Punkte des Wahlprogramms umzusetzen. Er wies aber darauf hin, dass die Mehrheitsverhältnisse Grenzen setzen und daher oft Kompromisse gemacht werden müssten. Für seine Ausführungen erntete Prasch viel Beifall.

 

 

 

25.02.2016

"Übersäuerung des Organismus - Mythos und Wahrheit" mit Dipl.-Ökotroph. Dorothea Brenninger

Zum Vortrag mit Diskussion am Donnerstag, 25. Februar 2016, um 19:00 Uhr im Gasthof Berzl, Kelheim, Hafnergasse 2 über das Dauerthema Übersäuerung hatte der FU-Ortsverband Kelheim mit Dorothea Brenninger eine hochkarätige, erfahrene Referentin gewonnen. Sie ist Diplom-Oekotrophologin, Heilpraktikerin und NLP-Master in freier Praxis und sie erfüllt die Qualitätskriterien der Deutschen Gesellschaft der qualifizierten Ernährungstherapeuten und Ernährungsberater QUETHEB e.V. Seit 2007 leitet sie das Adipositas-Therapieprogramm YoungStars für Jugendliche mit schwerem Übergewicht, das 2011 mit dem Bayerischen Gesundheitspreis ausgezeichnet wurde.

Das Thema „Übersäuerung“ geistert seit vielen Jahren durch die populärmedizinische Laienpresse und verunsichert viele Verbraucher: Dabei wird eine Übersäuerung des Organismus durch sogenannte „Säurebildner“ als Ursache einer Reihe von Erkrankungen bis hin zu Rheuma, Herzinfarkt und Krebs angesehen. Was ist wahr an diesen Behauptungen und was gehört ins Reich der medizinischen Märchen? 36 Damen hatte diese Frage angelockt, darunter eine erkleckliche Zahl von Nichtmitgliedern. Als einziger Mann nahm auch der Vorsitzende des Ärztlichen Kreisverbands Dr. Karl Friedrich Seidl teil. Er bereicherte die Veranstaltung durch einige hilfreichche Informationen zu medizinischen Spezialfällen.

 

Zunächst vermittelte Frau Brenninger in ihrem prägnanten bildunterstützten Vortrag die Basisinformationen: Verschiedene Nahrungsmittel wirken unterschiedlich sauer oder basisch. Neutral ist ein PH-Wert von ca. 7. Im Körper ist das Milieu bei den einzelnen Organen unterschiedlich; die Bauchspeicheldrüse ist am alkalischsten, während z.B. der Magen sauer ist.  Sowohl Übersäuerung als auch Untersäuerung ist gefährlich, aber offenbar tritt erstere viel häufiger auf. Überschüssige Säuren werden u.a. durch den Atem und die Leber ausgeschieden. Wenn dies nicht (mehr) möglich ist, verbinden sie sich mit Mineralstoffen zu Salzen, die sich im Bindegewebe anlagern. Gleich zu Beginn wies Frau Brenninger in diesem Zusammenhang auf die Folgen der zu üppigen Ernährung hin: Im Gegensatz zum Benzintank, in den nichts mehr hineingeht, wenn er voll ist, kann der Mensch viel mehr Nahrung aufnehmen, als er braucht, um in der Not von den Reserven zu leben. Wir brauchen aber keine solchen Reserven mehr.

 

Im weiteren Verlauf des Abends erfuhren die Anwesenden viele konkrete Einzelheiten: Süßigkeiten fördern ein saures Milieu, ebenso Cola und Kaffee, während z.B. Äpfel im Stoffwechsel nicht sauer wirken. Es sei nicht so, dass saure Lebensmittel durchwegs sauer wirken. Als weitere Säurebildner nannte die Referentin Fleischwaren, Käse, Joghurt, Sauermilch, schwarzen Tee, Alkohol und Zigaretten, manche Nahrungsmittelzusätze und synthetischen Arzneimittel. Wenig sauer sind Hirse und Dinkel. Besonders warnte Frau Brenninger vor den versteckten Zuckern. Sie zeigte am typischen Speiseplan eines jungen Patienten, der viele Fertiggerichte aß, aber keine besonders ungesunden Essgewohnheiten zu haben schien – einmal am Tag ein Spezi, als Zwischenmahlzeit ein Müsliriegel, ein Fruchtjoghurt etc. –  wie groß die Gefahr ist: Mit all diesen unbemerkt zuckerhaltigen Produkten konsumierte er ein Äquivalent von 100 Stück Würfelzucker pro Tag. Basisch wirken beispielsweise Kartoffeln, Gemüse, Milch, Mandeln, Kräuter, erfuhren die Zuhörer. Die saure oder basische Wirkung wird durch Mineralien beeinflusst. Kalzium, Magnesium, Zink wirken basisch, Phosphor, Schwefel, Chlor und Jod dagegen sauer. Studien, die angeblich eine gesundheitsschädliche Wirkung von Milch belegen, wollte sie nicht folgen. Sie hielt auch wenig von allzu strengen Essvorschriften und zeigte sich auch nachsichtig mit „Ernährungssündern“. Auf die Frage, ob denn die vielen basischen Nahrungsergänzungsmittel, von denen sie einige aufzählte, notwendig und sinnvoll seien, meinte Frau Brenninger, für Menschen, die sich nicht gesund ernährten, seien sie doch besser als wenn gar nichts gegen die Übersäuerung getan werde. So konnten alle nach diesem Abend an Wissen reicher und ganz entspannt nach Hause gehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

14.01.2016

"Impfen - Pro und Kontra. Was der Experte empfiehlt" mit Prof. Dr. Wolfgang Jilg

Einen ausführlichen Bericht über die Informationsveranstaltung mit Diskussion des FU-Kreisverbands in Kooperation mit dem KDFB und dem Ärztlichen Kreisverband finden Sie auf der Homepage des FU-Kreisverbands: www.fu-kreis-kelheim.de/aktuell/160114.html

04.12.2015

Adventsfeier mit Ehrungen

Zahlreiche Mitglieder und als Ehrengast den CSU-Vorsitzenden Raimund Fries konnte Dr. Gudrun Weida, Vorsitzende des Ortsverbands Kelheim der Frauen-Union, in der diesjährigen Adventsfeier im Gasthof Weißes Lammegrüßen.  Für die musikalische Umrahmung des gemütlichen Beisammenseins hatte sie wieder Hildegard Hirthammer (Sopran) und Margret Wermuth (Alt) vom Ortsverband Langquaid gewonnen, die ihr Publikum mit ihren wunderschönen Stimmen und der Qualität ihrer Liedauswahl begeisterten und auch zum Mitsingen der einfacheren Lieder anregten. Die übrigenProgrammpunkte waren ein Gemeinschaftswerk der Kelheimer FU-Frauen: der Vortrag von mitgebrachten besinnlichen und heiteren Geschichten und Gedichten und erstmalig die szenische Darstellung eines vorweihnachtlichen Verkaufsgesprächs zwischen zwei Christbaumverkäufern und einer Kundin. Höhepunkt der Veranstaltung war die Ehrung langjähriger Mitglieder für ihre Treue: Martha Schlachtmeier aus Saal  für 40 Jahre, Maria Fuchs, Margarete Reitner und die ehemalige Ortsvorsitzende Gerda Hällmeyer für 20 Jahre und Rita Gallmeier für 15 Jahre Mitgliedschaft. Gerda Hällmeyer, seit Februar 2001 Ortsvorsitzende, hatte dieses Jahr nicht mehr kandidiert. In Anerkennung ihrer Verdienste wurde sie nun zur Ehrenvorsitzenden ernannt.

 

 

23.11.2015

Frauen-Union nimmt Kelheims Jurahäuser in den Blick

Mit einem gefährdeten Schatz in Kelheim befasste sich kürzlich der Ortsverband der Frauen-Union: dem Jurahaus. Für sein Altstadtgespräch zu diesem Thema hatte die Vorsitzende zwei Experten geladen: Reinhold Niedermeier, den zuständigen Sachbearbeiter der Unteren Denkmalschutzbehörde, und Eva Martiny, die Vorsitzende des Jurahausvereins. Weitere Fachleute hatten sich als Zuhörer eingefunden.

„Allein in der Kelheimer Altstadt gibt es knapp 30 Jurahäuser, die unter Denkmalschutz stehen – ein Schatz, der insgesamt eher ein Schattendasein führt“, so leitete die FU-Vorsitzende Dr. Gudrun Weida das Gespräch ein. Sie verwies auf die verstärkte Aufmerksamkeit, die dieser Haustyp in letzter Zeit erfährt. Den Anfang habe Sylvia Kühnl von der KTI mit ihrem Vortrag über Jurahäuser im Altmühltal im Mai dieses Jahres gemacht. Die ausführliche Berichterstattung darüber und die Artikelserie im Oktober zum Thema Altstadt in der Mittelbayerischen Zeitung hätten die Thematik der breiten Öffentlichkeit nahe gebracht. Dann gab sie den beiden Experten das Wort.

Reinhold Niedermeier erläuterte die Funktion der Unteren Denkmalschutzbehörde im Landratsamt als staatliche (nicht Kreis-)Verwaltungsbehörde. Was als Denkmal zu gelten habe, bestimme allein das Landesamt für Denkmalschutz. Vor jeder anstehenden Änderung an einem Baudenkmal müsse die Genehmigung der Denkmalschutzbehörde eingeholt werden; lediglich „Kleinigkeiten“ seien davon ausgenommen. Sie habe dafür zu sorgen, dass das Gebäude auch nach der Veränderung noch ein Denkmal ist. In Kelheim genieße die gesamte  Altstadt Ensembleschutz, also auch nicht denkmalgeschützte Häuser. Er sei bei seiner Arbeit mit sehr individuellen Problemen konfrontiert. Dabei hätten sich bisher immer für die Bauherren befriedigende Lösungen gefunden. Es gebe viele verschiedene Förderungsmöglichkeiten, die sich auch kombinieren ließen. Bei den - besonders kostspieligen - Kalkplattendächern sei sein Ziel, einen vollkommenen Ausgleich der Kosten zu erreichen, die über eine gewöhnliche Dachsanierung hinausgehen. Dies sei bislang immer gelungen. Im Falle einer problematischen Finanzierung oder einer technischen Problematik könne eine alternative Dacheindeckung in Betracht gezogen werden.

Eva Martiny stellte die Attraktivität und Qualität der Jurahäuser heraus. „Sie haben zu Unrecht das Image, ärmlich und klein zu sein. Sie wurden für alle Sozialschichten gebaut.“ Erst vor kurzem habe man nachgewiesen, dass es die Kalkplattendächer bereits mindestens seit dem 12. Jahrhundert gibt; sie seien europaweit einzigartig. Nirgends sonst gebe es eine 5-7fache Deckung mit dünnen Platten, die alleine durch ihr Gewicht bei einer Dachstuhlneigung von 25 bis 30 Grad halten. Kleine Luftkammern sorgten für Dämmung. Kelheim liege am östlichen Rand des Verbreitungsgebiets. Der Jurahausverein richte aktuell besonderes Augenmerk auf die Jurastadel, von denen noch weniger unter Denkmalschutz stünden als Jurahäuser. Nach einer Zerstörungswelle in den 70er und 80er Jahren drohe der „großartigen Hauslandschaft“ jetzt der allgemeine Verfall. Der Jurahausverein wirke durch Überzeugungsarbeit, Beratung, Tage der offenen Jurahäuser und sein Museum Das Jurahaus in Eichstätt. Das heruntergekommene denkmalgeschützte Handwerkerhaus von 1657, das der Stadt gehörte und abgebrochen werden sollte, wurde vom Jurahausverein instand gesetzt. Wie Niedermeier meinte auch Martiny, am Geld scheitere die Sanierung von Jurahäusern meist nicht. „Es gibt Leute, oft Auswärtige, die ein Haus gerne kaufen und sanieren würden.“  Insbesondere auf dem Land würde aber oft nicht verkauft, sondern man ließe das Gebäude verfallen. Sie kritisierte, die Behörde täte nicht genug, um den Verfall aufzuhalten; es müssten mehr Notsicherungen gemacht werden. Auch die Eintragungspraxis in die Denkmalliste würde immer restriktiver, bei immer engeren Kriterien. Der Landkreis Eichstätt habe ein eigenes Förderprogramm, aber nur für denkmalgeschützte Gebäude.

Niedermeier sagte, bei jeder Anfrage wegen eines Jurahauses bemühe er sich „mit Leibeskräften“ um Hilfe, aber leider scheuten sich die Hausbesitzer im Allgemeinen, sich von ihm beraten zu lassen, aus Angst, zu einer Maßnahme gezwungen zu werden, die ihre finanziellen Möglichkeiten übersteigt. Dem pflichtete seine Kollegin Antonia Hager von der Denkmalschutzbehörde im Landkreis Regensburg bei: „Die Angst ist groß, aber man kann nur gewinnen.“ Altstadtmanager Stephan Bergmann wies darauf hin, dass im Rahmen des Fassadenprogramms der Stadt auch Jurahäuser gefördert werden. Es fehle oft auch an Wertschätzung für die „Bruchbude“, so Niedermeier. Auch er plädiert dafür, in solchen Fällen einen Käufer zu suchen, statt das Jurahaus verfallen zu lassen. Er bedauerte, dass er wegen der dünnen Personaldecke in der Denkmalpflege nicht in größerem Umfang frühzeitig von sich aus präventiv tätig werden könne. In der regen Diskussion wurden einige zusätzliche Probleme gesehen: Könne man denn heute noch im Landkreis Kelheim ein Kalkplattendach sanieren, fragten einige, wo es doch hier keinen einzigen Handwerker mehr dafür gebe und man auch die Steine nicht mehr bekomme, die zudem von schlechterer Qualität seien als früher? Niedermeier stellte fest, die anfallenden Fahrt- und Transportkosten fielen wenig ins Gewicht. Schwierigkeiten mache aber manchmal die etwas höhere Dachneigung als im Landkreis Eichstätt, da seien evtl. Kompromisse nötig. Auch die Möglichkeiten vermehrter Eigenleistung wurden erörtert. Sylvia Kühnl meinte, statt der vielen Toskanahäuser könnten doch auch Neubauten im Jurahausstil errichtet werden.

Siegfried Brandl sr. schnitt am Ende noch ein anderes Thema an: Während es für Baudenkmäler immerhin viele Fördermöglichkeiten gebe, würden die Aufwendungen für die archäologischen Grabungen von Bodendenkmälern den Eigentümern voll angelastet. Das sei ungerecht und deshalb gebe es so viele Baulücken in Kelheim. Angeblich gebe es in allen anderen Bundesländern Zuschüsse. Er wurde von den Denkmalschützern korrigiert. Martiny trat für den Erhalt von Bodendenkmälern ein und fand es angemessen, dass jemand, der eines antastet oder zerstört, für die Dokumentation zur Kasse gebeten wird. Sie erwähnte, dass in Frankreich kein Baugebiet ausgewiesen werden darf, wenn der Leerstand über 10 Prozent ist. Niedermeier wies darauf hin, dass die Sondierung durch den Kreisarchäologen, ob der Boden tatsächlich archäologisch näher untersucht werden muss, kostenfrei ist; der Bauherr muss lediglich einen Bagger stellen. Evtl. können bei Bodendenkmälern die Grabungskosten umgangen werden, wenn auf einen Keller verzichtet wird. Brandl bestätigte, er habe selbst innerhalb von zwei Wochen die Genehmigung des Denkmalschutzes erhalten.  

Abschließend bedankte sich Dr. Weida bei den beiden Referenten für den Informationsgewinn und für ihre Bemühungen um die Erhaltung der Jurahäuser in Kelheim sowie bei den Anwesenden für die rege Diskussion und äußerte die Hoffnung, mit dieser Veranstaltung einen kleinen Beitrag zum Abbau der „Schwellenangst“ vor der Denkmalschutzbehörde geleistet zu haben.    

 

 

 

30.09.2015

"Der Bayerische Landesfrauenrat - die Stimme der Frauen in Bayern"

 

FU-Ortsverband und Kreisverband hatten alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, insbesondere auch die Vertreterinnen der  verschiedenen Frauenverbände und Frauengruppen, zu der Informationsveranstaltung über den Landesfrauenrat eingeladen. Leider ging die Einladung an die anderen Verbände ins Leere; allerdings gab es zu einem späteren Zeitpunkt durchaus Nachfragen. Die Teilnehmerinnen zeigten sich sehr interessiert und beeindruckt und auf das Referat folgte eine lebhafte, ausgiebige Diskussion.

Für die Vorstellung der trotz ihrer Bedeutung wenig bekannten überkonfessionellen, überparteilichen und unabhängigen Institution stand uns eines unserer Mitglieder, Gisela Schmid, stellvertretende Ortsvorsitzende, Gemeinderätin in Ihrlerstein und seit kurzem Mitglied des Landesfrauenrats, zur Verfügung. Ihr Vortrag war prägnant und anschaulich; abgerundet wurde die Information im Gespräch mit den Anwesenden.

Als Zusammenschluss von 49 Frauenverbänden und Frauengruppen gemischter Landesverbände - u.a. Frauenbund, KAB, AWO, VdK, VHS-Verband, Gewerkschaften und Parteien - vertritt der Landesfrauenrat knapp 4 Millionen Frauen in Bayern. Gisela Schmid wirkt im sozial- und beschäftigungspolitischen Ausschuss mit und machte ihre Zuhörerinnen in diesem Zusammenhang mit dem Wort Care-Arbeit bekannt, das bestimmt alle zum ersten Mal hörten und das heftige Äußerungen u.a. über die mangelnde Wertschätzung der unter diesem Begriff zusammengefassten Tätigkeiten hervorrief, die überwiegend von Frauen ausgeübt und schlecht oder gar nicht bezahlt werden. So wurde den Anwesenden die Thematik eindrucksvoll nahegebracht, mit der sich der Ausschuss derzeit auseinandersetzt. Sie erfuhren auch, dass die Ausschüsse nach ausgiebiger Diskussion Papiere mit Stellungnahmen erarbeiten, die der Regierung und den Medien zugeleitet werden, dass der Landesfrauenrat z.B. eine bedeutende Rolle bei der Durchsetzung der Angleichung der Mütterrente bei vor 1992 geborenen Kindern gespielt habe und wie man Mitglied wird: Sie wurde als Mitglied des Frauenausschusses des Landessportverbands in den Landesfrauenrat "entsandt". Es wurde bald deutlich, dass der Abend nicht reichte, um die Institution in allen ihren Facetten genau kennenzulernen und um das Thema Care-Arbeit auszudiskutieren Zur weiteren Vertiefung erhielten alle Teilnehmerinnen ein kleines Infopaket mit auf den Weg. Das kann bei der Ortsvorsitzenden per Mail oder Telefon (09441 2531) angefordert werden.

 

 

08.09.2015

FU veranstaltet zum ersten Mal Stammtisch in Lohstadt

Bisher fanden unsere Stammtische regelmäßig in verschiedenen Lokalen in der Innenstadt statt. Als unsere Vorsitzende anregte, dass wir uns auch mal in einem Ortsteil treffen, stieß sie auf wenig Gegenliebe, aber schließlich fanden sich doch genau so viele Teilnehmerinnen im Gasthof Perzl in Lohstadt ein wie vorher in der Kelheimer Altstadt. Mit angeregten Gesprächen und bester Verpflegung genossen sie den Nachmittag. Gegen Ende kam noch der CSU-Ortssprecher von Gundelshausen und Lohstadt Bernhard Fischer dazu. Er informierte über seine Tätigkeit und lud alle zu einer Ortsbesichtigung mit Stammtisch in nächster Zeit ein.

27.06.2015

FU-Ortsverband fuhr zu den Luisenburgfestspielen

Begeisterten Zuspruch fand die Initiative unserer Schriftführerin Mechthild Heiß, Shakespeares Sommernachtstraum in dem eindrucksvollen Felsentheater zu erleben. Über 40 Mitglieder und Gäste nahmen an der perfekt organisierten Busfahrt teil und genossen nach einer Einkehr in einem von Mechthild ausgesuchten einmalig urigen historischen Wirtshaus mit bester Küche die schöne Aufführung.

Besuch bei unserem Abgeordneten in Berlin - der FU-Ortsverband Kelheim war dabei

20 der heiß begehrten Plätze für eine Berlinfahrt des Bundespresseamts vom 7. bis 10. Juni 2015 hatte unsere Vorsitzende für den FU-Kreisverband sichern können, die Hälfte davon bekamen schließlich Mitglieder unseres Ortsverbands. Keine von uns hatte vorher eine solche Fahrt mitgemacht. Darum war die Begeisterung über das hochinteressante Programm und die perfekte Organisation umso größer.

 

Weitere Bilder und einen ausführlichen Bericht finden Sie auf der Internetseite des FU-Kreisverbands fu-kreis-kelheim.de.

Wir über uns

Vorstand

Vorsitzende

Dr. Gudrun Weida

Stellvertretende Vorsitzende

Johanna Frischeisen

Stellvertretende Vorsitzende

Anneliese Röhrl

Stellvertretende Vorsitzende

Renate Strähle

Schriftführerin

Mechthild Heiß

Schatzmeisterin

Irene Lichtenberger

Beisitzerin

Gudrun Dotterweich

Beisitzerin

Marianne Rauch

Beisitzerin

Christa Schicke

Beisitzerin

Gisela Schmid

Beisitzerin

Martina Sixt

Kassenprüferin (kein Vorstandsmitglied)

Josefa Gaßner

Kassenprüferin (kein Vorstandsmitglied)

Dr. Elke Eggenhofer

Termine

25.09.2020

Zeitreise durch Langquaid, den historischen Markt im Laabertal abgesagt, wird nachgeholt

Am Freitag, 25. September, um 17:00 Uhr wollten wir uns vor dem Rathaus von Langquaid, Marktplatz 24, zur Marktführung in historischen Kostümen mit Spielszenen und interessanten Geschichten rund um den Marktplatz, “Eine Zeitreise durch Langquaid, den historischen Markt im Laabertal” treffen. Leider wurde die Veranstaltung wetterbedingt abgesagt. Die Veranstaltung wird nachgeholt, sobald es Corona und das Wetter erlauben.

12.10.2020

Prof. Dr. Johann Plank: "Aktuelle Eindrücke aus Mossul und Irak - ist der Islamische Staat (IS) besiegt?"

Der Vortrag von Prof. Dr. Johann Plank, Inhaber des Lehrstuhls für Bauchemie der Technischen Universität München, „Aktuelle Eindrücke aus Mossul und Irak – ist der Islamische Staat (IS) besiegt?", findet am Montag, 12. Oktober, um 19:00 Uhr im Deutschen Hof, Kelheim, Alleestr. 21, im Rahmen der Reihe VHS-Campus statt. 

2017 feierte die Welt den militärischen Sieg über den IS, wobei die Befreiung der irakischen Millionenstadt Mossul am wichtigsten war. Doch ist der IS damit wirklich besiegt? Letzten Dezember besuchte Prof. Plank im Rahmen einer Universitätskooperation Mossul sowie die alte Assyrerstadt Nimrud und hatte Gelegenheit, mit den Menschen vor Ort zu sprechen. Sein Bericht handelt von erschütternden Schicksalen und gleichzeitig von der überwältigenden Gastfreundschaft der Bevölkerung, die jedoch mit Sorge in die Zukunft blickt. Prof. Plank wird einige Antworten darauf geben, in welche Richtung sich der Irak künftig entwickeln wird.

 

 

13.10.2020

Stammtisch

Am Dienstag, 13. Oktober, um 15.00 Uhr ist unser Stammtisch im Eiscafé Bar Centrale in Kelheim, Ludwigsplatz 5. Auch für Nichtmitglieder!

21.10.2020

"Aktuelles aus dem Kelheimer Stadtrat" mit Johanna Frischeisen

Am Mittwoch, 21. Oktober, um 18:30 Uhr berichtet Johanna Frischeisen, CSU-Fraktionssprecherin und 3. Bürgermeisterin, im Gasthof Weißes Lamm, Ludwigstr. 12, über Aktuelles aus dem Stadtrat. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen sich zu informieren und mit ihr zu diskutieren.

24.10.2020

Benefizkonzert zugunsten des Fördervereins Orgelmuseum Franziskanerkirche

Am Samstag, 24. Oktober, um 16:00 Uhr veranstaltet die Frauen-Union Kelheim ein Benefizkonzert zugunsten des Fördervereins Orgelmuseum in der Franziskanerkirche, Kelheim, Am Kirchensteig 4. Das genaue Programm wird noch bekanntgegeben, bitte Presse beachten!

10.11.2020

Stammtisch

Am Dienstag, 10.November, um 15.00 Uhr findet der Stammtisch im Café am Donautor in Kelheim, Donaustr. 19 statt. Nichtmitglieder sind wie immer gern gesehene Gäste.

12.11.2020

Frauen-Stammtisch des FU-Kreisverbands: "CSU-Kreisrätinnen im Dialog"

Alle an der Kreispolitik Interessierten sind herzlich eingeladen zum Frauen-Stammtisch des FU-Kreisverbands "CSU-Kreisrätinnen im Dialog" am Montag, 23. November, um 19:00 Uhr im Gasthof Gigl-Waldhier in Neustadt, Herzog-Ludwig-Str. 6. Hier ist Gelegenheit, in zwangloser Atmosphäre mit den anwesenden Kreisrätinnen ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen, Anliegen vorzubringen und Anregungen zu geben.   

 

 

28.11.2020

Adventsfeier des FU-Ortsverbands abgesagt wegen Corona

Am Samstag, 28. November, um 14:00 Uhr ist die Adventsfeier mit musikalischer Begleitung wieder in der Altstadtstube des Gasthofs Weißes Lamm in Kelheim, Ludwigstr. 12 - wenn die Corona-Bedingungen uns keinen Strich durch die Rechnung machen. Wie immer sind von Anwesenden mitgebrachte

Beiträge, Gedichte und Geschichten gefragt, bitte vorher anmelden. Ein humorvoller Sketch ist schon fest eingeplant. Ebenso ist eine Überraschung vorgesehen.

08.12.2020

Stammtisch

Auch in der staden Zeit laden wir Mitglieder und Freundinnen der Kelheimer Frauen-Union herzlich zum Besuch des Stammtischs ein: am Dienstag, 8. Dezember, um 15.00 Uhr im Café Markl, Kelheim, Donaustr. 5. 

12.01.2021

Stammtisch

Der erste Stammtisch im neuen Jahr findet am Dienstag, 12. Januar, um 15.00 Uhr im Gasthof Berzl am Altmühltor Kelheim, Hafnergasse 2 statt. Gerne auch für Nichtmitglieder. 

01.01.1970

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