Kelheim

Herzlich willkommen!

 

Wir freuen uns, dass Sie unsere Seite angeklickt haben und Interesse an uns zeigen.

Die Frauen-Union ist eine Arbeitsgemeinschaft der CSU. Im Gegensatz zu Frauenarbeitsgemeinschaften anderer Parteien ist eine Mitgliedschaft in der CSU nicht Voraussetzung für einen Beitritt in die Frauen-Union. Ausgeschlossen ist aber die Zugehörigkeit zu einer anderen Partei.

Wir sind einer von sechs Ortsverbänden des FU-Kreisverbands Kelheim mit insgesamt rund 250 Mitgliedern.

15 Frauen gründeten am 7.2.1991 den Ortsverband der FU Kelheim. Am 14. November 2016 konnten wir das 25-jährige Bestehen feiern. Derzeit haben wir 63 Mitglieder, die meisten aus Kelheim, 12 aus Saal, je 3 aus Hausen und aus Ihrlerstein, 2 aus Riedenburg, außerdem je eines aus Abensberg, Essing, Painten, Rohr und Hexenagger.

Über unsere Aktivitäten können Sie sich hier einen Endruck verschaffen, wenn Sie unter "Aktuelles" die Berichte der bisherigen Veranstaltungen anklicken und sich unter "Termine" über unsere nächsten Vorhaben informieren.

Am besten machen Sie sich natürlich ein Bild von uns, wenn Sie einfach eine unserer Veranstaltungen besuchen. Nichtmitglieder sind immer herzlich willkommen.

 

 

 

Aktuelles

Erste Veranstaltung nach Corona-Kontaktsperre: Maiandacht in Kelheimwinzer

Sieben Wochen durften wegen der Corona-Krise keine Veranstaltungen stattfinden. Als bekannt wurde, dass ab 4. Mai wieder Gottesdienste erlaubt waren, fuhren Vorsitzende Dr. Gudrun Weida und die für eine Kirchenführung vorgesehene Historikerin Dr. Jutta Göller umgehend mit Metermaß nach Kelheimwinzer, um sich zu überzeugen, ob bzw. mit wie vielen Personen die im Halbjahresprogramm vorgesehene Maiandacht durchführbar sein würde. Dass sie nicht wie geplant in der kleinen spätromanischen Kirche St. Jakobus möglich wäre, wurde schnell klar. Dagegen stellte sich die neue Jakobskirche als sehr gut geeignet heraus: Sie bot Platz für 70 Personen bei Einhaltung des vorgeschriebenen Abstands von 2 Metern nach allen Seiten. Pfarrer Antony Koottummel hatte zufällig zur selben Zeit dieselbe Frage bewegt; so konnte gleich geklärt werden, dass die Andacht wie vorgesehen am 11. Mai um 19:00 Uhr in der Pfarrkirche veranstaltet werden konnte. Die Konzeption, Organisation und Durchführung übernahm nun stv. Vorsitzende Anneliese Röhrl. Unter dem Motto „Maria – Schwester im Glauben“ stellte sie eine berührende Sammlung von Texten und Liedern zusammen, gelesen abwechselnd von ihr, Vorstandsmitglied Gudrun Dotterweich und allen Anwesenden, gesungen ebenso von ihr zusammen mit Monika Stadler-Fellner, die gleichzeitig eine instrumentale Begleitung bot. Auch auf die Corona-Krise wurde im Gebet Bezug genommen. Anfangs- und Schlusslied, „Milde Königin“ und „Möge die Straße uns zusammenführen“, sowie der Refrain der Marienrufe wurden von allen gesungen. Pfarrer Antony nahm zur allgemeinen Freude an der gesamten Andacht teil und spendete am Schluss den Segen. Zum Abschluss informierte Jutta Göller, teilweise bildgestützt, über die Geschichte von Kelheimwinzer und den beiden Jakobskirchen. U.a. zeigte sie die Kopie eines Stichs des 1820 abgebrochenen Schlosses des Stifts Niedermünster von Michael Wening. Mit Hingabe brachte sie den Anwesenden die Schätze der Kirche nahe, die aus der alten Kirche stammen, die spätgotischen Statuen und die Malereien. Besonders packend war die Geschichte, die sie über die Figur rechts vom Hauptaltar erzählte: Sie wird in der Literatur als St. Ulrich bezeichnet, weil er einen Fisch trägt. Nach der Legende sollte St. Ulrich der Übertretung des Abstinenzgebots überführt werden, aber das Fleisch, das als Beweisstück dienen sollte, verwandelte sich in einen Fisch. Allerdings steckt im Maul des Fisches ein Schlüsselbund. Dieses Attribut weist den Heiligen als St. Benno aus, der 1580 im Zuge der Gegenreformation Patron Bayerns und Münchens wurde – Luther war der ab der Heiligsprechung 1523 einsetzende Bennokult ein Dorn im Auge. Benno, 1066 zum Bischof von Meißen geweiht, floh im Investiturstreit zwischen weltlicher und geistlicher Macht nach Rom. Um den Dom vor Verwüstung durch die gegnerischen Truppen zu bewahren, warf er – so die Legende - die Schlüssel in die Elbe. Als ihm bei seiner Rückkehr aus dem Exil 1088 in einem Gasthaus ein Fisch serviert wurde, fand er in seinem Bauch die Schlüssel. Wurden die Schlüssel im Maul des Fisches in der Kelheimer Jakobskirche vielleicht gar nachträglich angebracht, als der neue Heilige auch im Osten Bayerns populär wurde? So weit ging allerdings Jutta Göller bei ihren Erklärungen nicht.

Das ursprünglich angekündigte und sonst nach der Maiandacht übliche gemütliche Beisammensein musste natürlich abgesagt werden und wegen das äußerst ungünstigen Wetters wurde darauf verzichtet, noch einen kurzen Blick auf die schöne alte Jakobskirche mit dem künstlerisch gestalteten Vorplatz zu werfen. Auch wenn sich offensichtlich noch nicht viele unter die Leute trauten und manche wohl auch ohne die gewohnten Mitfahrgelegenheiten nicht dabei sein konnten (die Auflagen erlaubten nur eine Mitfahrerin pro Auto): Es war richtig, die erste Gelegenheit zur Öffnung zu ergreifen. Das Gemeinschaftserlebnis nach der langen Pause tat trotz der großen physischen Abstände gut. Die Teilnehmerinnen machten sich gestärkt und dankbar auf den Heimweg. Hoffen wir, dass wir vor einer zweiten Corona-Welle verschont bleiben.

05.03.2020

Jahreshauptversammlung 2020

Ganz im Zeichen der bevorstehenden Kommunalwahl stand die Hauptversammlung 2020 im Gasthof Berzl in Kelheim. Nicht nur insofern, als den anwesenden Kandidatinnen und Kandidaten für den Kelheimer Stadtrat und den Kreistag Gelegenheit gegeben wurde sich vorzustellen, es fehlten auch die Mitglieder des Ortsverbands, die in Essing, Hausen, Ihrlerstein und Riedenburg als Kandidatinnen für den dortigen Gemeinderat im Wahlkampf unterwegs waren. Nicht wenige waren auch gesundheitlich angeschlagen oder wollten kein Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus eingehen. So war der Kreis der Teilnehmerinnen so übersichtlich wie noch nie. Als Ehrengäste konnte Vorsitzende Dr. Gudrun Weida den CSU-Kreisvorsitzenden Landrat Martin Neumeyer und den stv. SEN-Landesvorsitzenden Raimund Fries begrüßen. Martin Neumeyer ging in seinem Grußwort auf die aktuelle Situation der beiden Krankenhäuser und die Investitionen in die Berufsschule ein, außerdem klärte er die Anwesenden über die Verteilung der Kosten für die Einführung und den Betrieb des autonomen Busses auf – für die Stadt fallen pro Jahr 25 000 € an – und erläuterte System und Funktionsweise des vorgesehenen Rufbusses. Stolz zeigte er sich auch auf das vor kurzem eröffnete Vorzeigeprojekt Naturmonument Weltenburger Enge, das erste Naturmonument in Bayern. Raimund Fries appellierte an die Zuhörerinnen, die Kelheimer Kandidatinnen und Kandidaten für den Kreistag zu wählen, weil wir eine starke Vertretung für unsere anstehenden notwendigen Projekte brauchen.

Den Rechenschaftsbericht des Vorstands leitete die Vorsitzende mit dem Gedenken an die am 15. Januar verstorbene Ehrenvorsitzende Gerda Hällmeyer ein, die 24 Jahre Mitglied und von 2001 bis 2015 Ortsvorsitzende war. Es wurde allgemein bedauert, dass eine gebührende Verabschiedung nicht möglich war, weil die Bestattung in aller Stille stattfand.

In ihrem Tätigkeitsbericht gab Gudrun Weida ihrer Freude über den Beitritt von fünf neuen Mitgliedern Ausdruck; sie bat alle um Mitwirkung bei der weiteren Mitgliederwerbung. Ihr Rückblick auf die Veranstaltungen seit der Hauptversammlung 2019 wurde durch eine kleine Fotoschau veranschaulicht. Sie hatte darüber hinaus Abzüge einer größeren Anzahl von Bildern dabei, die zur Erinnerung mitgenommen werden konnten. Auch eine gedruckte Aufstellung aller im Berichtszeitraum von der Vorsitzenden wahrgenommenen Termine stand zur Verfügung. Sie bedankte sich bei allen für das Miteinander und überreichte den Vorstandsmitgliedern eine kleine Aufmerksamkeit.

Der von Schatzmeisterin Irene Lichtenberger vorgetragene Kassenbericht und der Kassenprüfbericht belegten trotz Mehrausgaben eine solide Haushaltsführung und der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

Höhepunkt des Abends war die PowerPoint-Präsentation der stv. Ortsvorsitzenden Anneliese Röhrl: „Ein Jahrhundert Frauenwahlrecht“.

Abschließend gab Gudrun Weida Hinweise auf den Wahlmodus und kündigte einige bevorstehende Veranstaltungen an, die aber dann leider dem Coronavirus zum Opfer fielen – zunächst jedenfalls.

 

20.02.2020

Gespräch über Aktuelles aus der Stadtpolitik mit Johanna Frischeisen und Dr. Gudrun Weida

Leider war der Besuch des Gesprächs der beiden FU-Frauen im Kelheimer Stadtrat Johanna Frischeisen und Dr. Gudrun Weida über Aktuelles aus der Stadtpolitik im Gasthof Frischeisen in Kelheim-Affecking überschaubar, wenn auch nicht so schlecht wie vor Jahren die legendäre Podiumsdiskussion über die Einführung der DRGs, wo die Besetzung des Podiums stärker war als das Publikum! Die Konkurrenz durch andere Veranstaltungen war einfach zu groß und die Vorverlegung des Beginns, um anschließend den Besuch der Veranstaltung über die Sicherheitswacht zu ermöglichen, zu der Niederbayerns Polizeipräsident sich angesagt hatte, war nur von eingeschränktem Nutzen – viele scheuten die Hetze von einem Termin zum nächsten. Am attraktivsten war ohnehin für die meisten ein Kabarettabend auf dem Schiff. Für die Teilnehmerinnen an unserer Diskussion war das kein Nachteil, sie profitierten davon, dass auf ihre Fragen und Beiträge ganz unmittelbar und individuell eingegangen werden konnte und sie viel mehr Gelegenheit hatten als sonst, ihre Meinung zu sagen.

Beide Stadträtinnen nahmen als erstes das Thema Bauen in den Blick. Sie wiesen auf die zahlreichen neuen Baugebiete in verschiedenen Stadtteilen hin. Im Gespräch wurde das Spannungsfeld deutlich zwischen dem Bedarf an Wohnraum, insbesondere bezahlbarem Wohnraum, sowie Möglichkeiten für die Ansiedlung von Gewerbe, und andererseits dem Wunsch nach Bewahrung von Grünflächen, der Furcht vor dem Flächenfraß. Besorgt zeigten sich alle über den gravierenden Leerstand und das nicht einladende Aussehen einiger Häuser in der Altstadt. Die Pläne, die bisher für eventuelle Erweiterungen mit sportlichem Charakter „in Reserve gehaltene“ Fläche westlich des Keldorado nicht nur für den Neubau des Altenheims, sondern auch Kindergarten, Geschäfte, Praxen und Wohnbebauung zu öffnen, stießen auf entschiedene Ablehnung. Sehr kritisch kommentiert wurde das „Totschlagsargument“, wenn der Standort westlich des Keldorado abgelehnt würde, würde das BRK ein Altenheim an einem anderen Ort errichten – mit demselben Argument würde der Stadtrat auch den Auszug von innenstadtrelevantem Gewerbe aus der Altstadt absegnen. Ein Beispiel, dass man dieser Tendenz nicht folgen müsse, sei Langquaid. Johanna Frischeisen meinte, der Donaupark sei ein viel besser geeigneter Standort für ein Altenheim.

Weitere Themen waren die Zukunft des Stadtfriedhofs, Fragen rund um den Verkehr – Notwendigkeit von 30er-Zonen an bestimmten Stellen oder generell, ein eventueller Überweg in der Schäfflerstraße - sowie die Pläne, das Museum zu sanieren. Der Vorschlag der Verwaltung, ein Expertengutachten zur verkehrlichen Situation erstellen zu lassen, fand allgemeine Zustimmung. Groß war auch das Interesse an der zu erwartenden Einführung von Rufbus und autonomem Fahren, aber die Diskussion darüber wurde auf den eigens dafür vorgesehenen Termin im April verschoben.

30.11.2019

Adventsfeier mit Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft

 

Mit besinnlichen und heiteren Gedichten, Geschichten und Gesang beging der Ortsverband Kelheim der Frauen-Union auch heuer wieder seine Adventsfeier. Dazu konnte Vorsitzende Dr. Gudrun Weida gut die Hälfte seiner Mitglieder und einige – auch männliche – Gäste willkommen heißen, darunter den Bezirks- und stv. Landesvorsitzenden der Senioren-Union Raimund Fries sowie deren Ortsvorsitzenden Dr. Karl Heinz Schmidtner. Für die musikalische Gestaltung auf gewohnt hohem Niveau sorgte wie schon oft das Ottilienduo aus Langquaid, Hildegard Hirthammer und die dritte Bürgermeisterin Margret Wermuth, mit ihren wunderbaren Stimmen und anheimelnden, überwiegend mundartlichen Liedern.

Viel Applaus erhielt auch ein Sketch über ein Telefongespräch, mit dem die stellvertretende Vorsitzende Renate Strähle und ihre Enkelin die Zuhörer zum Schmunzeln brachten.

In diesem Rahmen wurden auch zwei Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft geehrt: Schatzmeisterin Irene Lichtenberger ist 20 Jahre bei der Frauen-Union, Gisela Alkofer, die lange Jahre im Vorstand engagiert war, 30 Jahre. Zum Abschluss erhielt noch jeder Besucher, jede Besucherin eine kleine, von Renate Strähle liebevoll zusammengestellte und verpackte Aufmerksamkeit mit auf den Weg. Die überwiegende Mehrheit ging allerdings noch nicht nach Hause, sondern ließ den Nachmittag mit persönlichen Gesprächen in gemütlicher Runde und einer Brotzeit ausklingen.

 

 

 

21.11.2019

Klinische Pflege im Fokus - Was leistet die professionelle Krankenpflege? Vortrag mit Herzblut

 

Anneliese Röhrl, Krankenschwester in der Goldberg-Klinik mit langer Erfahrung, leitete die Veranstaltung mit der Feststellung ein, dass es tatsächlich in unserer Gesellschaft wenig Informationen gibt über die „professionelle“ Krankenpflege“, also über den Ausbildungsberuf „Gesundheits- und Krankenpfleger/-in“, so die aktuelle Berufsbezeichnung. Es war ihr ein Herzensanliegen, ihren Zuhörerinnen die Charakteristika und die gesellschaftliche Bedeutung ihres Berufs nahezubringen. Dafür hatte sie eine Powerpoint-Präsentation erstellt.

 

Sie begann mit einer Darstellung der Entwicklung von der Pflege durch Familienangehörige über die Tätigkeit der Ordensleute als Akt der christlichen Nächstenliebe vom Mittelalter an zu einem weltlichen Berufsbild, das mit der Gründung der ersten Krankenpflegschulen ca, 1800 begann und in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit der Dezimierung der Ordensschwestern endgültig das Bild der christlichen Dienstleistung verdrängte. Der medizinische Fortschritt spielte eine entscheidende Rolle bei der Professionalisierung der Ausbildung. 

Als Etappen wurden genannt:1836 erste protestantische Krankenpflegeschule in Deutschland, erstmalig mit einer theoretischen und praktischen Ausbildung im Krankenhaus und einem Examen als Abschluss, 1917 erstmalig Regelungen für die Kinderkrankenpflege als eigene Ausbildungsrichtung. Mitte des 20. Jahrhuderts speziell Altenpflege und psychiatrische Pflege. Auch Pionierinnen der modernen Pflege wurden vorgestellt: die durch ihren Einsatz im Krimkrieg 1853–1856 berühmte Florence Nightingale, die wegweisende Schriften zur Krankenpflege verfasste und deren Pflegemodelle Grundlagen heutiger Pflegemodelle sind, sowie Agnes Karll, Gründungsmitglied des ICN (international Council of Nurses), die bereits 1903 eine dreijährige Ausbildung mit einer einheitlichen staatlichen Regelung forderte, schließlich die Schweizer Ordensschwester Liliane Juchli (* 19. Oktober 1933), die die Entwicklung, Professionalisierung und Lehre der Pflege im gesamten deutschen, zum Teil auch im holländischen und italienischen Sprachraum in den letzten vier Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts durch das von ihr begründete Pflege-Lehrbuch geprägt hat.

Die moderne Krankenpflegeausbildungsordnung ist seit 1965 in Kraft. In diesem Jahr entsteht eine Krankenpflegeschule am Kreiskrankenhaus in Kelheim. Vorgeschrieben sind 3 Jahre Ausbildungszeit, 1200 Stunden theoretischer Unterricht, Abschlussprüfung vor einem staatlichen Ausschuss. Leitung der Schule: Arzt oder Arzt und Krankenschwester/ Krankenpfleger mit besonderer Vorbildung. Die Ausbildung wird damit internationalen Niveau angepasst. Neue Forderung: mittlere Reife oder gleichwertige Ausbildung. Seit den 80er Jahren gibt es auch pflegewissenschaftliche Studiengänge an Hochschulen.

Kritisch sieht Anneliese Röhrl die neu beschlossene gleiche Ausbildung für Säuglings-, Kranken- und Altenpflege: Sie passe nicht zum aktuellen Trend zur Spezialisierung und werde den gegenwärtigen Mangel an Pflegekräften nicht beseitigen, ebenso wenig wie die Akademisierung.

Sehr am Herzen lag Anneliese Röhrl in ihren Ausführungen die Bedeutung der ethischen Grundregeln der Krankenpflege: Gesundheit fördern, Krankheiten verhüten, Gesundheit wiederherstellen, Leiden lindern. Zur Pflege gehört die Achtung vor dem Leben, vor der Würde und den Grundrechten des Menschen. Dabei gelte der strenge Grundsatz der Gleichbehandlung aller Patienten.

Anschließend zeigte sie Pflegemodelle und anhand eines praktischen Beispiels den typischen Ablauf von Pflegeprozess und Behandlung. Sie demonstrierte, dass alles, was mit der Ausführung ärztlicher Anordnungen und der Verabreichung von Medikamenten u.a. zusammenhängt, minutiös dokumentiert wird.

 

Hans Kleehaupt, Pfleger in der Intensivstation und Betriebsratsvorsitzender der Goldberg-Klinik, beleuchtete das Thema unter der Perspektive des Gewerkschaftlers. Er wies darauf hin, dass die Pflege beispielsweise im Kelheimer Krankenhaus bis Anfang der 1990er Jahre in der Hand von Ordensschwestern war. Für sie gab es kein Privatleben und keine Freizeit; ihr Lebensinhalt war die Pflege. Deshalb dauerte es lange, bis Pflegekräfte auf die Straße gingen, um ihre berechtigten Forderungen durchzusetzen. Noch heute ist die gewerkschaftliche Organisation geringer als in anderen Berufen. Dabei gebe die Situation der Pflege genug Anlass zu gewerkschaftlicher Aktivität: Durchschnittlich vergehen nur 6 Jahre vom Examen bis zur Beendigung der Tätigkeit in der Pflege. Als Wurzel allen Übels sahen beide Referenten die Einführung der DRGs, des Systems der Vergütung mit Fallpauschalen. Sie führten zu immer stärkerer Verdichtung und Verkürzung der Verweildauer. Die Anforderungen an die Pflegenden sind stark gestiegen, weil die Rekonvaleszenten im Gegensatz zu früher umgehend entlassen werden und leichtere Operationen ambulant durchgeführt werden. Beide hoffen auf eine Verbesserung durch die angekündigte Herausnahme der Pflege aus dem DRG-System.

 

Auf den Vortrag folgte ein angeregtes Gespräch über die angesprochenen Themen, über persönliche Erfahrungen mit der Pflege in der Goldberg-Klinik und über die Klinik im Allgemeinen, wobei mit Lob nicht gespart wurde. FU-Vorsitzende Gudrun Weida stellte eine Wiederholung der Veranstaltung in Aussicht, da viele Interessierte wegen Terminkollisionen verhindert waren.

 

 

 

07.05.2019

Maiandacht in der Ottokapelle in Kelheim

Schon seit einiger Zeit findet die jährliche Maiandacht des FU-Ortsverbands Kelheim an Orten mit besonderem Flair statt. Dieses Jahr fiel die Wahl des Vorstands auf die Ottokapelle in der Kelheimer Altstadt, in der Wittelsbacher Gasse. Ihr offizieller Name ist "Spitalkirche St. Johannes". Am 16. Sept. 1231 wurde Herzog Ludwig I., "der Kelheimer", auf dem Weg vom Marktplatz in das Schloss unter dem Torbogen von einem Unbekannten ermordet. Im Boden weist ein Granitquader mit Eisenkreuz auf die Stelle hin, an der der Herzog verstarb. Ludwigs Sohn und Nachfolger, Herzog Otto der Erlauchte, ließ zur Sühne eine Kapelle zu Ehren des Hl. Johannes errichten. Das Kirchlein mit dem schönen mittelalterlichen Tympanon wird von der Kirchenstiftung der Pfarrei Maria Himmelfahrt verwaltet, obwohl Emil Ott hartnäckig die Meinung vertritt, dass es der Spitalstiftung der Stadt gehört.  Es ist wegen der kunsthistorisch wertvollen Innenausstattung nicht allgemein zugänglich. Aber für Gottesdienste wird es geöffnet und kann gerne besucht werden, wie der neue Pfarrer von Maria Himmelfahrt, Reinhard Röhrner, betonte. Er ging auch gleich auf unseren Wunsch ein, die Maiandacht 2019 in der Ottokapelle zu veranstalten, und war sogar sofort bereit, sie selbst zu halten und trotz großer Arbeitsbelastung in seinem neuen Amt die Texte auszuwählen. Die Andacht war auch von Nichtmitgliedern aus der Pfarrei gut besucht und dank vieler guter Sängerinnen war sie auch ein musikalisches Erlebnis. Zwei Männer hatten sich außer dem Pfarrer auch eingefunden, einer davon nicht ohne zu fragen, ob er auch dabei sein dürfe. An den Gottesdienst schloss sich wie in den letzten Jahren eine Kirchenführung an; dieses Mal war Frau Karin Ott dafür gewonnen worden, die sich schon seit Jahrzehnten besonders um die Ottokapelle angenommen hat und aus einem sehr fundierten Wissen schöpfte.

Traditionsgemäß klang der Abend mit einem gemütlichen Beisammensein in froher Runde im nahe gelegenen Restaurant am Alten Markt aus.

01.04.2019

Erneut gefragt: Was wir vom Notar wissen wollten - Information zu Vorsorge, Vererben, Schenken

Nachdem im Februar 2018 ein so großer Andrang zur Informations- und Diskussionsveranstaltung mit dem Kelheimer Notar Dr. Johannes Benz herrschte, dass einige unverrichteter Dinge gehen mussten, wurde dieses Jahr am 1. April noch einmal der Vortrag angeboten: "Rechtzeitig die richtigen Schritte tun: Vorsorgen, Vererben und Schenken mit notariellen Verträgen", auch dieses Mal in Kooperation mit den Kreisverbänden von FU, SEN und CSA. Die Veranstalter dachten, es würde dieses Mal gemütlich zugehen, und sie überlegten, ob sie nicht gleich den großen Saal des Gasthofs Frischeisen durch Zuziehen der Trennwand verkleinern sollten, aber auch die Wiederholungsveranstaltung war erstaunlich gut besucht, insbesondere von vielen Nichtmitgliedern.Wie bereits voriges Jahr erwies sich der Referent als pädagogisches Talent. Er stellte die komplizierten Inhalte so klar und anhand von praktischen Beispielen so anschaulich dar, dass auch Zuhörerinnen und Zuhörer, die sich mit der Materie noch nicht auseinandergesetzt hatten, gut folgen konnten. Er arbeitete deutlich heraus, in welchen Fällen ein Notar hinzugezogen werden muss, und er legte überzeugend dar, weswegen es auch dann von Vorteil sein kann, einen Notar zu Rate zu ziehen, wenn es nicht vorgeschrieben ist. Das gelte etwa bei der Abfassung eines Testaments: Man könne viele Fehler machen, die zur Unwirksamkeit führen können, allein, wenn es nicht oder nicht vollständig mit der Hand geschrieben ist. Auch könne man sicher sein, dass es beim Tod des Erblassers gefunden wird, wenn es vom Notar verwahrt wird. Großes Interesse fanden auch die Ausführungen zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Man kann sicher sein, dass eine notariell errichtete Vorsorgevollmacht keine Auslegungen zulässt, die dem persönlichen Willen widersprechen, sie wid ohne Einschränkung anerkannt und sie kann am sichersten die Bestellung eines gerichtlichen Betreuers verhindern. 

Auf den Vortrag folgte noch eine lebhafte Diskussion - ein Beweis, dass Dr. Bentz' Ausführungen das Publikum nicht ermüdet, sondern zum Nachdenken angeregt hatten. 

22.02.2019

Jahreshauptversammlung mit Ehrungen und Neuwahlen

Fast die Hälfte der Mitglieder konnte Vorsitzende Dr. Gudrun Weida zur Jahreshauptversammlung 2019 des FU-Ortsverbands Kelheim begrüßen. In einer Schweigeminute gedachte die Versammlung der seit der letzten Hauptversammlung verstorbenen langjährigen Mitglieder Brunhilde Brunner, Franziska Schweiger und Dr. Annemarie Unterbirker. In ihrem Rechenschaftsbericht stellte Gudrun Weida fest, dass durch vier Neueintritte der Stand von 60 Mitgliedern gehalten werden konnte. Mit einer Fotoschau veranschaulichte sie ihren Rückblick auf die vielfältigen vergangenen Veranstaltungen. Schatzmeisterin Irene Lichtenberger berichtete von gesunden Finanzen und die Kassenprüferinnen Dr. Elke Eggenhofer und Josefa Gaßner bestätigten eine einwandfreie Kassenführung. Der einstimmigen Entlastung des Vorstands stand somit nichts im Wege. Die Vorsitzende bedankte sich bei ihren Kolleginnen mit Blumen für die gute Zusammenarbeit.

Zusammen mit ihrer Stellvertreterin und CSU-Ortsvorsitzenden Johanna Frischeisen ehrte sie Mathilde Rummel für 25 Jahre Mitgliedschaft und langjähriges Engagement im Vorstand sowie Michaela Betz und in Abwesenheit Maria Gabler für 15 Jahre Zugehörigkeit zur FU.

Für die anschließende turnusmäßige Wahl des neuen Vorstands hatte Gudrun Weida Dr. Benedikt Grünewald, Verwaltungsjurist und CSU-Bürgermeisterkandidat von Bad Abbach, als Wahlleiter gewonnen. Ihm zur Seite gestellt wurden ein weiterer männlicher Gast, JU-Ortsvorsitzender Thomas Müller, sowie Elke Eggenhofer. In ihrer bisherigen Funktion wurden bestätigt: Vorsitzende Dr. Gudrun Weida, Stellvertreterinnen Johanna Frischeisen und Anneliese Röhrl, Schriftführerin Mechthild Heiß, Schatzmeisterin Irene Lichtenberger, Beisitzerinnen Marianne Rauch und Christa Schicke. Auch die beiden Kassenprüferinnen wurden wiedergewählt. Die bisherige stellvertretende Vorsitzende Gisela Schmid gab ihr Amt ab und wurde zur Beisitzerin gewählt, Renate Strähle, bisher Beisitzerin, löste sie als Stellvertreterin ab. Neu zu Beisitzerinnen gewählt wurden Gudrun Dotterweich und Martina Sixt.

Mit einem Ausblick auf die nächsten Veranstaltungen schloss die Vorsitzende die Versammlung. Für die meisten war das aber noch nicht das Signal zum Aufbruch, sondern zu einem gemütlichen Beisammensein mit entspannter Unterhaltung.

01.12.2018

Stimmungsvolle Adventsfeier mit Rekordbesuch

Etwa die Hälfte seiner Mitglieder und einige Gäste aller Altersstufen konnte die Vorsitzende des FU-Ortsverbands Kelheim Dr. Gudrun Weida in der Altstadtstube des Gasthofs Weißes Lamm bei der diesjährigen Adventsfeier begrüßen. Der jüngste Gast war Renate Strähles 10-jährige Enkelin, die bereits vor zwei Jahren fragte, wann sie Mitglied werden darf, und es waren auch mehrere Männer anwesend, u.a. der Orts- und der Kreisvorsitzende der Senioren-Union, Dr. Karl Heinz Schmidtner und Bernhard Fischer. Für die besondere Atmosphäre sorgte wieder das Ottilien-Duo Hildegard Hirthammer und Margret Wermuth vom Ortsverband Langquaid mit ihren wunderbaren Stimmen. Mit musikalisch anspruchsvollen traditionsreichen Liedern wie Maria durch ein' Dornwald ging, Wer klopfet an, Es wird scho glei dumpa, Aba heidschi bumbeidschi, Oh Du stille Zeit stimmten sie die Anwesenden in die wirklich "stade Zeit" ein, zu der man im vorweihnachtlichen Trubel sonst kaum kommt. Die musikalischeren summten schon bald bei dem einen oder anderen Lied mit und gegen Ende gab es noch einige leichte Lieder zum Mitsingen für alle. Dazwischen lasen Christa Schicke, Gudrun Dotterweich, Christa Hierl, Rita Gallmeier, CSU-Ortsvorsitzende Johanna Frischeisen und Irene Lichtenberger besinnliche und humorvolle Geschichten und Gedichte vor. Der Höhepunkt der abwechslungsreichen Feier war unbestritten der Sketch von Renate Strähle und ihrer Enkelin "Der Computer" nach Toni Lauerer. Unnachahmlich lebensecht stellten die beiden die absolut unbedarfte und begriffsstutzige Oma und die schlaue Enkelin dar, die diese in die Geheimnisse der Computerwelt einführt. Als Andenken an das rundum gelungene vorweihnachtliche Beisammensein erhielt jeder Besucher zum Abschied ein von Renate liebevoll angefertigtes Geschenkpäckchen, das sie bestimmt viele Arbeitsstunden gekostet hat. Nach dem offiziellen Teil saßen einige noch eine ganze Weile in gemütlicher Runde beisammen.      

20.09.2018

Lounge in the City erstmalig in Saal

Dass es auch 2018 eine After Work Party (auf Deutsch: Feierabendparty) für Frauen jeden Alters geben würde, war gleich zu Beginn des Jahres beschlossene Sache, und zunächst zweifelte niemand daran, dass sie wie in den vergangenen Jahren im Kelheimer Autohaus Baumer stattfinden würde. Aber als die Vorsitzende im Auftrag des Vorstands anfragte, stellte sich heraus, dass Frau Baumer aus gewichtigem Grund noch nicht sicher zusagen konnte. Alles war noch in der Schwebe, als die CSU Saal die Absicht ankündigte, erstmalig im Audi-Autohaus Wiedmann eine Lounge in the City zu veranstalten und außer der Saaler JU auch den FU-Ortsverband sowie den Kreisverband Kelheim mit ins Boot zu holen. Das Angebot nahmen wir gerne an, denn wir wollten nicht riskieren, dieses Mal gar keine Party auf den Weg zu bringen. Und 20 Prozent der Mitglieder des Ortsverbands Kelheim sind ja aus Saal!

Am 20. September um 18:30 Uhr erkannte man das Autohaus kaum wieder: Getreu dem Motto „Ladies First“ betraten die Gäste das Haus auf einem roten Teppich. Kaum waren sie über die Schwelle getreten, bekamen sie von einem jungen Mann ein Los in die Hand gedrückt, das sie bis zum Schluss aufheben sollten. Dann ging es weiter an die Theke, wo weitere freundliche junge Männer von der JU den Begrüßungssekt und etwas später eine große Auswahl von alkoholischen und nichtalkoholischen Getränken ausschenkten. Schnell füllte sich der riesengroße Verkaufsraum, schnell fanden die vielen Damen ihren Lieblingsplatz an den langen hellen Tischen mit den hübschen leichten Stühlen (statt den ursprünglich vorgesehenen Biergarnituren), an den Stehtischen und auf den von der Möbelfirma Stark ausgeliehenen speziellen „Lounge-Möbeln“. Die elegante Möblierung, die Stofftischdecken und das warme Licht, für welche die Event-Experten gesorgt hatten, verliehen dem Raum einen Hauch von Luxus. DJ Michael Wochinger hatte Musik in seinem Repertoire, die allen gefiel, und in dem riesigen Raum beschwerten sich auch die Älteren nicht, dass sie zu laut sei. Bisher hatte es oft einen Kampf um die richtige Lautstärke gegeben, den einen war es zu leise, den anderen zu laut. Eröffnet wurde die Lounge stilecht von Frau Wiedmann, der Autohauschef hatte ihr dem Anlass entsprechend das Wort überlassen. Nach den Grußworten, bei denen auch die anwesenden Landtags- und Bezirkstagskandidaten und vor allem die beiden Kandidatinnen zu Wort kamen, wurden die vielen Platten mit Brötchen, die ein inzwischen eingespieltes FU-Team am Nachmittag belegt und liebevoll dekoriert hatte, aus der Kühlung geholt und das Büfett wurde eröffnet. Fast gleichzeitig wagten sich auch die ersten Tanzpaare aufs Parkett, das im Lauf des Abends immer voller wurde. Ebenso angeregt waren die Gespräche an den Tischen. Großen Anklang fanden auch die beiden Einlagen, zuerst die Gardemädchen von der Teugonia Teugn mit ihren erstklassigen artistischen und tänzerischen Darbietungen unterhielten. Der durch seine „Wetten, dass“-Auftritte bekannte Aktionskünstler und Feuerspucker Fred Meier, im Kelheimer Raum als „FredM“ populär, begeisterte mit seiner witzigen und zugleich spannenden Feuershow. Das waren aber nicht die einzigen Attraktionen. Nicht nur, dass man ein Selfie vor einem der schicken Autos machen konnte, die in der großen Halle verblieben waren, man konnte sich auch mit den Eishockeyspieler-Cracks Nikola Gajowski und Torwart Peter Holmgren von den Eisbären Regensburg fotografieren lassen. Krönender Abschluss des Abends war schließlich die Verlosung. Es gab neben einer ganzen Reihe von kleineren Preisen wieder eine von Florian Oßner gesponserte Berlinfahrt und zwei Karten von Wolfgang Gural für ein Bayer-Fußballspiel in der Allianz -Arena, außerdem dieses Jahr neu 2 Fahrten in schicken Autos des Autohauses Wiedmann.

Danach löste sich die Veranstaltung recht bald auf. Übrig blieben bald nur noch die vielen Helfer, die dafür sorgten, dass am nächsten Morgen wieder der ganz normale Arbeitsalltag weitergehen konnte. Allen, die zum Gelingen des wunderbaren Abends beitrugen, sei herzlich gedankt, besonders der Familie Wiedmann für die Bereitstellung und partygerechte Ausstattung des Raumes, Frau Wilden und Frau Kirchner vom Autohaus sowie CSU und JU Saal für die angenehme und effiziente Zusammenarbeit, dem DJ Michael Wochinger für die stimmungsvolle Musik, den Event Experten für die tolle Möblierung und Partybeleuchtung, Frau Maria Stark für die kostenlose Ausleihe der „Lounge-Möbel“, EDEKA Dillinger für Getränke und Kühlwagen.

 

25.07.2018

Bildungsausflug nach Bad Gögging

Obwohl die sommerlichen Hundstage schon begonnen hatten, fanden sich doch 25 Bildungsbeflissene an einem sonnigen Julinachmittag im Römischen Museum für Kur- und Badewesen ein. Die für eine Führung zugelassene Höchstzahl wurde also voll ausgeschöpft, darunter auch von einigen Neustädterinnen, die teils noch nie dort gewesen waren, teils schon vor so langer Zeit, dass sie ihre Erinnerung daran wieder auffrischen wollten. Schon die Außenansicht des Gebäudes bezauberte die Besucherinnen, denn das Museum befindet sich in der mittelalterlichen Kirche St. Andreas, an deren ursprünglichem Eingang  ein schönes romanisches Tympanon mit geheimnisvollen figürlichen Darstellungen ist. Ihre symbolische Bedeutung gibt den Experten immer noch Rätsel auf. In der ungefähr einstündigen Führung durch die Thermen, über die im Mittelalter die Kirche erbaut worden war, wurden den Besucherinnen nicht nur die verschiedenen Bestandteile der Thermen gezeigt und ihre Funktionsweise erklärt, die sie vor sich sahen, sie erhielten auch einen umfassenden Einblick in das römische Badewesen und sie wurden darüber hinaus auch mit der Geschichte der Römer in Bayern im Allgemeinen und mit dem Leben der Soldaten und der Zivilbevölkerung vertraut gemacht. Auch auf Details wie die Instrumente der Körperpflege, die in Schaukästen auch zu sehen sind, wurde hingewiesen. 

Nachdem der Wissensdurst gestillt war, ließ eine mit dem Erlebnis zufriedene fröhliche Runde den Nachmittag mit einer zünftigen Brotzeit im Biergarten des Hotels Sonne ausklingen.

Wir über uns

Vorstand

Vorsitzende

Dr. Gudrun Weida

Stellvertretende Vorsitzende

Johanna Frischeisen

Stellvertretende Vorsitzende

Anneliese Röhrl

Stellvertretende Vorsitzende

Renate Strähle

Schriftführerin

Mechthild Heiß

Schatzmeisterin

Irene Lichtenberger

Beisitzerin

Gudrun Dotterweich

Beisitzerin

Marianne Rauch

Beisitzerin

Christa Schicke

Beisitzerin

Gisela Schmid

Beisitzerin

Martina Sixt

Kassenprüferin (kein Vostandsmitglied)

Josefa Gaßner

Kassenprüferin (kein Vorstandsmitglied)

Dr. Elke Eggenhofer

Termine

24.03.2020

Prof. Dr. Johann Plank: "Aktuelle Eindrücke aus Mossul und Irak - ist der Islamische Staat (IS) besiegt?"

Verschoben auf einen späteren Zeitpunkt. Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.

 

Der Vortrag von Prof. Dr. Johann Plank, Inhaber des Lehrstuhls für Bauchemie der Technischen Universität München, „Aktuelle Eindrücke aus Mossul und Irak – ist der Islamische Staat (IS) besiegt?", findet am Dienstag, 24. März, um 19:00 Uhr im Deutschen Hof, Kelheim, Alleestr. 21, im Rahmen der Reihe VHS-Campus statt. 

02.04.2020

Informations- und Diskussionsveranstaltung: "Alles über den Öffentlichen Personennahverkehr"

Auf einen späteren Termin verschoben.

 

Für die Informations- und Diskussionsveranstaltung „Alles über den öffentlichen

Personennahverkehr (ÖPNV) in Stadt und Landkreis, z. B. Rufbus und autonomes Fahren – Was ist zu erwarten?“ wurde uns ein Fachmann aus dem Landratsamt zugesichert. Auf diesem Gebiet sind Stadt und Landkreis Kelheim Vorreiter. Die Veranstaltung des FU-Ortverbands in Kooperation mit dem Kreisverband beginnt am Donnerstag, 2. April, um 19:00 Uhr im Gasthof Weißes Lamm, Kelheim, Ludwigstr. 12. Alle an dem Zukunftsthema Interessierten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

09.06.2020

Stammtisch

Dieses Mal findet der Stammtisch hoffentlich im Biergarten des Weißen Bauhauses in Kelheim, Emil-Ott-Str. 3 statt, sonst im Sommersaal. Bitte beachten! Wir treffen uns erst um 17:00 Uhr zur Brotzeit, natürlich gerne auch mit Nichtmitgliedern.

25.06.2020

Änderung! Messe für die verstorbenen Mitglieder von FU-Orts- und Kreisverband Kelheim und CSU Saal

Am 25. Juni um 19:00 Uhr gedenken FU-Orts- und Kreisverband Kelheim zusammen mit der CSU Saal unserer verstorbenen Mitglieder in unserer Jahresmesse mit musikalischer Begleitung durch die Bruckataler Stubnmusi. Leider kann sie dieses Jahr wegen der Corona-Krise nicht in der schönen Barockkirche St. Andreas in Untersaal stattfinden, sondern in der Christkönigskirche in Saal, Kirchstr. 6. Dort können die vorgeschriebenen Abstände leicht eingehalten werden. Danach trifft man sich zum gemütlichen Beisamensein im Gasthaus in der Heida in Saal, Lindenstr. 30. Bitte nur teilnehmen, wenn ganz gesund, und Mund-Nasenschutz nicht vergessen!

14.07.2020

Stammtisch

Am Dienstag, 14. Juli, um 17:00 Uhr ist hoffentlich schönes Wetter, damit wir unseren Stammtisch auf der Terrasse der Ritterschänke in Randeck mit Aussicht auf das Altmühltal genießen können. Nichtmitglieder willkommen.

Bitte beachten! Beginn erst um 17:00 Uhr.

25.07.2020

Theaterfahrt des FU-Kreisverbands nach Krumau (Cesky Krumlov) abgesagt

 Das war geplant:

Zum 7. Mal fahren Mitgliederdes FU-Kreisverbands - bisher immer in der Minderzahl - und Gäste, auch Männer, nach Krumau, der idyllisch an einer Schleife der Moldau gelegenen „Perle des Böhmerwaldes“. Dieses Mal wird das  Ballett „Dornröschen“ zur Musik von Pjotr Iljitsch Tschaikowski mit internationaler Besetzung im einzigartigen Freilichttheater mit drehbarer Zuschauertribüne besucht. Gesamtkosten im DZ voraussichtlichca. 150 €. Nähere Informationen und Anmeldung möglichst bald bei Gudrun Weida.

Wegen der Coronakrise finden dieses Jahr keine Vorstellungen im Freilichttheater statt.

 

 

 

 

01.01.1970

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