Kelheim

Herzlich willkommen!

Wir freuen uns, dass Sie unsere Seite angeklickt haben und Interesse an uns zeigen. Die Frauen-Union ist eine Arbeitsgemeinschaft der CSU. Im Gegensatz zu Frauenarbeitsgemeinschaften anderer Parteien ist eine Mitgliedschaft in der CSU nicht Voraussetzung für einen Beitritt in die Frauen-Union. Ausgeschlossen ist aber die Zugehörigkeit zu einer anderen Partei. Wir sind einer von fünf Ortsverbänden des FU-Kreisverbands Kelheim mit insgesamt 217 Mitgliedern. 15 Frauen gründeten am 7.2.1991 den Ortsverband der FU Kelheim. Am 14. November 2016 konnten wir das 25-jährige Bestehen feiern. Derzeit haben wir 61 Mitglieder, die meisten aus Kelheim, 11 aus Saal, 3 aus Hausen und 2 aus Ihrlerstein, außerdem je eines aus Painten, Essing, Riedenburg und Hexenagger. Über unsere Aktivitäten können Sie sich hier einen Endruck verschaffen, wenn Sie unter "Aktuelles" die Berichte der bisherigen Veranstaltungen anklicken und sich unter "Termine" über unsere nächsten Vorhaben informieren. Am besten machen Sie sich natürlich ein Bild von uns, wenn Sie einfach eine unserer Veranstaltungen besuchen. Nichtmitglieder sind immer herzlich willkommen.

Aktuelles

22.02.2019

Jahreshauptversammlung mit Ehrungen und Neuwahlen

Fast die Hälfte der Mitglieder konnte Vorsitzende Dr. Gudrun Weida zur Jahreshauptversammlung 2019 des FU-Ortsverbands Kelheim begrüßen. In einer Schweigeminute gedachte die Versammlung der seit der letzten Hauptversammlung verstorbenen langjährigen Mitglieder Brunhilde Brunner, Franziska Schweiger und Dr. Annemarie Unterbirker. In ihrem Rechenschaftsbericht stellte Gudrun Weida fest, dass durch vier Neueintritte der Stand von 60 Mitgliedern gehalten werden konnte. Mit einer Fotoschau veranschaulichte sie ihren Rückblick auf die vielfältigen vergangenen Veranstaltungen. Schatzmeisterin Irene Lichtenberger berichtete von gesunden Finanzen und die Kassenprüferinnen Dr. Elke Eggenhofer und Josefa Gaßner bestätigten eine einwandfreie Kassenführung. Der einstimmigen Entlastung des Vorstands stand somit nichts im Wege. Die Vorsitzende bedankte sich bei ihren Kolleginnen mit Blumen für die gute Zusammenarbeit.

Zusammen mit ihrer Stellvertreterin und CSU-Ortsvorsitzenden Johanna Frischeisen ehrte sie Mathilde Rummel für 25 Jahre Mitgliedschaft und langjähriges Engagement im Vorstand sowie Michaela Betz und in Abwesenheit Maria Gabler für 15 Jahre Zugehörigkeit zur FU.

Für die anschließende turnusmäßige Wahl des neuen Vorstands hatte Gudrun Weida Dr. Benedikt Grünewald, Verwaltungsjurist und CSU-Bürgermeisterkandidat von Bad Abbach, als Wahlleiter gewonnen. Ihm zur Seite gestellt wurden ein weiterer männlicher Gast, JU-Ortsvorsitzender Thomas Müller, sowie Elke Eggenhofer. In ihrer bisherigen Funktion wurden bestätigt: Vorsitzende Dr. Gudrun Weida, Stellvertreterinnen Johanna Frischeisen und Anneliese Röhrl, Schriftführerin Mechthild Heiß, Schatzmeisterin Irene Lichtenberger, Beisitzerinnen Marianne Rauch und Christa Schicke. Auch die beiden Kassenprüferinnen wurden wiedergewählt. Die bisherige stellvertretende Vorsitzende Gisela Schmid gab ihr Amt ab und wurde zur Beisitzerin gewählt, Renate Strähle, bisher Beisitzerin, löste sie als Stellvertreterin ab. Neu zu Beisitzerinnen gewählt wurden Gudrun Dotterweich und Martina Sixt.

Mit einem Ausblick auf die nächsten Veranstaltungen schloss die Vorsitzende die Versammlung. Für die meisten war das aber noch nicht das Signal zum Aufbruch, sondern zu einem gemütlichen Beisammensein mit entspannter Unterhaltung.

01.12.2018

Stimmungsvolle Adventsfeier mit Rekordbesuch

Etwa die Hälfte seiner Mitglieder und einige Gäste aller Altersstufen konnte die Vorsitzende des FU-Ortsverbands Kelheim Dr. Gudrun Weida in der Altstadtstube des Gasthofs Weißes Lamm bei der diesjährigen Adventsfeier begrüßen. Der jüngste Gast war Renate Strähles 10-jährige Enkelin, die bereits vor zwei Jahren fragte, wann sie Mitglied werden darf, und es waren auch mehrere Männer anwesend, u.a. der Orts- und der Kreisvorsitzende der Senioren-Union, Dr. Karl Heinz Schmidtner und Bernhard Fischer. Für die besondere Atmosphäre sorgte wieder das Ottilien-Duo Hildegard Hirthammer und Margret Wermuth vom Ortsverband Langquaid mit ihren wunderbaren Stimmen. Mit musikalisch anspruchsvollen traditionsreichen Liedern wie Maria durch ein' Dornwald ging, Wer klopfet an, Es wird scho glei dumpa, Aba heidschi bumbeidschi, Oh Du stille Zeit stimmten sie die Anwesenden in die wirklich "stade Zeit" ein, zu der man im vorweihnachtlichen Trubel sonst kaum kommt. Die musikalischeren summten schon bald bei dem einen oder anderen Lied mit und gegen Ende gab es noch einige leichte Lieder zum Mitsingen für alle. Dazwischen lasen Christa Schicke, Gudrun Dotterweich, Christa Hierl, Rita Gallmeier, CSU-Ortsvorsitzende Johanna Frischeisen und Irene Lichtenberger besinnliche und humorvolle Geschichten und Gedichte vor. Der Höhepunkt der abwechslungsreichen Feier war unbestritten der Sketch von Renate Strähle und ihrer Enkelin "Der Computer" nach Toni Lauerer. Unnachahmlich lebensecht stellten die beiden die absolut unbedarfte und begriffsstutzige Oma und die schlaue Enkelin dar, die diese in die Geheimnisse der Computerwelt einführt. Als Andenken an das rundum gelungene vorweihnachtliche Beisammensein erhielt jeder Besucher zum Abschied ein von Renate liebevoll angefertigtes Geschenkpäckchen, das sie bestimmt viele Arbeitsstunden gekostet hat. Nach dem offiziellen Teil saßen einige noch eine ganze Weile in gemütlicher Runde beisammen.      

20.09.2018

Lounge in the City erstmalig in Saal

Dass es auch 2018 eine After Work Party (auf Deutsch: Feierabendparty) für Frauen jeden Alters geben würde, war gleich zu Beginn des Jahres beschlossene Sache, und zunächst zweifelte niemand daran, dass sie wie in den vergangenen Jahren im Kelheimer Autohaus Baumer stattfinden würde. Aber als die Vorsitzende im Auftrag des Vorstands anfragte, stellte sich heraus, dass Frau Baumer aus gewichtigem Grund noch nicht sicher zusagen konnte. Alles war noch in der Schwebe, als die CSU Saal die Absicht ankündigte, erstmalig im Audi-Autohaus Wiedmann eine Lounge in the City zu veranstalten und außer der Saaler JU auch den FU-Ortsverband sowie den Kreisverband Kelheim mit ins Boot zu holen. Das Angebot nahmen wir gerne an, denn wir wollten nicht riskieren, dieses Mal gar keine Party auf den Weg zu bringen. Und 20 Prozent der Mitglieder des Ortsverbands Kelheim sind ja aus Saal!

Am 20. September um 18:30 Uhr erkannte man das Autohaus kaum wieder: Getreu dem Motto „Ladies First“ betraten die Gäste das Haus auf einem roten Teppich. Kaum waren sie über die Schwelle getreten, bekamen sie von einem jungen Mann ein Los in die Hand gedrückt, das sie bis zum Schluss aufheben sollten. Dann ging es weiter an die Theke, wo weitere freundliche junge Männer von der JU den Begrüßungssekt und etwas später eine große Auswahl von alkoholischen und nichtalkoholischen Getränken ausschenkten. Schnell füllte sich der riesengroße Verkaufsraum, schnell fanden die vielen Damen ihren Lieblingsplatz an den langen hellen Tischen mit den hübschen leichten Stühlen (statt den ursprünglich vorgesehenen Biergarnituren), an den Stehtischen und auf den von der Möbelfirma Stark ausgeliehenen speziellen „Lounge-Möbeln“. Die elegante Möblierung, die Stofftischdecken und das warme Licht, für welche die Event-Experten gesorgt hatten, verliehen dem Raum einen Hauch von Luxus. DJ Michael Wochinger hatte Musik in seinem Repertoire, die allen gefiel, und in dem riesigen Raum beschwerten sich auch die Älteren nicht, dass sie zu laut sei. Bisher hatte es oft einen Kampf um die richtige Lautstärke gegeben, den einen war es zu leise, den anderen zu laut. Eröffnet wurde die Lounge stilecht von Frau Wiedmann, der Autohauschef hatte ihr dem Anlass entsprechend das Wort überlassen. Nach den Grußworten, bei denen auch die anwesenden Landtags- und Bezirkstagskandidaten und vor allem die beiden Kandidatinnen zu Wort kamen, wurden die vielen Platten mit Brötchen, die ein inzwischen eingespieltes FU-Team am Nachmittag belegt und liebevoll dekoriert hatte, aus der Kühlung geholt und das Büfett wurde eröffnet. Fast gleichzeitig wagten sich auch die ersten Tanzpaare aufs Parkett, das im Lauf des Abends immer voller wurde. Ebenso angeregt waren die Gespräche an den Tischen. Großen Anklang fanden auch die beiden Einlagen, zuerst die Gardemädchen von der Teugonia Teugn mit ihren erstklassigen artistischen und tänzerischen Darbietungen unterhielten. Der durch seine „Wetten, dass“-Auftritte bekannte Aktionskünstler und Feuerspucker Fred Meier, im Kelheimer Raum als „FredM“ populär, begeisterte mit seiner witzigen und zugleich spannenden Feuershow. Das waren aber nicht die einzigen Attraktionen. Nicht nur, dass man ein Selfie vor einem der schicken Autos machen konnte, die in der großen Halle verblieben waren, man konnte sich auch mit den Eishockeyspieler-Cracks Nikola Gajowski und Torwart Peter Holmgren von den Eisbären Regensburg fotografieren lassen. Krönender Abschluss des Abends war schließlich die Verlosung. Es gab neben einer ganzen Reihe von kleineren Preisen wieder eine von Florian Oßner gesponserte Berlinfahrt und zwei Karten von Wolfgang Gural für ein Bayer-Fußballspiel in der Allianz -Arena, außerdem dieses Jahr neu 2 Fahrten in schicken Autos des Autohauses Wiedmann.

Danach löste sich die Veranstaltung recht bald auf. Übrig blieben bald nur noch die vielen Helfer, die dafür sorgten, dass am nächsten Morgen wieder der ganz normale Arbeitsalltag weitergehen konnte. Allen, die zum Gelingen des wunderbaren Abends beitrugen, sei herzlich gedankt, besonders der Familie Wiedmann für die Bereitstellung und partygerechte Ausstattung des Raumes, Frau Wilden und Frau Kirchner vom Autohaus sowie CSU und JU Saal für die angenehme und effiziente Zusammenarbeit, dem DJ Michael Wochinger für die stimmungsvolle Musik, den Event Experten für die tolle Möblierung und Partybeleuchtung, Frau Maria Stark für die kostenlose Ausleihe der „Lounge-Möbel“, EDEKA Dillinger für Getränke und Kühlwagen.

 

25.07.2018

Bildungsausflug nach Bad Gögging

Obwohl die sommerlichen Hundstage schon begonnen hatten, fanden sich doch 25 Bildungsbeflissene an einem sonnigen Julinachmittag im Römischen Museum für Kur- und Badewesen ein. Die für eine Führung zugelassene Höchstzahl wurde also voll ausgeschöpft, darunter auch von einigen Neustädterinnen, die teils noch nie dort gewesen waren, teils schon vor so langer Zeit, dass sie ihre Erinnerung daran wieder auffrischen wollten. Schon die Außenansicht des Gebäudes bezauberte die Besucherinnen, denn das Museum befindet sich in der mittelalterlichen Kirche St. Andreas, an deren ursprünglichem Eingang  ein schönes romanisches Tympanon mit geheimnisvollen figürlichen Darstellungen ist. Ihre symbolische Bedeutung gibt den Experten immer noch Rätsel auf. In der ungefähr einstündigen Führung durch die Thermen, über die im Mittelalter die Kirche erbaut worden war, wurden den Besucherinnen nicht nur die verschiedenen Bestandteile der Thermen gezeigt und ihre Funktionsweise erklärt, die sie vor sich sahen, sie erhielten auch einen umfassenden Einblick in das römische Badewesen und sie wurden darüber hinaus auch mit der Geschichte der Römer in Bayern im Allgemeinen und mit dem Leben der Soldaten und der Zivilbevölkerung vertraut gemacht. Auch auf Details wie die Instrumente der Körperpflege, die in Schaukästen auch zu sehen sind, wurde hingewiesen. 

Nachdem der Wissensdurst gestillt war, ließ eine mit dem Erlebnis zufriedene fröhliche Runde den Nachmittag mit einer zünftigen Brotzeit im Biergarten des Hotels Sonne ausklingen.

08.05.2018

Maiandacht in verwunschener Gegend

Schon seit einiger Zeit findet die jährliche Maiandacht des FU-Ortsverbands Kelheim an Orten mit besonderem Flair statt. Dieses Mal hatte die Vorstandschaft das geheimnisumwitterte Kirchlein St. Bartholomä auf der Jurahöhe hinter Randeck ausgesucht. Auch der Kreisverband hatte sich angeschlossen. Eingeleitet wurde die Andacht durch den „Stammtisch“, eine gemütliche Kaffeestunde in der Ritterschänke neben der Burgruine Randeck, dann machte man sich überwiegend zu Fuß, einige mit dem Auto, auf zum romantischen kleinen See und von dort in wenigen Schritten zur idyllisch dahinter gelegenen Kirche. Der Platz reichte gerade für die zahlreich erschienenen Mitglieder und Gäste. Dort wurden wir schon von Essings neuem Pfarrer erwartet. Bisher hatten wir die Maiandacht selbst vorbereitet und durchgeführt. Dass Herr Pfarrer Koller das selbst übernahm und die Andacht sehr persönlich für uns FU-Frauen gestaltete, war ein ganz besonderes, schönes Erlebnis. Für einen weiteren Höhepunkt sorgte wie bereits einige Male vorher Dr. Jutta Göller mit ihren Ausführungen zum Kirchenbau und der Einrichtung der Kirche. Auch die Frauen, die von Essing aus einen Bittgang nach St. Bartholomä machten, kamen genau rechtzeitig an, um auch an der kurzen Führung teilzunehmen, bevor Pfarrer Koller mit ihnen die Messe feierte. Wir erfuhren, dass das Kirchlein wahrscheinlich ursprünglich im 11./12. Jahrhundert errichtet wurde. Darauf deuten das frühere Rundbogenportal der Nordseite und der halbrunde Chorbogen der Apsis hin. Der jetzige Eingang an der Westseite wurde im 19. Jahrhundert geschaffen. Jutta Göller lobte besonders den Anfang des 18. Jahrhunderts angeschafften Altar des Neustädter Altarschreiners Anton Schmidtmann (1659-1725) und des Essinger Bildschnitzers Ulrich Voraus (1663-1742) als „besten ländlichen Barock“, anheimelnd, mit warmen Farben und lebhafter Gestik. Auch auf zwei spätgotische, vielleicht aus der früheren Kirche stammende Seitenfiguren, St. Nikolaus und St. Ägidius, de nicht wie üblich mit einer Hirschkuh, sondern einem Kelch dargestellt ist, machte sie aufmerksam. Sie erzählte auch, warum der Hl. Bartholomäus, einer der 12 Apostel und Märtyrer, oft mit einem Kelch, einem Messer und einer abgezogenen Haut über dem Arm dargestellt wird, und ging in dem Zusammenhang auf die berühmteste Darstellung bei Michelangelos Jüngstem Gericht und die noch im 19. Jahrhundert in Form des Skalpierens in Afrika oder in den Indianerkriegen übliche Strafe des Schindens oder Häutens ein. Spannend waren auch die Ausführungen zu Sagen: Dass Wasser des Sees (der wegen einer Lehmschicht im Untergrund nie austrocknet) bei großer Trockenheit unter Bewachung eines Ritters in Holzrinnen nach Randeck geleitet wurde, ferner, dass auf dem Grund des Sees eine goldene Glocke liegt, die von einem Benediktinerinnen-Kloster stammt, deren Insassinnen vom rechten Glauben abgefallen sind, und dass weiße Frauen um den See herum spuken. Der rationale Hintergrund ist nach Jutta Göller vielleicht im zunächst bei Pettendorf, ab dem 13. Jahrhundert auf dem Adlersberg gelegenen Frauenkloster St. Bartholomäus zu sehen, dessen Priorin 1525 zum Protestantismus übertrat und einen Dominikanerpater heiratete, mit dem sie nach Franken zog, wo er als lutherischer Pfarrer wirkte. Das Kloster wurde 1542 aufgelöst.

Die meisten Besucherinnen waren von der malerischen Gegend so verzaubert, dass sie sie nicht gleich ganz verließen, sondern sich noch einmal in der Ritterschänke zum Abendessen zusammensetzten.

27.02.2018

Was wir schon immer vom Notar wissen wollten: Information zu Vorsorge, Vererben, Schenken

"Rechtzeitig die richtigen Schritte tun: Vorsorgen, Vererben und Schenken mit notariellen Verträgen." Mit der Anregung, zu diesem Thema eine Informations- und Diskussionsveranstaltung mit dem Kelheimer Notar Dr. Johannes Benz zu organisieren, zu dessen Einzugsgebiet auch Bad Abbach und Langquaid gehören, hatte unsere stellvertretende Ortsvorsitzende Johanna Frischeisen ins Schwarze getroffen: Wir wurden regelrecht überrannt von dem Ansturm und der Saal im Gasthof Frischeisen erwies sich schnell als zu klein für die vielen Besucher, von denen die Nichtmitglieder in der Überzahl waren. Bald fand sich kein Platz mehr für die Stühle, die aus der Gaststube hereingetragen wurden. Die letzten Winkel wurden noch als Stehplätze genutzt, die nicht ganz so Fitten gingen wieder heim. Aufregend war auch, dass der Referent erst nach dem offiziellen Beginn erschien: Er hatte wegen des Ansturms so lange keinen Parkplatz gefunden. All das war rasch vergessen. Mit einem brillanten Vortrag zog Dr. Benz das Publikum in seinen Bann. Er stellte die komplizierten Inhalte so klar und anschaulich dar, dass auch Zuhörerinnen und Zuhörer, die sich mit der Materie noch nicht auseinandergesetzt hatten, gut folgen konnten. Dadurch, dass er für einige ausgewählte Beispiele „Testfragen“ an die Anwesenden stellte, die durchwegs richtig beantwortet wurden, überzeugte er sich, dass seine Ausführungen verstanden wurden. Er arbeitete deutlich heraus, in welchen Fällen ein Notar zugezogen werden muss und in welchen nicht. Ebenso legte er dar, dass es auch dann von Vorteil sein kann, ihn zu Rate zu ziehen, wenn es nicht vorgeschrieben ist. Das gelte etwa bei der Abfassung eines Testaments, wo man viele Fehler machen kann, die zur Unwirksamkeit führen können, allein wenn man es nicht oder nicht ganz mit der Hand geschrieben hat. Man könne auch sicher sein, dass es beim Tod des Erblassers gefunden wird, wenn es vom Notar verwahrt wird. Großes Interesse fanden auch die Ausführungen zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Auch hier zeigte Dr. Benz die Vorteile einer rechtzeitig in notarieller Form errichteten Vorsorgevollmacht auf: Man kann sicher sein, dass sie keine Auslegungen zulässt, die dem persönlichen Willen nicht entsprechen, sie wird ohne Einschränkung anerkannt und sie kann am sichersten die Bestellung eines gerichtlichen Betreuers verhindern. Nach seinen Ausführungen stellte sich Dr. Benz noch geduldig den vielen Fragen der Anwesenden.

All denen, die keinen Platz mehr gefunden hatten und nicht so lange stehen konnten, sei zum Trost gesagt, dass demnächst noch einmal so eine Veranstaltung stattfinden wird.

01.02.2018

Besichtigung des "Neuen" Landratsamts im Donaupark

Dass die Besichtigung unseres inzwischen gut ein Jahr alten "Neuen" Landratsamts noch immer ein ganz großer Renner sein würde, hätten sich die Veranstalter, CSA-Kreisverband und FU-Ortsverband, nicht träumen lassen: Bereits an dem Tag, als der Hinweis in der Zeitung erschien, gingen fast die 30 Anmeldungen ein, die als Höchstzahl angegeben waren, und am 1. Februar standen 46 Besucher erwartungsfroh in der Eingangshalle und umringten Landrat Martin Neumeyer, der sie ganz persönlich empfing. Darunter waren die Kreisvorsitzenden des AKU Hubert Dörr und der Senioren-Union Bernhard Fischer, aber auch bemerkenswert viele Nichtmitglieder der CSU oder einer ihrer Gliederungen, auch aus dem südlichen Landkreis. Zuerst wurde am Donauufer ein Erinnerungsfoto gemacht, solange es noch hell war, dann der Landkreisfilm vorgeführt. Er wurde mit viel Beifall bedacht und dem Landrat war der Stolz auf das gelungene Werk und auf seinen Landkreis anzumerken, als er seinen Arbeitsplatz und seine Arbeit vorstellte. Nach dem Sitzungssaal zeigte er sein Büro im 2. Stock mit dem schönen Blick auf die Befreiungshalle. Obwohl unmittelbar darauf Termine anstanden, nahm er sich die Zeit, um die gerade aktuellen Hauptthemen anzusprechen wie die Situation und die Zukunft der Krankenhäuser, das umstrittene Projekt Nationalpark Donauauen und auch die Große Koalition. Ein ganz großes Anliegen ist ihm die Einheit des Landkreises – das wurde mehrfach deutlich. CSA-Vorsitzender Andreas Rockmaier dankte dem 1860er-Fan mit einem 1860-Schreibtischfähnchen, das die Vereinshymne abspielt. Dann übernahm der Referent für Marketing und Kommunikation Marcus Dörner die Führung. Bei Kaffee und Kuchen im Großen Sitzungssaal klärte er die Gruppe anschaulich und kurzweilig über die verschiedenen Aufgabengebiete auf, die im Landratsamt erledigt werden, und ging auf die Fragen aus dem Publikum ein. Die Zeit verging wie im Fluge, bis FU-Vorsitzende Gudrun Weida bemerkte, dass der Hausmeister schon eine Weile geduldig im Hintergrund dasaß. Sie bedankte sich im Namen der Gäste für den interessanten Nachmittag und die gute Bewirtung mit einer kleinen süßen Aufmerksamkeit für die Mitarbeiter.

Wir über uns

Vorstand

Vorsitzende

Dr. Gudrun Weida

Stellvertretende Vorsitzende

Johanna Frischeisen

Stellvertretende Vorsitzende

Anneliese Röhrl

Stellvertretende Vorsitzende

Renate Strähle

Schriftführerin

Mechthild Heiß

Schatzmeisterin

Irene Lichtenberger

Beisitzerin

Gudrun Dotterweich

Beisitzerin

Marianne Rauch

Beisitzerin

Christa Schicke

Beisitzerin

Gisela Schmid

Beisitzerin

Martina Sixt

Kassenprüferin (kein Vostandsmitglied)

Josefa Gaßner

Kassenprüferin (kein Vorstandsmitglied)

Dr. Elke Eggenhofer

Termine

22.05.2019

Filmabend von FU, CSA und Senioren-Union im kleinen Roxy

Am Mittwoch, 22. Mai, findet um 19:00 Uhr ein Filmabend für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger im kleinen Roxy-Kino in Abensberg, Straubinger Str. 3 (am Hellinger-Kreisel) statt, organisiert von Frauen-Union, CSA und Senioren-Union. Nach einem Sektempfang und einem Videospot über Manfred Weber, unseren Europawahl-Spitzenkandidaten aus Wildenberg, wird der Film „Die Berufung – ihr Kampf für Gerechtigkeit“ gezeigt, ein in den USA äußerst erfolgreicher Film über die heute 85-jährige Richterin am Obersten Gerichtshof der USA Ruth Bader Ginsburg. Er zeigt ihren schweren Weg, bis sie den Durchbruch als Staranwältin schaffte, als sie für einen Mann, der seine Mutter aufopfernd pflegte, eine Steuerermäßigung erkämpfte. Sie wurde ihm als Mann verweigert. Im temporeichen Schlagabtausch mit scheinbar unbelehrbaren Justizvertretern bewies Ginsburg Scharfsinn und Geisteswitz. Eine inspirierende Geschichte, die unter der gegenwärtigen Präsidentschaft der USA kaum aktueller sein könnte. Preis auf allen Plätzen inkl. Sekt 12,- €. Am Ende erhält jeder Besucher/ jede Besucherin eine kleine Aufmerksamkeit von der Frauen-Union.

11.06.2019

Änderung! Stammtisch um 15:00 Uhr im Gasthof Kellner in Gundelshausen, Gundelshausener Str. 73

Am Dienstag, 11. Juni, um 15:00 Uhr treffen sich Mitglieder und Gäste zum Stammtisch im Gasthof Berr in Thaldorf, Hopfenbachstr. 4.

27.06.2019

Messe für verstorbene Mitglieder

Am Donnerstag, 27. Juni, um 19:00 Uhr veranstalten FU-Ortsverband und -Kreisverband sowie die CSU Saal ihre Jahresmesse für verstorbene Mitglieder in St. Andreas,

Untersaal, mit musikalischer Begleitung durch die Bruckataler Stubnmusi. Danach ist gemütliches Beisammensein im

Gasthaus in der Heide in Saal, Lindenstr. 30.

 

09.07.2019

Stammtisch

Bitte beachten! Änderung der Uhrzeit: Am Dienstag, 9. Juli 2019, findet der Stammtisch erst um 17:00 Uhr statt. Als Lokal wurde die beliebte Ritterschänke in Randeck 9, Essing ausgesucht. Für interessierte Nichtmitglieder eine gute Gelegenheit, uns zwanglos kennenzulernen.

31.07.2019

Exkursion nach Plankstetten

Am Mittwoch, 31. Juli 2019, ist das Ziel unserer alljährlichen Ferienfahrt für die Daheimgebliebenen Plankstetten. Um 09:00 Uhr ist Abfahrt von Saal an der Christkönigskirche. In Plankstetten ist eine Führung durch Kirche einschließlich Krypta und die frei zugänglichen Klosteranlagen. Nach der Mittagspause in der Klosterschänke wird der landwirtschaftliche Betrieb besichtigt. Voraussichtliche Rüückkehr um 17:00 Uhr. Anmeldung erforderlich unter Tel. 09441 2531. Bei genügend Beteiligung Fahrt mit Bus, sonst Fahrgemeinschaften.

01.01.1970

01.01.1970

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