Ingolstadt

Herzlich Willkommen beim Frauen-Union-Kreisverband Ingolstadt!

Willkommen beim Frauen-Union-Kreisverband Ingolstadt!

Die Frauen Union Ingolstadt steht für junge Frauen, Karrierefrauen, Hausfrauen, feinfühlige Frauen, reife Frauen, zielstrebige Frauen, intelligente Frauen, verheiratete Frauen, zukunftsorientierte Frauen, Singlefrauen, verliebte Frauen, selbstständige Frauen, Familienfrauen, wache Frauen, katholische Frauen, evangelische Frauen, konfessionslose Frauen, scharfsichtige Frauen, vitale Frauen, durchsetzungsstarke Frauen, humorvolle Frauen, politische Frauen, anpassungsfähige Frauen, wissbegierige Frauen, kunstliebende Frauen, reiselustige Frauen, diplomatische Frauen, energische Frauen, sanfte Frauen, musikalische Frauen, geschiedene Frauen, konservative Frauen, zuhörende Frauen, tatkräftige Frauen, neugierige Frauen, Familienfrauen, engagierte Frauen, starke Frauen, Stadtfrauen, Landfrauen, gesellige Frauen, fröhliche Frauen, lebendige Frauen, kompetente Frauen, Freundinnen.

Unsere Mitglieder kommen aus allen Berufsgruppen und befinden sich in unterschiedlichen Lebensphasen. Uns alle verbindet das Interesse an politischen und gesellschaftlichen Themen.

Dabei sein ist alles!

Werden Sie Mitglied bei der Frauen-Union, eine Arbeitsgemeinschaft der CSU:

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Kontakt: fu@csu-ingolstadt.de

  Unser Vorstand

Kreisvorsitzende Tanja Stumpf

stellvertretende Kreisvorsitzende Gabriele Off

stellvertretende Kreisvorsitzende Özlem Özpolat

stellvertretende Kreisvorsitzende Stefanie Pipus

stellvertretende Kreisvorsitzende Katharina Börner

 

 

Schriftführerin Martina Rammler

Stv. Schriftführerin Romualda Hoffmann

Schatzmeisterin Deniz Türedi

Beisitzerinnen

Irene Essenbach, Maria Ganser, Elfriede Kraus, Johanna Lechermann, Camelia Muntean, Irmgard Seitz, Karin Stromereder und Regina Supinski

Kassenprüferinnen Evi Zimmer und Claudia Winkler

  Unsere Ortsverbände

Ingolstadt Nord

Ortsvorsitzende Deniz Türedi (Foto: Tanja Stumpf)

Ingolstadt Mitte West

Ortsvorsitzende Gabriela Gruber (Foto: Tanja Stumpf)

Ingolstadt Süd-Ost

Ortsvorsitzende Gabriele Off

Ingolstadt Etting

Ortsvorsitzende Renate Jakob

Ingolstadt Mailing-Feldkirchen/Oberhaunstadt

Ortsvorsitzende Brigitte Mader

Ingolstadt Süd-West

Ortsvorsitzende Elke Orth (Foto: Tanja Stumpf)

Ingolstadt Friedrichshofen

Ortsvorsitzende Waltraud Spindler

 

Selbstverständlich bieten wir auch noch zusätzliche Veranstaltungen und Aktionen, wenn es aktuelle Themen gibt, die bearbeitet werden müssen.

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Aktuelles

So starten wir mit einem tollen Team und voller Energie in die nächsten zwei Jahre!  

Bei unserer neuen Kreisvorstandschaft setzen wir zu einem großen Teil auf die bewährte Frauschaft. Auch für die nächsten beiden Jahre darf Tanja Stumpf, gestützt durch ein traumhaftes Wahlergebnis von knapp 98 %, die Geschicke des FU-Kreisverbandes leiten. Als Stellvertreterinnen stehen ihr wieder Gabriele Off, Özlem Özpolat und Stefanie Pipus zur Seite, neu in der Riege der Stellvertreterinnen ist Katharina Börner. Deniz Türedi folgt unserer langjährigen Schatzmeisterin Marianne Achhammer nach. Das Amt der Schriftführerin übernimmt wie bisher Martina Rammler, ihre Stellvertretung neu Romualda Hoffmann. Die Kasse prüfen künftig Evi Zimmer und wieder Claudia Winkler. Folgende Beisitzerinnen komplettieren die Kreisvorstandschaft: Irene Essenbach, Maria Ganser, Elfriede Kraus, Johanna Lechermann, Camelia Muntean, Irmgard Seitz, Karin Stromereder und Regina Supinski.

Frauen müssen schön sein!

Bereits zum elften Mal lud die Frauen Union Ingolstadt anlässlich des Weltfrauentags zum Frühstücksdialog in die Räume der Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte eG in der Ludwigstraße ein. 

Zunächst begrüßte die Vorsitzende, Tanja Stumpf, die rund 130 Damen und vier Herren und warf die provokante Frage in den Raum, was die Frauen in Deutschland noch wollen, sie seien schließlich schon gleichberechtigt. Doch sofort widersprach sie dieser These, denn solange es eine Lohnlücke zwischen den Geschlechtern und eine teilweise deutliche Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen und politischen Ämtern gebe, müsse das gemeinsame Streben nach Gleichberechtigung fortgeführt werden. Ein Feiertag am Weltfrauentag sei allerdings Augenwischerei, vielmehr müssten die Einkommensungerechtigkeiten beseitigt werden. Dies sei gerade auch Aufgabe der CSU als Volkspartei, dabei möglichst alle mitzunehmen. Und da sich auch der Ministerpräsident und Parteivorsitzende die Frauenförderung auf die Fahnen geschrieben habe, sei CSU auf einem sehr guten Weg. 

Die Grußworte des Vorstandsmitglieds der VR Bank und Hausherrn, Wolfgang Gebhard, sowie des Landtagsabgeordneten Alfred Grob und Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel rundeten das Ganze ab und brachten noch die wichtige wissenschaftliche Erkenntnis, dass Frauen für den Frieden sehr wichtig seien, denn bei der Beteiligung von Frauen an Friedensverträgen halten diese durchschnittlich mindestens 15 Jahre. 

Das anschließende Podiumsgespräch, der Höhepunkt dieser Veranstaltung, wurde heuer von CSU-Stadträtin Dr. Dorothea Deneke-Stoll moderiert, die diesen Part sehr professionell übernahm. Die Journalistin, Moderatorin und Publizistin Maria von Welser (bekannt geworden durch das Magazin ML – Mona Lisa) und Prof. Dr. Kerstin Merkel („Bei der Frauen Union Ingolstadt haben wir anstatt Frau Dr. Merkel sogar Frau Professor Dr. Merkel“ laut Stumpf), Honorarprofessorin an der KU Eichstätt-Ingolstadt und freiberufliche Kunstvermittlerin, gewährten Einblicke in ihr Leben und ihre gesellschaftlichen und politischen Ansichten. 

Bei beiden Frauen war die Mutter jeweils ein großes Vorbild, was die persönliche und berufliche Entwicklung anbelangt, wobei Frau Prof. Dr. Merkel in ihrer Familie „aus der Reihe tanzte“ und als einzige Tochter studierte. Frau von Welser, deren Mutter Modejournalistin war, entdeckte schon in der Schule ihre Leidenschaft fürs „Leute ausfragen“ und schreiben und verdiente sich mit verschiedenen Artikeln für die örtliche Tageszeitung ein paar Pfennige. 

Eine Herausforderung war für beide die Organisation der Kinderbetreuung, auch wenn Frau Prof. Dr. Merkel zunächst drei Jahre zu Hause blieb, weil sie ihr Kind „so süß“ fand. Vor diesem Hintergrund sei sie der CSU dankbar, weil diese als einzige auch das konservativere Frauenbild noch fördere. Manchmal habe sie nämlich den Eindruck, dass es heutzutage nicht mehr um das Kindeswohl gehe. Maria von Welser kehrte bei beiden Kindern schon sehr früh wieder in den Beruf zurück, musste aber auch 14 Jahre als Alleinerziehende meistern. „Ich konnte mir die Kinderbetreuung nicht leisten, fand aber einen netten Banker, der mir einen Kredit gibt, so dass ich meine Kinder auf eine Ganztagsschule schicken konnte. Diese schwere, aber intensive Zeit hat uns sehr zusammengeschweißt“ blickt von Welser dankbar zurück.  

Beim Thema, ob Bildung ein Schlüssel zu mehr Geschlechtergerechtigkeit sei, berichtete Frau von Welser als langjährige Auslandskorrespondentin und Berichterstatterin aus verschiedenen Krisengebieten, dass Frauen in einigen Gegenden der Welt überhaupt keinen Zugang zu Bildung hätten. In Deutschland und Europa können und sollten die Frauen jedoch im Vergleich ganz einfach nutzen. Dies und noch weiteres Elend in Bezug auf Frauen aufzuzeigen, wie z. B. Vergewaltigung, Gewalt sowie Armut und Flucht, sei die Motivation für ihre Bücher gewesen. „Als Journalistin will ich die Missstände aufzeigen und Frauen eine Stimme geben, damit nachher niemand sagen kann, er hätte davon nichts gewusst!“ Prof. Dr. Merkel beklagte, dass bei uns allgemein mittlerweile zu viel Wissen und Wissenschaft und nicht genug Bildung vermittelt würden. Sie tue als Professorin ihr Möglichstes, um dem entgegenzuwirken und dabei auch gezielt Frauen zu unterstützen und zu fördern. Dabei sieht sie insbesondere spezielle Frauennetzwerke als sehr förderlich an. Dem entgegnete Maria von Welser, dass es daneben für Frauen aber wichtig, sogar notwendig sei, auch „zu den Männern zu gehen“. 

In Bezug auf Frauen und Politik fand sie sehr deutliche Worte: „Die Nichtbeteiligung von Frauen an den großen politischen Entscheidungen ist ein Desaster für diese Welt!“ Deshalb müssen unbedingt mehr Frauen in die Politik und in die Parlamente. Im Hinblick auf die Europawahl waren sich beide einig, dass der Erhalt und die Stabilisierung der EU immanent wichtig seien und zwar nicht nur als Friedensprojekt und Ausgleich zwischen den großen Mächten, sondern auch speziell für Frauen durch die Rechtsvorschriften und die Entscheidungen des europäischen Gerichtshofs.  

Außerdem haben beide Frauen gemeinsam, dass in ihrem Leben im reiferen Alter noch einmal ein Umbruch stattgefunden hat. Bei Maria von Welser hat sich vieles durch ihre schwere Erkrankung verändert, was sie jetzt in ihrem in Kürze erscheinenden neuen Buch verarbeitet, vor allem, „um anderen Mut zu machen“. Prof. Dr. Merkel hat sich mit Kunstführungen zu verschiedenen Themen und Persönlichkeiten ein zweites Standbein aufgebaut, weil sie ihre Leidenschaft zur Kunstgeschichte sehr gerne mit anderen interessierten teilt.  

Zuletzt drehte sich das Gespräch noch um Mode, ein für Maria von Welser, deren Mutter Modejournalistin war, unliebsames Thema. Dagegen hatte Prof. Dr. Merkel, die diesen Bereich akademisch erforscht hat, dazu einiges Interessantes beizutragen: „Früher haben die Frauen die Männer imitiert und Anzüge getragen. In Bezug auf diesen „Einheitsbrei“ aus schwarzen und grauen Anzügen war es ein genialer Schachzug der Kanzlerin, farbige Sakkos zu tragen und damit auf allen Gruppenfotos mit den Herren herauszustechen. Die heutige Politikerinnen-Generation zeigt übrigens Selbstbewusstsein und trägt wieder vermehrt Kleider.“ Maria von Welser halte sich nach eigener Aussage an ihre Theorie: „Frauen müssen schön sein, weil Männer besser sehen als denken können“ und sorgte damit für den heiteren Schlusspunkt dieses Gesprächs. (Text: Tanja Stumpf) 

  Termine

14.05.2019

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