"Medien und Information"

Vorsitzende der Projektgruppe

Dr. Sabine Loritz

Moderne Medien und Jugendliche

Die Projektgruppe hat die Bayern weite Kampagne "Gewalt ausschalten - Kopf einschalten" entwickelt. Ziel der Kampagne ist es, Eltern, Erziehungsberechtigte und professionell Erziehende über die negativen Auswirkungen von physischen und psychischen Gewaltdarstellungen in den Medien (z. B. Fernsehen, Computerspiele, Internet, Handys) und den unreflektierten Konsum durch jugendliche Nutzer aufzuklären. Dadurch soll die Medienkompetenz gefördert und der Aufbau eines entsprechenden Netzwerks zur Medienerziehung, zu dem auch Elternhaus und Schule zählen, unterstützt werden.Ein wichtiges Anliegen ist dabei vor allem auch das interaktive Web 2.0 und hier besonders die sozialen Netzwerke, zu denen beispielsweise Facebook, MySpace, YouTube gehören. Die Nutzung dieser sogenannten Social Communities hat natürlich viele positive Aspekte, bringt aber auch eine Reihe negativer Begleiterscheinungen und spezifischer Risiken mit sich. Dazu gehören unter anderem die öffentliche Reichweite der Onlinekommunikation, die Dauerhaftigkeit der Inhalte im Netz, Cybermobbing, selbstschädigende Praktiken und vieles mehr. Auch in diesem Bereich muss eine breite Sensibilisierung im Umgang mit den eigenen Daten und deren Bekanntgabe in den Social Communities erreicht werden.

Moderne Medien und Senioren

Die überwiegende Mehrheit der Senioren nutzt elektronische Medien derzeit gar nicht oder nur in geringem Umfang. Die mediale Nutzung ist allerdings inzwischen wesentlicher Bestandteil unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens und damit unverzichtbar geworden; vor allem greifen auch Behörden mehr und mehr auf elektronische Kommunikation zurück, ebenso wie private Anbieter, die das Internet für ihre Dienstleitungen und sonstigen Angebote intensiv nutzen.

Ältere Mitbürger/Innen sollen durch die Initiative der Projektgruppe besser in die Medienwelt integriert werden. Die Projektgruppe möchte Senioren dabei unterstützen, selbstständig am medialen, sozialen und kulturellen Leben teilzunehmen und ihre soziale Isolierung und Vereinsamung unter anderem auch durch digitale Interaktivität zu überwinden. Es soll eine neue Alterskultur mit einer multimedialen Kompetenz entstehen. Ziel ist es, ältere Menschen für die Möglichkeiten des Internets zu interessieren und entsprechende Medienkompetenz zu vermitteln.

Aktionen und Themenschwerpunkte

Zentrale Anliegen der Projektgruppe sind insbesondere,

  • dem allgemeinen Normen- und Werteverfall, der durch Gewaltdarstellungen (in körperlicher und psychischer Hinsicht) Darstellungen von Pornographie, Extremismus und sonstigen jugendgefährdenden Inhalten in den Medien sowie durch zielgerichtet missbilligenswerte Ausnutzung der interaktiven Möglichkeiten der modernen Medien entsteht, entgegenzutreten.
  • Anstöße zum Umdenken im unreflektierten Umgang mit Medien und damit zur Medienkompetenzvermittlung zu geben.

Die Projektgruppe begleitet die Aktionen der FU-Verbände mit Informationsmaterial (z.B. Flyer, Aufkleber und Adressmaterial, Verhaltens-Leitlinien, Newsletter mit aktuellen Entwicklungen im Medienbereich) und entwickelt neue Themenschwerpunkte. Darüber hinaus wird die Projektgruppe auch mit eigenen Veranstaltungen (z. B. Podiumsdiskussionen) und Projekten, wie beispielsweise mit der Einführung des Internauten-Medienkoffers (www.internauten.de) in bayerische Grundschulen aktiv.

Anmeldungen sind unter fu@csu-bayern.de möglich.

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