Gleichberechtigung der Frauen darf nicht vor Kirchentüren enden.

 

Frauen-Union Bayern und der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) Landesverband Bayern fordern mehr Teilhabe von Frauen in der Kirche.

Auf der Landesversammlung der Frauen-Union Bayern im September 2019 wurde intensiv über die Frauenbewegungen „Maria 2.0“ und „Maria schweige nicht“ diskutiert und ein Antrag, der die Solidarität und die Unterstützung mit den Bewegungen ausdrückt, einstimmig beschlossen. Der Frauen-Union Bayern Landesvorstand und der Bayerische Landesvorstand des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) haben sich nun im Rahmen einer gemeinsamen Sitzung getroffen und neben weiteren Themenfeldern über die Unterstützung von „Maria, schweige nicht“, von politischer Seite diskutiert.

„Ich freue mich sehr, dass wir ein konstruktives Gespräch über viele Themen, die sowohl die FU als auch den KDFB betreffen, geführt haben“, erklärt die FU-Landesvorsitzende Ulrike Scharf. Und sagt weiter „Lohngerechtigkeit, Pflege, Rente und der gemeinsame Einsatz für Frauen bei der Kommunalwahl sind Themen die uns verbinden. Ich freue mich auf weitere gemeinsame Treffen und eine gute Zusammenarbeit mit dem KDFB.“

Emilia Müller, Vorsitzende des KDFB Landesverband betont, wie wichtig es ist, dass die Frauen aus unterschiedlichen Netzwerken und Verbänden sich gemeinsam für mehr Teilhabe von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche einsetzen: „Wir begrüßen die Initiative der Frauenunion, von politischer Seite unsere Forderungen zu „Maria, schweige nicht“ zu unterstützen“, so die ehemalige Staatsministerin. Für Sie ist das Thema „Gleiche Teilhabe von Frauen in der Kirche“ ganz besonders in Bayern eng mit Politik und Gesellschaft verknüpft.

Natürlich waren auch die am kommenden Wochenende beginnenden Beratungen rund um den Synodalen Weg der Katholischen Kirche ein Thema beim Gespräch zwischen FU & KDFB Landesverband. Der Synodale Weg, der auf der Frühjahrsvollversammlung der Deut-schen Bischofskonferenz im März 2019 beschlossen wurde, hat unter anderem als zentrales Thema die Rolle der Frau in der Kirche.

Ulrike Scharf erklärt: „Die Frauen-Union Bayern setzt sich für Chancengleichheit und Gleichberechtigung von Frauen in Politik und Gesellschaft ein. Sie unterstützt daher den synodalen Weg der katholischen Kirche. Es muss dringend diskutiert werden wie Frauen stärker in der katholischen Kirche eingebunden werden können, um an den Diensten und Ämtern in der Kirche teilhaben zu können.“

Die Kirche habe in der deutschen Gesellschaft eine Vorbildfunktion und ist Teil der bayerischen Kultur, so das Resümee des Gesprächs. Umso mehr fordern die Frauenverbände, dass die Gleichberechtigung der Frau nicht bei der Kirchentür endet.

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