FU-Bayern fordert mehr Lohngerechtigkeit für Frauen

 

Frauen in Deutschland erhalten im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen nach wie vor rund zwanzig Prozent niedrigere Löhne. In der Europäischen Union, in der starke Unterschiede zwischen den Mitgliedsstaaten existieren, liegt Deutschland damit noch hinter dem Durchschnitt von 16 Prozent. Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments fordern die neue EU-Kommission, unter der Leitung von Ursula von der Leyen, daher dazu auf für mehr Lohngerechtigkeit auf europäischer Ebene zu sorgen.

„Die fehlende Verbesserung bei der Entwicklung des Lohnunterschiedes in Deutschland und Europa ist alarmierend. Die Frauen-Union Bayern unterstützt die Forderung der Europaabgeordneten das geschlechterspezifische Lohngefälle zu reduzieren“, erklärt die Landesvorsitzende Ulrike Scharf. Und betont weiter „die Frauen-Union Bayern macht seit Jahren darauf aufmerksam, dass Frauen in ihrem Berufsleben oft wesentlich weniger verdienen als Männer. Die Entgeltgleichheit von Frauen und Männern ist unabdingbar. Es müssen endlich Maßnahmen ergriffen und zielführende Lösungen gefunden werden, damit Frauen nicht mehr schlechter bezahlt werden als ihre Kollegen.“

Im Zuge des schlechteren Verdienstes erhalten Frauen weniger Rente und das Risiko der Altersarmut steigt erheblich an. Ulrike Scharf erklärt „die Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern muss geschlossen werden, um auch das Risiko der Altersarmut zu verringern. Frauen leisten die gleiche wertvolle Arbeit wie ihre männlichen Kollegen - diese Wertschätzung müssen die Frauen finanziell und gesellschaftlich erfahren.“

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