Wir müssen es wissen!

 

Erfassung frauenfeindlicher Straftaten zwingend notwendig


Frauenfeindlichkeit muss als eigene Rubrik in der Kriminalstatistik geführt werden. Die Landesvorsitzende Ulrike Scharf, MdL erklärt: „Wir brauchen dringend valide Daten, um Aussagen über Straftaten gegen Frauen treffen zu können. Dass frauenfeindliche Straftaten bisher nicht in der Kriminalstatistik geführt werden, ist nicht akzeptabel und muss schnellstens geändert werden.“

Die Frauen-Union Bayern unterstützt damit die Forderung der Digitalministerin Dorothee Bär, die eine statistische Erfassung frauenfeindlicher Straftaten noch in dieser Legislaturperiode auf den Weg bringen möchte.

Ulrike Scharf betont „Frauen werden in der analogen, aber zunehmend auch in der digitalen Welt regelmäßig mit Herabwürdigungen, Drohungen und Beleidigungen konfrontiert. Nicht selten werden aus Worten auch Gewalttaten. Transparenz ist dringend notwendig, um die Hintergründe für die Taten zu erfahren.“

Gleichzeitig ist für die Landesvorsitzende Aufklärung und die Sensibilisierung für das Thema von großer Bedeutung. „Gewalt an Frauen ist kein Tabuthema. Wir müssen uns offen damit auseinandersetzen!“

Abschließend drängt die Frauen-Union Bayern auch auf einen verbesserten Schutz und Hilfe für Frauen. Ulrike Scharf fordert: „Hilfs- und Beratungsangebote - insbesondere auch für Angriffe aus dem digitalen Netz - müssen verstärkt und ausgebaut werden.“

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