Beharrlichkeit der Frauen-Union zahlt sich aus: Weitere Verbesserungen bei der Mütterrente

 

Weitere Verbesserungen bei der Mütterrente durchgesetzt

Zur Einigung der Großen Koalition über die Verbesserung der Mütterrente erklärt die Landesvorsitzende der Frauen-Union Bayern und stellvertretende Parteivorsitzende, Prof. Dr. Angelika Niebler, MdEP:

„Die Beharrlichkeit der Frauen-Union hat sich ausgezahlt. Gegen den anfänglichen Widerstand der SPD konnten jetzt zusätzliche Verbesserungen bei der Mütterrente durchgesetzt werden. Das ist ein großer Erfolg!

Künftig werden alle Mütter, die vor 1992 Kinder zur Welt gebracht haben, zusätzlich zu den zwei bisherigen Entgeltpunkten, einen halben Entgeltpunkt mehr bekommen. Das bedeutet für die betroffenen Mütter etwa 192 Euro mehr pro Jahr und Kind. Eine Mutter mit drei Kindern erhält somit knapp 577 Euro zusätzlich pro Jahr.

Die Mütterrente war und ist uns ein echtes Herzensanliegen. Dafür haben wir seit Jahren beharrlich gekämpft und uns durchgesetzt. Mit der Verbesserung der Mütterrente wird die Lebensleistung einer ganzen Generation von Frauen gewürdigt, die vor 1992 Kinder großgezogen haben und nicht die Betreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder hatten, die es heute gibt. Jede dieser Frauen hat mit der Erziehung ihrer Kinder einen unschätzbaren Beitrag für die Gesellschaft geleistet.

Bereits in der vergangenen Wahlperiode hatte sich die CSU mit ihrer Forderung nach Verbesserungen bei der Rente für diese Mütter gegen die SPD durchgesetzt. Seit 2014 profitieren rund neun Millionen Frauen, die vor 1992 Kinder bekommen haben, von der verbesserten Mütterrente. Sie alle erhalten seit 2014 einen zusätzlichen Entgeltpunkt. Das heißt, ihnen wird bei ihrer Rente ein Jahr mehr Erziehungszeit angerechnet, insgesamt zwei Jahre. Diese wird nun ab 2019 mit dem zusätzlichen halben Entgeltpunkt auf 2,5 Jahre steigen.

Dennoch ist klar: Die Frauen-Union wird sich für eine vollständige Anerkennung der Erziehungsleistungen aller Mütter mit Kindern vor 1992 einsetzen. Das Thema bleibt für uns auf der Tagesordnung, bis alle Mütter drei Entgeltpunkte erhalten. Denn jedes Kind ist gleich viel wert.“

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