Delegierte wählen weibliche CSU-Bundestagsliste

"Das ist ein guter Tag für uns Frauen", so kommentierte die FU-Landesvorsitzende, Angelika Niebler, die Aufstellungsversammlung der CSU für die Bundestagsliste, die am Samstag in München stattfand. Mit Gerda Hasselfeldt führt erstmals in der Geschichte der CSU eine Frau die CSU in die Bundestagswahl. Gerda Hasselfeldt wurde mit einem sensationellen Wahlergebnis von 98% auf Platz 1 für die CSU-Bundestagsliste gewählt. "Erfreulich ist zudem, dass die ersten drei reinen Listenplätze an drei Frauen gehen. Zwei davon sind Top-Frauen der Frauen-Union Bayern: Barbara Lanzinger und Silke Launert. Ferner bewerben sich acht Direktkandidatinnen für den Bundestag, alles FU-Frauen. Unser Versprechen, dass mehr Frauen für die Parlamente kandidieren, haben wir eingelöst", sagte Angelika Niebler.

In einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen war bis zuletzt offen, wen die Delegierten auf die ersten beiden Netto-Plätze der CSU-Bundestagsliste wählen. Die Vizechefin der Frauen-Union Bayerns, Barbara Lanzinger, und die JU-Landesvorsitzende, Katrin Albsteiger, stellten sich den Delegierten zur Wahl. Barbara Lanzinger wurde mit 119 Stimmen auf den Netto-Platz-2 gewählt, Katrin Albsteiger mit 144 auf Platz 1. "Die große Unterstützung und das Vertrauen, das mir viele ausgesprochen haben, beflügeln mich, mit großer Kraft und vielen Ideen in den Bundestagswahlkampf zu ziehen", so die 58-jährige erfahrene Kommunalpolitikerin aus der Oberpfalz glücklich nach ihrer Nominierung.

Die Wahl um Netto-Platz 3 wurde in einer Stichwahl zugunsten von Silke Launert, Vizechefin des Bezirksverbands der Frauen-Union Oberfranken, entschieden. Die 37-jähirge Hofer Richterin und zweifache Mutter setzte sich überzeugend gegen den Bezirksvorsitzenden der JU-Oberbayern Tobias Zech durch. Somit zieht Silke Launert auf dem Listenplatz direkt hinter Barbara Lanzinger in den Wahlkampf. "Ich freue mich, dass wir heute eine sehr weibliche CSU-Bundestagsliste verabschiedet haben. Wir hoffen auf ein gutes Wahlergebnis, so dass ab Herbst mehr Frauen die Bundespolitik mitgestalten können", betont Niebler.

Die CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt, MdB, führt die Liste der Direktkandidaten auf Platz 1 an. Als Direktkandidatinnen für den Deutschen Bundestag treten erneut an: Marlene Mortler auf Platz 5, die stellvertretende Generalsekretärin Dorothee Bär auf Platz 6, Dagmar Wöhrl auf Platz 8 sowie unsere stellvertretende Vorsitzende der Frauen-Union Bayern Daniela Ludwig auf Platz 15. Dr. Anja Weisgerber möchte auf Platz 19 vom Europaparlament in den Bundestag wechseln. Andrea Lindholz und Emmi Zeulner treten erstmals als Direktkandidatinnen für den Bundestag und kandidieren auf Platz 20 und Platz 21 der Liste.

Auch im Mittelfeld sind unsere Kandidatinnen auf der CSU-Bundestagsliste gut aufgestellt: Dr. Astrid Freudenstein steht auf Platz 38, Julia Bartz auf Platz 39, Gudrun Zollner auf Platz 40, Iris Eberl auf Platz 41 und Dr. Manuela Olhausen auf Platz 42. Desweiten ziehen folgende Kandidatinnen der Frauen-Union auf der CSU-Bundestagsliste in den Wahlkampf: Katrin Mair auf Platz 43, Barbara Dankerl auf Platz 44, Ulrike Grimm auf Platz 49, Petra Oberhäuser auf Platz 50 und Anna Maria Walter auf Platz 56.

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