Garmisch-Partenkirchen

Herzlich willkommen bei uns, der Frauen Union des Kreises Garmisch-Partenkirchen!

Auf diesen Seiten möchten wir Sie über unsere Aktivitäten informieren. Wir möchten politisch und sozial interessierten Frauen eine Plattform bieten. In unserem Kreisverband engagieren sich rund 220 Frauen in vier Ortsverbänden. Besonders wichtig ist uns, dass wir Frauen mit unterschiedlichen Lebensentwürfen und Erfahrungen ansprechen, denn Politik – in unserem Sinne - muss auf Kooperation und Vernetzung setzen und braucht den engen Kontakt zu allen Bereichen unserer Gesellschaft.

Gerne erwarten wir Ihre Anregungen und Themen die Ihnen am Herzen liegen. Besonders würden wir uns freuen, Sie auch einmal persönlich bei einer unserer Veranstaltungen begrüßen zu dürfen. Unter dem Stichwort "Termine" finden Sie 'Datum, Ort, Zeit und Inhalte anstehender Veranstaltungen. Das Stichwort "Aktuelles" informiert Sie über vergangene Aktivitäten. Über "Kontakt" können Sie uns gerne erreichen, oder besuchen Sie uns auf Facebook:

Wir eröffnen unseren Unterstützerinnen und Unterstützern mit der FU-Fördermitgliedschaft für Frauen und Männern auch die Möglichkeit, die Arbeit in unseren Kreisverband als FU-Fördermitglied (natürliche Personen) oder im Förderkreis (juristische Personen) konstruktiv zu begleiten.

Ihre Kreisvorstandschaft

Wir über uns

 "Politik ist nicht nur Männersache" bzw. "CSU-Frauen steigen in die Politik ein"

…dies konnte man im April 1974 dem Garmisch-Partenkirchner Tagblatt entnehmen. Die Gründungsversammlung vom 29. April 1974 der "Frauen Union" der CSU im Landkreis Garmisch-Partenkirchen war ein historischer Vorgang, denn bisher war im Landkreis noch keine Frauen-Organisation der Parteien vertreten. Der CSU-Kreisvorsitzende Toni Neidlinger begrüßte die Damen. Er hoffe auf eine wertvolle Mitarbeit im Landkreis und in den Gemeinden. Gerade im Kreistag und in den Gemeinderäten sei die Arbeit der Frau sehr erwünscht und vor allem auf sozialen Gebieten, in Jugendfragen und bei vielen anderen Problemen müsse man zusammenarbeiten. Er führte weiter aus, dass die FU ihren Hauptzweck nicht in theoretischen Diskussionen, sondern in praktischer Mithilfe suchen solle.  Diese Ziele wurden stetig verfolgt und wie man an der heutigen Arbeit der Frauen Union erkennen kann stetig weiterentwickelt, ausgebaut und vertieft. Zur ersten Kreisvorsitzenden wurde Michaela Geiger, die spätere Bundestagsvizepräsidentin, gewählt.

Kreisvorsitzenden von 1974 bis heute:

  • Michaela Geiger 1974 – 1981
  • Barbara Emmerz 1981 – 1995
  • Brigitte Schwaiger 1995 - 2009
  • Christa Maier 2009 - 2013
  • Birgitt Langer 2013 - 2014
  • Claudia Krüger-Werner ab 2015

Termine

26.09.2017

Zugfahrt nach Augsburg ins Staatliche Textil- und Industriemuseum zur Sonderausstellung Glanz und Grauen - Mode im "Dritten Reich"

Wir laden Sie ein zu einem besonderen Erlebnistag!

 

Die Ausstellung macht eindringlich deutlich, wie der Nationalsozialismus mit seiner Ideologie ab 1933 nach und nach den Alltag der Menschen durchdrungen hat. Sie zeigt, wie die NS-Diktatur fast jeden Lebensbereich prägte. Um das ideologische Ziel, das „Tausendjährige Reich“, zu verwirklichen, mussten die Nationalsozialisten die breite Masse der Bevölkerung mobilisieren und für sich gewinnen. Sie lockten die Menschen mit der Idee der großen „Volksgemeinschaft“ aller Deutschen. Wie sahen Mode und Kleidung des Alltags in der NS-Zeit aus? Hatte auch die Alltagskleidung jener Jahre etwas mit Politik zu tun? Blieb eine gewöhnliche Schürze nicht einfach nur eine Schürze? Eine Hose eine Hose? Die Ausstellung geht diesen Fragen nach und entlarvt anhand des so Alltäglichen wie der Kleidung das totalitäre und rassistische System.

 

Tages/Programmablauf:

- Abfahrtszeiten: 9.07 Uhr GAP / 9.15 Uhr Oberau / 9.32 Uhr Murnau.

- Ankunft Augsburg Hbf 11.19 Uhr.

- Tram Nr. 6 fährt uns (in 11 Min.) bis vor das Museum (extra Haltestelle) Die Tramfahrten sind im Bayernticket 

   preislich mit enthalten!

- 12.00 Uhr Führung (25 Personen) Dauer 90 Min.

- Hunger nach der Führung? Im Restaurant Nunó lassen wir Plätze reservieren.

- Danach kann jede Bayernticket-Gruppe für sich entscheiden ob sie noch die Hauptausstellung anschauen, oder mit der Tram zurückfahren und in der Stadt bummeln gehen möchte. Auch die Heimfahrten können selbst entschieden werden. Rückfahrten ab 16.55 (Ankunft GAP 18.54).

Plan für Tram- und Zugrückfahrtszeiten werden jeder Gruppe ausgehändigt.

 

Verbindliche Anmeldung erforderlich! Tel.: 08821-754276

Aktuelles

15.08.2017

Mariä Himmelfahrt - Unser ältestes Marienfest

Es ist das älteste unter allen Festen für die Mutter Gottes und ist bereits seit dem siebten Jahrhundert bekannt. Heute finden in der katholischen Kirche vielerorts die Weihen der Kräuterbuschen statt. Jede Region hat ihre Besonderheit beim Binden der Buschen, z.B sieben Kräuter die symbolisch die Zahl der Wochentage zeigen. Anderorts stehen zwölf Kräuter für die Zahl der Apostel. Ein paar Regeln gibt es aber überall: Sie sollen prachtvoll sein und fast überall bindet man in die Mitte eine Königskerze.

 

Für katholische Christen ist Mariä Himmelfahrt der Auftakt für die anschließenden 30 Marientage, die als besonders segensreich gelten und mit Mariä Namenstag im September ihren Abschluss finden.

 

In bayerischen Gemeinden ist nach dem Gesetz über den Schutz der Sonn- und Feiertage „Mariä Himmelfahrt" dann ein gesetzlicher Feiertag, wenn sich die Bevölkerung einer Gemeinde überwiegend aus Angehörigen der katholischen Kirche zusammensetzt. Auf welche Kommunen dies zutrifft, stellt gemäß Art. 1 Abs. 3 Feiertagsgesetz das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung auf Basis der letzten Volkszählung fest.

 

 

Bild: Mariengrotte (aus Naturstein) in Oberau

26.07.2017

Beruf der Hauswirtschaft: vielseitig, verantwortungsvoll, kreativ - zukunftsorientiert

Gratulation an unsere Absolventinnen im Landkreis!

Elisabeth Braun, Laura Dester, Veronika Kriner, Barbara Zollner

 

Gerne folgte unsere FU Vorsitzende der Einladung zur Freisprechungsfeier nach Eberfing, wo 51 Absolventinnen und 1 Absolvent aus verschiedenen Landkreisen ihr Abschlusszeugnis erhielten.

 

Orts- und Kreisvorsitzende Claudia Krüger-Werner: "Wir in der Frauen-Union ermutigen zu dieser Berufswahl, denn egal ob Privathaushalt, landwirtschaftlicher Betrieb, soziale Einrichtung oder Hotel- und Gaststättenbereich, die Nachfrage nach hauswirtschaftlichen Fachkräften ist groß und die Zukunftsaussichten am Arbeitsmarkt sind ausgezeichnet."

22.07.2017

Spannende Einblicke in die laufenden Bauarbeiten im Oberauer Tunnel

Seit der Tunnel, der Oberau vom Durchgangsverkehr der B 2 befreit, gebaut wird, verfolgen wir FU-Frauen das Vorhaben gespannt. Jetzt durften einige Mitglieder – vor allem die Oberauer Damen - erstmals auf die Großbaustelle. 

Zuerst wurden wir mit Kleinbussen durch die Oströhre gebracht, wo wir Auskunft über Themen wie Umweltschutz, Geologie und den dortigen aktuellen Baufortschritt erhielten. Dann fuhren wir über einen Querschlag in die Weströhre. 2019 Meter ist man mit der Weströhre schon vorgedrungen. Wir Frauen schauten uns an: Acht Meter über uns liegen grüne Wiesen des Gießenbachtal!

Anfang Dezember soll der Durchschlag erfolgen, bis Februar 2018 der Ausbruch weitgehend geschafft sein. Dann beginnen die Arbeiter mit der Innenschale. Bis zur Einweihung im Dezember 2021 wird auf Hochtouren gearbeitet.

 

Wir werden die Fortschritte weiter mit Spannung verfolgen, schließlich haben viele Mitglieder der Frauen-Union jahrzehntelang für eine Verkehrsentlastung mitgekämpft!

01.07.2017

Bezirksversammlung FU Oberbayern in Emmering (FFB)

Herzlichen Glückwunsch an unsere Vorsitzende, Ulrike Scharf! Ein besonders geschätztes Vertrauen haben die Delegierten in ihre Vorsitzende und untermauerten dies mit 99,2% bei ihrer Wiederwahl.

 

Der Bezirksverband Oberbayern der Frauen-Union gestaltet, redet mit und setzt in 22 Kreisverbänden Akzente. Darunter auch unser Kreisverband Garmisch-Partenkirchen. „Mit 6400 Mitgliedern sind wir die größte Arbeitsgemeinschaft der CSU in Oberbayern“, bekundete die Bezirksvorsitzende in ihrem Rechenschaftsbericht. „Ihr kennt meinen Spruch: Alle Politik ist auch Frauenpolitik! Unsere Frauen besetzen alle Themen im politischen sowie im sozial-gesellschaftlichen Bereich“ hob sie anerkennend hervor.

 

In ihrem Rückblick ging Ulrike Scharf besonders auf Gesetze ein, an deren Umsetzung die Frauen-Union maßgeblich beteiligt war. Von der Basis nach oben in die Landes- und Bundespolitik transportiert, von unseren engagierten 15 Frauen in der CSU Landesgruppe und einer starken Gruppe der CDU/CSU-Fraktion hart verhandelt, wurde sehr viel für uns Frauen erreicht: Mütterrente, Pflegestärkungsgesetz, Flexi-Rente, Verschärfung des Sexualstrafrechtes („Nein heißt Nein“), Prostituiertenschutzgesetz, Entgelttransparenzgesetz sowie das Verbot von Kinderehen waren hier die Schlagworte.

Weitere Informationen: www.fu-bayern.de/verbaende/bv/oberbayern/

 

Bild: Unsere Delegierten aus GAP: v.L. Rosemarie Staudinger; Silke Brandt; Claudia Krüger-Werner; Bezirksvorsitzende U. Scharf, MdL; Doris Mayer; Waltraud Jansen

 

 

 

22.06.2017

Freiheit braucht Sicherheit - Durch konsequente Politik die Innere Sicherheit stets auf einem hohen Niveau zu halten ist ein Markenzeichen der CSU

 

Bayern steht in Sicherheitsfragen im bundesweiten Vergleich gut da. Ein glänzendes Bild von der Lage im Freistaat malte Dr. Florian Herrmann, innenpolitischer Sprecher der CSU-Fraktion, bei einer Veranstaltung von CSU und Frauen-Union im Landkreis.

 

Wer eine Karriere als Verbrecher plant, der sollte das möglichst nicht in Bayern tun. Mit einer Aufklärungsquote von über 63 Prozent liegt das Bundesland im deutschen Vergleich nämlich ganz weit vorne. Diese und mehr Zahlen lieferte Dr. Florian Herrmann, innenpolitischer Sprecher der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag und Vorsitzender des Ausschusses für Innere Sicherheit, bei seinem Vortrag „Freiheit braucht Sicherheit“. Der CSU-Kreisverband Garmisch-Partenkirchen und der Kreisverband der Frauen-Union (FU) hatten den Fachmann ins Kurpark-Restaurant Adlwärth geholt, um mit Vorurteilen aufzuräumen.

Extremismus, Terrorismus, Salafismus, die steigende Terrorbedrohung und die Flüchtlingskrise schüren die Sicherheitsbedenken in der Bevölkerung mehr als je zuvor. Hierzu findet der CSU-Kreisvorsitzende Dr. Michael Rapp klare Worte: „Wir in Bayern schlafen noch gut.“ Denn das Bundesland präsentiert Spitzenwerte.

Herrmann kann das belegen. Die Kriminalitätsbelastung liegt in der bundesweiten Auswertung mit Abstand im untersten Bereich. Die Kluft bei der Zahl der Straftaten, die Bayern und Berlin trennt, sei enorm. „Und das liegt nicht etwa am Ausländeranteil“, betont Herrmann. Denn entgegen aller Spekulationen liege der Wert in München um zehn Prozent höher als in der deutschen Hauptstadt. In Berlin sprengt die Zahl der Verbrechen nach seinen Worten alle Rekorde.

Woran liegt es, dass Bayern gut dasteht? Zum einen pferche man Asylbewerber nicht wie andernorts in Turnhallen. „Und die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Helferkreise unterstützen die Integration.“ Bayern fährt außerdem eine Null-Toleranz-Politik. Das heißt, dass auch kleinere Delikte wie Handtaschendiebstähle geahndet werden. Für jugendliche Straftäter gibt es seit einigen Jahren den Warnschussarrest, dessen pädagogischer Effekt sich bewährt habe. Und die starke Polizeipräsenz allerorts verstärke die Sicherheit noch zusätzlich. Sogenannte No-Go-Areas seien in Bayern undenkbar. „Dass das möglich ist, haben wir unserem gut strukturierten Sicherheitssystem zu verdanken“, glaubt Herrmann.

Auch wenn etwa im Landkreis längst nicht alle Soll-Stellen belegt sind, sieht Herrmann Bayerns Polizei mit über 41 000 Stellen derzeit bestens besetzt.

Doch ausruhen dürfe man sich auf diesem Status quo nicht, denn in naher Zukunft gehe ein großer Schwung Beamter in den Ruhestand. „Wir brauchen das Personal, um die Sicherheit weiterhin zu gewähren“, betont der CSU-Sprecher. Diese Arbeit müsse attraktiv sein. Dazu gehöre auch, die Beamten vor Attacken zu schützen. Denn die Tendenz zu Pöbeleien und Angriffen sei steigend. „Meistens ist Alkohol mit im Spiel.“ Doch manche Gruppierungen verwechselten ihre Angriffe mit einer perfiden Art der Zivilcourage. „Jeder dritte Polizeibeamte war schon einmal Opfer von Gewalt.“

In Bayern gilt: „Hier stehen Politik und Bevölkerung hinter der Polizei.“ Der friedliche Verlauf des G7-Gipfels in Schloss Elmau, der ohne relevante Attacken verlief, habe es gezeigt, sagte Herrmann. Nun sei es die Aufgabe der Politik, die bestehende Struktur zu erhalten.

 

Artikel: Beate Berger – Garmisch-Partenkirchner Tagblatt

 

 

Initiatoren und Redner: (v.l.) Wolfgang Bauer (Vize-Bürgermeister), Thomas Kirchleitner (CSU-Arbeitskreis Polizei und Innere Sicherheit), Dr. Michael Rapp (CSU-Kreisvorsitzender), Dr. Florian Herrmann (Innenpolitischer Sprecher der CSU-Fraktion im Landtag), Claudia Krüger-Werner (FU-Kreisvorsitzende) und Claus Gefrörer (CSU-OV-GAP). f.: Berger

 

 

 

06.05.2017

100 Jahre im FU Kreisverband Garmisch-Partenkirchen - ein Grund zu feiern

Aus dem Kreisverband der Frauen-Union Garmisch-Partenkirchen feierten drei Ortsverbände zusammen „100 jähriges": Garmisch-Partenkirchen-Burgrain sowie Murnau wurden 40Jahre und unser jüngster Ortsverband Oberau 20 Jahre alt.

Über Generationen hinweg eint die Mitglieder in der Frauen-Union gemeinsame Ziele und Werte. Das persönliche Engagement jeder einzelnen, hat uns zu dem gemacht was wir heute sind. Als Dank und Anerkennung blickten wir auf diese erfolgreiche Zeit zurück und ehrten Gründungsmitglieder.

Wir feierten mit unserer Bezirksvorsitzenden Ulrike Scharf, MdL und 85 Festgästen, darunter selbstverständlich auch Kolleginnen aus Grainau, bei bestem Wetter und herrlicher Aussicht im Berggasthof Panorama am Fuß des Wank.

 

 

Bild v.L: Michaela Urban; Staatsministerin Ulrike Scharf, MdL; Claudia Krüger-Werner; Sigrid Porzenheim; Renate Bitzl

 

 

24.04.2017

Neue Kreisvorstandschaft gewählt

Die Frauen-Union Garmisch-Partenkirchen hat in ihrer Delegiertenversammlung einen neuen Kreisvorstand gewählt. Vorsitzende Claudia Krüger-Werner wurde ohne Gegenstimme einhellig in ihrem Amt bestätigt und steht damit für zwei weitere Jahre an der Spitze des Kreisverbandes. Zu stellvertretenden Kreisvorsitzenden wurden Doris Eichmüller, Elisabeth Hoyer, Doris Mayer und Michaela Urban gewählt. Schriftführerin bleibt Renate Bitzl. Nach 22 Jahren gab die langjährige Schatzmeisterin Bärbel Leerhoff ihr Amt ab, ihre Nachfolgerin ist Gisela Lücke-Wegmann. Die neugewählten Beisitzerinnen: Silke Brandt, Christine Glatz, Waltraud Jansen, Bärbel Leerhoff, Erika Niedermeier, Rosemarie Staudinger, Claudia Wackerle und Dr. Kerstin Witzmann-Köhler. Als Kassenprüferinnen fungieren Hella Heiß und Mia Popp. Gewählt wurden außerdem die Delegierten für den Bezirk Oberbayern: Claudia Krüger-Werner, Erika Niedermeier, Silke Brandt, Brigitte Carpenter, Waltraud Jansen und Michaela Urban. Als Ersatzdelegierte Renate Bitzl, Doris Eichmüller, Lisa Hoyer, Gisela Lücke-Wegmann, Doris Mayer sowie Rosemarie Staudinger. Landesdelegierte sind Claudia Krüger-Werner und Doris Eichmüller; Ersatzdelegierte Michaela Urban und Doris Mayer. Als Ortsvorsitzende gehören Kraft Amtes Katrin Korbion sowie Sigrid Porzenheim der neuen Vorstandschaft an.

 

 

Foto v.l.: Bärbel Leerhoff, Christine Glatz, Doris Eichmüller, Michaela Urban, Gisela Lücke-Wegmann, Elisabeth Hoyer, Claudia Krüger-Werner, Renate Bitzl, Katrin Korbion, Waltraud Jansen, Erika Niedermeier, Silke Brandt, Rosemarie Staudinger

15.03.2017

Mitmachaktion "Equal Pay Day" der Frauen-Union

Der Equal-Pay-Day führt uns jährlich die immer noch bestehende Lohnlücke zwischen Männern und Frauen vor Augen. Diesen Tag begleiten wir regelmäßig auch in der Frauen-Union. In diesem Jahr gibt es die Mitmachaktion „100 Prozent“, um am Equal Pay Day öffentlichkeitswirksam auf die immer noch bestehende Lohnlücke zwischen Frauen und Männern hinzuweisen. Der Equal Pay Day findet dieses Jahr am 18. März 2017 statt.

Online: Social Media Mitmachaktion „#100 Prozent“

Hier finden Sie die Materialien:

• Flyer "Lohnlücke schließen!"

• Plakat "Lohnlücke schließen!"

• Anleitung zur Mitmachaktion "100 Prozent"

 

Veröffentlichen Sie unter: Hashtags #100Prozent #FU-Bayern #EPD2017 in den Sozialen Medien.

 

Setzen Sie ein Zeichen. Machen Sie mit!

 

Bild: Li Kreis- u. Ortsvositzende Garmisch-Partenkirchen, Claudia Krüger-Werner; Re Ortsvorsitzende Murnau-Ohlstadt-Blaues Land, Michaela Urban

 

 

08.03.2017

Internationaler Weltfrauentag

Die Gleichstellung von Mann und Frau ist ein grundlegender Wert in unserer Gesellschaft! Dafür stehen wir in der FU!

 

Eine politische Bilanz aus Sicht der Frauen-Union anlässlich des Internationalen Frauentages fällt nur auf den ersten Blick zufriedenstellend aus. Mit der Einführung eines zusätzlichen Rentenpunktes für Mütter wurde für mehr Gerechtigkeit für Mütter gesorgt, die Verschärfung des Sexualstrafrechts hat unmissverständlich klargestellt, dass das „Nein“ einer Frau ein Nein ist und bleibt, ein Gesetz für mehr Transparenz bei Löhnen und Gehältern von Frauen und Männern ist im parlamentarischen Verfahren und die CSU hat einen weiteren Rentenpunkt für alle Mütter, um auch diese Gerechtigkeitslücke zu schließen, als eine Säule ihres Programms zur Bundestagswahl im Herbst beschlossen.

 

Dennoch sind wir Frauen noch längst nicht am Ziel. Bildung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, gute Kinderbetreuung auch nach der Kindergartenzeit, bessere Entlohnung sogenannter Frauenberufe, gesellschaftliche Anerkennung erziehender und pflegender Frauen - diese Schlagwörter stehen auch für Chancengerechtigkeit, die wir Frauen für alle Frauen fordern!

 

„Der Internationale Frauentag" feiert in diesem Jahr ein kleines Jubiläum: Vor genau 40 Jahren wurde er – obwohl historisch schon viel älter - durch eine Resolution der UN-Generalversammlung in den Rang eines offiziellen UN-Feiertages erhoben. Die Vereinten Nationen haben 1977 zwar kein Datum festgelegt – in den meisten Ländern hat sich jedoch seit 1921 der 8. März durchgesetzt.

 

 

 

03.03.2017

Solidaritätsaktion: Wir protestieren gegen geplantes Ende der ZDF-Sendung ML Mona Lisa

Mona Lisa soll zwar nicht aus dem Louvre entfernt werden, aber aus dem ZDF. Die Entscheidung, das Format ML Mona Lisa einzustellen halten wir für falsch. Mona Lisa ist ein gesellschaftskritisches Format, das Lebensthemen fundiert einsortiert und ein Meilenstein in unserer Medienlandschaft ist. Beteiligt Euch zum Erhalt der Sendung ML Mona Lisa über Twitter oder über Facebook. #rettetmonalisa

24.02.2017

Rußiger Freitag einmal anders: „Hexen und Heilige, Glaube und Aberglaube im Werdenfelser Land“

Eine beindruckende, aber auch bedrückende atmosphärische Zeitreise führte Mitglieder der Garmisch-Partnerkirchner Kreisfrauen-Union ins 16. Jahrhundert. Frau Schupp vom katholischen Kreisbildungswerk beleuchtete mit Kolleginnen die Glaubens- und Vorstellungswelt einer längst vergangenen Zeit im Werdenfelser Land.

 

Der abendliche Spaziergang ging durchs historische Garmisch in die mystische Alte Kirche, wo sich die Garmischer gegen unheilvolle Kräfte und Einflüsse vor allem durch Fürbitten an die jeweils zuständigen Heiligen wandten. Zum Abschluss lauschten die Teilnehmerinnen im „Waffelhaus“ bei gutem Essen und warmen Getränken ausgewählten Texten aus der "Hexenliteratur".

 

Einhelliges Resümee: Wir sind alle froh in einer aufgeklärten Zeit leben zu dürfen!

 

 

 

24.02.2017

Wie steht es um den Versicherungsschutz für Flüchtlinge bei uns im Landkreis? – Frauen-Union hakt nach

 

Viele Flüchtlinge, die im Landkreis leben, haben dank privater Spenden ein Fahrrad erhalten. So sind sie mobiler, können mit dem Fahrrad größere Strecken fahren, Einkäufe erledigen, aber auch die neue Umgebung erkunden.

Ein großer Haken daran: Wer kommt für Schäden auf, die Flüchtlinge versehentlich verursachen? Dieser Frage ging die Kreis Frauen-Union nach und brachte das Thema 2016 im CSU Kreisvorstand vor.

 

Dass es leider zum allgemeinen Lebensrisiko gehört von einer nicht versicherten Person geschädigt zu werden war klar , denn insgesamt ist der Abschluss einer Haftpflichtversicherung freiwillig, auch rund 15 Prozent der Deutschen besitzen laut Statistischem Bundesamt keine. Vor allem viele Arbeitslose und Geringverdiener haben keine Versicherung abgeschlossen. Somit übernehmen die Kommunen die Kosten für Flüchtlinge nicht, denn dies könnte dem Gleichbehandlungsgrundsatz des Grundgesetzes widersprechen.

 

FU Kreisvorsitzende Claudia Krüger-Werner differenziert aber in der Altersfrage: „Die jeweiligen Träger von stationären Einrichtungen und Pflegefamilien in denen deutsche Kinder und Jugendliche untergebracht sind schließen nämlich Betriebshaftpflichtversicherungen ab. Auch hier müsste doch der Gleichbehandlungsgrundsatz gelten, sodass zumindest die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge mit abgesichert wären.“

 

Der CSU Fraktionsvorsitzende und stellv. Landrat Dr. Michael Rapp sorgte auf Nachfrage im Landratsamt für Aufklärung und erläuterte im Kreisausschuss die Sachlage: „Minderjährige unbegleitete Flüchtlinge genießen nach dem Jugendhilferecht lt. SGB VIII Gleichstellung zu den deutschen und ausländischen Kindern und Jugendlichen. Dieser Personenkreis ist seit Nov. 2015 in die Haftpflichtversicherung aufgenommen.“

 

 

Bildquelle: Thomas Max Müller/pixelio.de

 

 

06.02.2017

Staatsminister Alexander Dobrindt - Fördermitglied unseres FU Kreisverband - bei CSU Neujahrsempfang in Murnau

Der Neujahrsempfang des CSU-Ortsverbandes Murnau gehört schon lange zu den wichtigsten gesellschaftlichen Ereignissen im nördlichen Landkreis. Der Einladung gefolgt waren etliche Mitglieder der Frauen-Union, um im Saal des Nobelhotels Alpenhof mit vielen Gästen aus Politik - allen voran Ehrengast und Verkehrsminister Alexander Dobrindt, der auch unser Fördermitglied ist - Wirtschaft und den örtlichen Murnauer Vereinen das neue Jahr zu begrüßen und sich auszutauschen.

15.10.2016

Landesversammlung in Augsburg: "Bleiben statt gehen – Warum wir Entwicklungsperspektiven vor Ort schaffen müssen“

Gemeinsam mit unserem Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller diskutierten wir bei unserer Landesversammlung, wie es angesichts von Armut, Hunger, Terror und politischer Verfolgung gelingen kann, den Menschen in den betroffenen Regionen zu helfen.

 

"Es ist unser Ziel, die Menschen dort zu unterstützen", sagte Landesvorsitzende Dr. Angelika Niebler. Projekte, wie sie die bayerische Staatsregierung bereits im Nahen Osten initiiere, müssten noch stärker forciert werden. Zum anderen setzt die FU klare Maßstäbe bei der Integration. "Unsere Werte verlangen Respekt von allen, die bleiben", so Niebler. Die Wertschätzung von Migranten dürfe sich nicht nur auf die Rechtsordnung beziehen, sondern auch auf deutsche Lebensgewohnheiten. Das beginne im Alltag bereits damit Frauen die Hand zu schütteln.

 

Eigene Akzente zu vielen Themen setzten wir FUDelegierten dann am Nachmittag mit einem umfangreichen Antragspaket.

 

Foto v.l.: Stellv. KV Doris Eichmüller, Minister Dr. Gerd Müller, KV Vorsitzende Claudia Krüger-Werner

 

 

09.08.2016

Landwirtschaft erleben im Blauen Land – Frauen-Union informiert sich auf dem „Sandl-Hof“ in Hofheim

 

Einblicke in die Arbeit einer bäuerlichen Familie mit Milchwirtschaft vermittelte Kreisbäuerin Christine Singer Mitgliedern des FU Kreisverbands Garmisch-Partenkirchen. Bei einer mehrstündigen Führung erläuterte sie den Umgang mit den Tieren und modernster Technik, Freude an der Erzeugung von Lebensmitteln mit „GQ – Bayern“ Siegel und den Erhalt unserer wunderbaren Kulturlandschaft. Zum Abschluss wurden bei einem kleinen Imbiss ihre Premium Milchprodukte verköstigt.

 

Mehr Informationen zu den produktspezifischen Bestimmungen aber auch Rezepten zu „Geprüfte Qualität Bayern“ finden Sie unter: www.gq-bayern.deund www.alp.bayern.de

 

 

25.07.2016

Herzliche Gratulation zu 100 Prozent

Unser Wahlkreisbewerber zur Bundestagswahl heißt wieder Alexander Dobrindt. Unser FU-Fördermitglied erhielt 100 % Zustimmung der Delegierten! Vorsitzende Claudia Krüger-Werner gratulierte für alle Damen im Kreisverband zu dem traumhaften Ergebnis.

16.07.2016

Volle Begeisterung für erneuerbare Energie – Frauen-Union GAP besucht das Walchenseekraftwerk

Bereits vor 100 Jahren gelang Oskar von Miller mit dem Walchenseekraftwerk eine bauliche Meisterleistung.

 

Mitglieder des Kreisverbands der Frauen-Union Garmisch-Partenkirchen informierten sich bei einer Führung, welche Neuerungen es hier bei Nachhaltigkeit und Umweltschutz gibt und welche herausragende Rolle die Wasserkraft für die Energiewende spielt. Schließlich ist Wasserkraft ein Multitalent: Ständig verfügbar, speicherbar, klimaverträglich - weil ohne Verbrennungsrückstände, ohne Lärm, ohne Abgase und ohne CO2 Ausstoß - und bezahlbar.

 

Vorsitzende Claudia Krüger-Werner: "Das Walchenseekraftwerk ist ein Juwel der Technik und beweist, dass Investitionen in Wasserkraft echte nachhaltigste Langläufer sind."

17.06.2016

"Frauen am Limit"

Was tun wenn die Grenze der Mehrfachbelastung erreicht ist? Darüber diskutierten rund 80 Gäste des FU Kreisverbands Garmisch-Partenkirchen in Murnau. Als hochkarätige Gesprächspartnerinnen standen Dr. Silke Launert, MdB; Anne Schilling - GF des Müttergenesungswerks und Rita Neumeier, Pflegeberaterin bei der AOK München Rede und Antwort.

 

Im Fokus standen die vielen Rollen, die Frauen in der heutigen Gesellschaft wahrnehmen und ihre Auswirkungen: Sie sind Mutter, Berufstätige, Hausfrau und nebenbei oft auch noch Kranken- oder Altenpflegerin von Angehörigen. Frauen sagen dabei selten nein und wachsen oft über sich hinaus. Nicht selten stoßen Frauen dabei an ihre Grenzen, weil die Belastungen auf Dauer zu groß werden und ihre eigenen Bedürfnisse auf der Strecke bleiben. Wie geht es dann weiter?

 

Die Expertinnen zeigten Lösungsmöglichkeiten auf und gaben „der Politik“ auch Hausaufgaben auf. Launert: „Es gilt, Lösungen und Ideen auch auf politischer Ebene zu entwickeln, wie man all diesen Frauen helfen kann.“ Eine Idee hätte Kreisvorsitzende Claudia Krüger-Werner schon: „Ich wünsche mir, dass sich Kindererziehungs- und Pflegezeiten bei den Frauen besser in der Rente niederschlägt!“

 

Bild v. l.: Anne Schilling, Rita Neumeier, Dr. Silke Launert, MdB; Claudia Krüger-Werner; Michaela Urban

Weitere Bilder und Impressionen von unserer Kreisschriftführerin Renate Bitzl zusammengestellt unter: 1drv.ms/f/s!AsfZIksgzHDbzRKdeP28VEvUxvND

10.06.2016

"Mentoring Summit"

Ein Grund zum Feiern: Das Mentoring-Programm, mit dem die Frauen-Union weiblichen politischen Nachwuchs fördert, ist 10 Jahre alt geworden. Kreisvorsitzende Claudia Krüger-Werner, Mentee von 2010 feierte mit Menteekolleginnen und Mentorinnen, sowie Marta Kos Marko, Botschafterin der Republik Slowenien in Deutschland.

02.06.2016

70 Jahre CSU Mittenwald - Herzliche Gratulation des FU Kreisverbandes Garmisch-Partenkirchen

Zum 70. Gründungsfest der CSU Mittenwald

 

Für Tradition ist Mittenwald bekannt:

Bozner Markt, Geigenbau, seit Jahrhunderten Garant;

die Gebirgsjäger der Bundeswehr,

Buckelwiesen, Tourismus und vieles mehr.

 

Auch politisch setzt man auf Tradition,

seit 70 Jahren gibt es die CSU nun schon.

Auf überzeugte Männer und auch Frauen

kann die Kommunalpolitik hier bauen.

 

In München weiß man es zu schätzen,

wie sich Menschen hier seit Jahrzehnten für die Partei einsetzen!

Doch, „Schwarze“ gibt es hier schon viel, viel länger,

- sozusagen Amtsvorgänger;

denn was kommt in Eurem Wappen vor:

Ganz amtlich sieht man einen Mohr!

Vielleicht war dies ja von oben Vorsehung?

Egal, Hauptsache Ihr bleibt weiterhin in Schwung!

 

So wünschen wir Euch von der Frauen-Union

weiterhin viel Kraft, Unterstützung, Innovation

Und: Wenn ich noch einen Wunsch frei hätt …

– ich geb’s gern zu –

dann wär’s wieder ein weiblicher Arbeitskreis wie früher – eine FU!

 

Herzlichst, im Namen aller FU-Damen

Claudia Krüger-Werner

- Kreisvorsitzende-

 

Bild: CSU Ortsvorsitzender Mittenwald Rudi Haller; FU-KV GAP Vorsitzende Claudia Krüger-Werner

04.06.2016

Bezirksversammlung der Frauen-Union Oberbayern in Ebersberg

Über 100 Delegierte - darunter aus unserem Kreisvorstand Claudia Krüger-Werner und Doris Mayer - tagten in der "Ebersberger Alm"mit Bezirksvorsitzender und Umweltministerin Ulrike Scharf. Als besonderer Gast referierte Jennifer Gavito, US-Generalkonsulin, zu "Frauen in der Wirtschaft". Mit dabei waren unsere FU-Landesvorsitzende und Ebersbergerin Dr. Angelika Niebler, unsere Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig, Landrat Robert Niedergesäß, Bezirksrätin Susanne Linhart und der Ebersberger Bürgermeister Walter Brilmayer.

 

Bild v. L.: Doris Mayer; US-Generalkonsulin Jennifer Gavito; Landesvors. Dr. Angelika Niebler, MdEP; Kreisvors. Claudia Krüger-Werner

  Archiv

14.04.2016

Kreisjahreshauptversammlung

„Die Frauen-Union ist ein nicht wegzudenkender Faktor in der CSU“, bescheinigte Landtagsabgeordneter Harald Kühn den Mitgliedern bei der Kreisjahreshauptversammlung.

 

Im Garmischer „Bräustüberl“ begrüßte Kreisvorsitzende Claudia Krüger-Werner Mitglieder und kommunale Funktionsträger zur Jahreshauptversammlung.

Mit einer Reihe von Veranstaltungen belegte sie die Aktivität der Frauen-Union: Informationsfahrt zur Landesausstellung in Ingolstadt mit Gedankenaustausch der Damen des FU KV-Ing., Ausrichtung der Bezirksversammlung mit 140 Delegierten aus 22 Kreisverbänden, „Lounge in the City“, Gesprächsrunde zum Thema „Frauen in der Gesellschaft: Heute, Morgen? Blick zurück nach vorn… Sind wir schon da, wo wir hinwoll(t)en?“, sowie der Beteiligung an der Fortschreibung des CSU-Grundsatzprogramms. Dazu kamen rege Teilnahmen an überregionalen Veranstaltungen, Versammlungen und Podiumsdiskussionen.

 

Ein besonderer Dank ging an die Fördermitglieder Staatsminister Alexander Dobrindt und Daniel Schreyer.

 

In ihren Grußworten informierte MdL Harald Kühn über aktuelle Probleme, während sich der CSU Kreisvorsitzende und Stv. Landrat Dr. Michael Rapp mit der hiesigen Gesundheitsregion und der „Zugspitzregion“ (ehem. KEG) befasste.

 

Da vielen die Größenordnung und Funktion eines Bezirksrats nicht geläufig ist, hatte die Kreisvorsitzende den Bezirksrat und Krüner Bürgermeister Thomas Schwarzenberger als Referenten geladen. Er berichtete in seinem Vortrag über den Bezirk Oberbayern – mit 4,4 Millionen Einwohnern der größte der sieben Regionen – und seine Arbeit. Der Bezirk werde von über 1000 Beschäftigten verwaltet mit einem Jahresetat von 1,55 Milliarden Euro.

Weitere Infos unter: www.bezirk-oberbayern.de

 

Ideenreichtum, Power und Zusammenhalt bescheinigte Claudia Krüger-Werner den anwesenden Damen: „Von den rund 25.000 Mitgliedern bayernweit sind 233 bei uns im Kreisverband. Wir freuen uns gleichwertig über aktive sowie unterstützende, stille Mitglieder. 18,40 € im Jahr investiert in eine Mitgliedschaft bringen Rückhalt für unsere aktiven Frauen vor Ort und Durchsetzungsvermögen in der Landespolitik.“

 

Bild: (v.l.) Bezirksrat Thomas Schwarzenberger, die stellv. Vors. Carolyn Prinzessin von Croy, Doris Eichmüller, Michaela Urban, Vize-Landrat Dr. Michael Rapp, Kreisvors. Claudia Krüger-Werner, MdL Harald Kühn

 

 

19.03.2016

Gender Pay Gap bleibt Herausforderung – Verdienstlücke bei 21 Prozent

Frauen verdienen nach wie vor im Durchschnitt schlechter als Männer. Dies wirkt sich auch auf die Rente aus und führt zu einem für Frauen erhöhten Risiko der Altersarmut

 

Die Herausforderung, in Deutschland die Entgeltlücke für Frauen zu schließen, ist weiterhin nicht bewältigt. Die Debatte über die Lösung des Problems muss zielführender gestaltet werden, wenn wir auf Dauer zufriedenstellende Ergebnisse erreichen wollen. Das gilt auch für die von Bundesministerin Manuela Schwesig vorgestellte Gesetzesinitiative. Zuviel zusätzliche Bürokratie, die vor allem zusätzliche Kosten verursacht. Das bringt in der Sache für die Frauen zu wenig, belastet aber die Unternehmen und lässt kaum Gestaltungsraum für Arbeitgeber, die eigene Methoden für eine Beseitigung der Gerechtigkeitslücke entwickelt haben.

 

Verdienstlücke der Frauen hat viele Gründe

Zweifellos ist die volkswirtschaftliche Perspektive auf die Einkommenssituationen der Frauen weiterhin ernüchternd. Nach Berechnungen des Statischen Bundesamtes bemisst sich die sogenannte ‚unbereinigte‘ Entgeltlücke auf 21 Prozent. Dieser Einkommensunterschied, der pauschal ohne Berücksichtigung von branchen- und unternehmensbezogenen Merkmalen errechnet wird, begründet sich in den zum Teil schlechteren Zugangs- und Aufstiegschancen für Frauen in bestimmten Berufsfeldern. Außerdem ist es vielfach so, dass Frauen aufgrund der Doppelbelastung Familie und Beruf sich entscheiden, ihre Karriere in Teilzeit fortzusetzen. Die geringeren Verdienstaussichten können sich dann auch auf die Rente auswirken und zu einem für Frauen erhöhten Risiko der Altersarmut führen.

 

Soziale Berufe besonders oft schlechter bezahlt

Ein nicht unerheblicher Faktor ist allerdings auch die Berufswahl: Gerade Berufe im sozialen Bereich, die weit überwiegend von Frauen ausgeübt werden, sind oft schlechter bezahlt als vermeintlich typische Männerberufe. Einen dramatischen Beleg dafür liefert die aktuelle DIW-Studie, wonach in typischen Frauenberufen 2014 durchschnittlich zwölf Euro pro Stunde verdient wurden, während der Stundenverdienst in typischen Männerberufen 20 Euro betrug, eine Differenz von fast 40 Prozent. Studien belegen aber auch: Je höher der Bedarf nach Fachkräften ist, desto mehr Chancen haben Frauen auf gerechte Bezahlung. Frauen profitieren somit davon, sich möglichst breit bei der Berufswahl aufzustellen und auch Karrieren in den naturwissenschaftlich-technischen Branchen zu verfolgen.

 

Für die Kreisvorstandschaft der Frauen-Union Garmisch-Partenkirchen bedeutet dies aber kein Aufruf an Frauen, sich von Karrieren in sozialen Berufen abzuwenden: „Angesichts des demografischen Wandels sind gerade soziale Berufe unverzichtbar. Die hier tätigen Menschen, mehrheitlich eben Frauen, leisten einen sehr wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft. Deshalb brauchen wir hier mehr Wertschätzung der pflegerischen Berufe, die den sozialen Kitt in unserer Gesellschaft sicherstellen. Diese Wertschätzung muss sich auch im Gehalt widerspiegeln.“

 

Mehr Einkommenstransparenz in den Unternehmen

Um die konkreten Verdienstunterschiede zwischen Frauen und Männern in vergleichbaren Stellen, vergleichbaren Qualifikationen, Tätigkeitsmerkmalen und Erwerbsbiografien – also die sogenannte ‚bereinigte‘ Entgeltlücke, zu beheben, liegen eine Reihe von Vorschlägen auf dem Tisch. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes liegt hier die Lücke zwischen 5 und 7 Prozent. Das ist zwar ein deutlich geringerer Wert als die „unbereinigte“ Entgeltlücke, ist aber ebenso wenig hinnehmbar. Hier sind konkrete Maßnahmen für mehr Einkommenstransparenz vonnöten. Tarifgebundene Arbeitsverhältnisse sind ein wirkungsvolles Instrument für Transparenz. Außerdem sollten – wo noch nicht geschehen – in den Unternehmen Lohnanalyseverfahren angewendet werden. Generell sollten bereits vorhandene Maßnahmen zur Transparenz in Unternehmen und freiwillige Maßnahmen hier bestärkt und nicht durch gesetzliche Schritte unnötig eingeschränkt werden.

 

 

 

12.03.2016

Frauenbilder, freiheitliche Werte und falsche Tabus

Die Freiheit der Frauen, ihr Leben selbstbestimmt und nach den individuellen Vorstellungen zu gestalten, ist ein Grundrecht und verlangt Respekt. Darüber besteht bei uns gesellschaftlicher Konsens.

 

Dennoch werden Frauen tagtäglich Opfer von sexuellen Übergriffen: Egal, ob ein Täter aus Deutschland stammt oder anderer Nationalität ist, die Gesetze und Werte gelten für jeden, der hier lebt.

 

Die Selbstbestimmung der Frau und die Gleichberechtigung der Geschlechter sind Grundwerte in unserem Land. Das ist selbstverständlich und nicht verhandelbar.

 

Die Frauen-Union Bayern hat es sich zum Ziel gesetzt, zum Internationalen Frauentag mit ihrer Kampagne „Selbstverständlich“ eine breitangelegte Debatte zu dem Grundkonsens, der unsere Gesellschaft zusammenhält.

 

Zum Auftakt der Kampagne fand vor 120 Teilnehmerinnen eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion mit unserer FU-Landesvorsitzenden Dr. Angelika Niebler, MdEP; Düzen Tekkal Filmregisseurin und Kriegsberichterstatterin und Birgit Kelle, Autorin statt. Sabine Heimbach, Stv. Regierungssprecherin a.D. moderierte die Diskussion sowie die im Anschluss lebhafte Debatte.

 

Der Kampagne „Selbstverständlich“ geht es darum, dass Aktivitäten und Situationen, die fraglos zum Alltagsleben gehören, für Frauen selbstverständlich bleiben und keine Einschränkung erfahren dürfen. Die Motive zeigen Momentaufnahmen, die typisch sind für diese „Selbstverständlichkeit“ wie das sichere Joggen im Park und die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder die Wahl der Kleidung.

 

www.fu-bayern.de/common/fu/content/Aktuelles/PDF/Selbstverstaendlich-Flyer.pdf

 

Die Frauen-Union Bayern unterstützt die von der Bundesregierung beschlossene Verschärfung des Sexualstrafrechts und fordert, bestehende Strafbarkeitslücken zu schließen und neue Straftatbestände zu schaffen, z.B. für „Begrapschen“ oder sexuelle Übergriffe durch oder aus einer Gruppe.

 

Die Frauen-Union Bayern will außerdem mehr Sicherheit in öffentlichen Räumen, Plätzen und Bahnhöfen durch Polizeipräsenz und Videoüberwachung genauso wie durch erhöhte Aufgeschlossenheit der Zivilgesellschaft.

 

Die Frauen-Union Bayern fordert Respekt vor dem selbstbestimmten Lebensstil von Frauen und Männern. Die Gleichberechtigung der Geschlechter ist durch unsere freiheitliche Grundordnung geschützt. Diese gesellschaftliche Grundregel muss in der

 

Familie und Schule, in Ausbildung und Beruf vermittelt werden und auch von Beginn an Eingang in die Integrationsarbeit finden. Vor allem muss sie beständig in der Alltagspraxis eingeübt werden.

 

Denn wenn es zutrifft, dass sich das Maß, in dem eine Gesellschaft tatsächlich zivilisiert ist, an der Stellung der Frau bemisst, geht der Auftrag an alle, die in diesem Land leben, die Rechte der Frauen zu respektieren.

 

Bild: Doris Eichmüller, Gisela Lücke-Wegmann (Murnau); Heidrun Eisele, Claudia Krüger-Werner (GAP); Doris Mayer (Ohlstadt)

27.02.2016

Tiefer Einblick: Arbeit der haupt- und ehrenamtlichen Kräfte im Feldkirchner Aufnahmecamp beeindruckt

FU-Landesvorstand nutzt Klausurtagung in Straubing zum Besuch des Warteraums

Wie erfolgen die ersten Schritte bei der Aufnahme von Flüchtlingen? - Der Landesvorstand der Frauen-Union, dem die Kreisvorsitzende Garmisch-Partenkirchen angehört, machte sich im Rahmen seiner zweitägigen Klausurtagung in Straubing ein Bild vom "Warteraum Feldkirchen", einem der beiden Wartezentren für ankommende Flüchtlinge, die zur Entlastung der Aufnahmeverfahren an den Grenzen eingerichtet worden sind. Im Gespräch mit den örtlich eingesetzten Bundeswehrsoldaten, dem Leiter des Warteraum Sigurd Ilek (Bild Li.), der Bürgermeisterin und dem zuständigen CSU Abgeordneten, ging es auch um die anfänglich schwierigen Arbeitsbedingungen, die viel Improvisation erfordert hatten. Nur fünf Tage hatte die Gemeinde Feldkirchen Zeit die notwendigen Voraussetzungen für die Aufnahmeeinrichtung zu schaffen. Bereits am ersten Tag wurden 590 Erfassungen registriert. Seit dem 22.09.1015 wurden inzwischen rund 65.000 Flüchtlinge registriert und haben ihn nach kurzem Aufenthalt wieder verlassen.

 

Claudia Krüger-Werner zeigte sich beeindruckt von den Leistungen der haupt- und ehrenamtlichen Helfer und der Zusammenarbeit mit der Gemeinde Feldkirchen. Die FU-Landesvorsitzende und Europaabgeordnete Angelika Niebler: “Das ist wirklich ein großartiges Beispiel für den außerordentlichen Beitrag, den Bayern zur Bewältigung der Flüchtlingskrise geleistet hat und auch in Zukunft zu leisten bereit ist.“ Dennoch stelle die Lösung der Flüchtlingskrise ein weitaus komplexeres Problem dar, das nach entschlossenen Signalen verlange. Daher sei zu hoffen, dass die Bundeskanzlerin und mit ihr die Staats- und Regierungschefs der EU bei dem anstehenden Sondergipfel mit der Türkei maßgebliche Erfolge erzielten, so die FU-Landeschefin Bildmitte) und stellvertretende Parteivorsitzende der CSU.

 

Auf Einladung der niederbayerischen FU-Bezirksvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten, Gudrun Zollner (li. von Krüger-Werner), waren die CSU-Politikerinnen am Wochenende in Straubing zusammengekommen, um die Arbeitsschwerpunkte der Frauen-Union für die kommenden Monate zu erörtern. Zum anstehenden Weltfrauentag wird die Frauen-Union die Frage nach den angemessenen Schlussfolgerungen aus der Kölner Silvesternacht und den Schutz von Frauen vor sexueller Belästigung zum Thema machen.

19.02.2016

Zu Gast beim Landfrauentag in Oberammergau

Der Einladung von Kreisbäuerin Christine Singer und der stv. Kreisbäuerin Elisabeth Krötz folgte Kreisvorsitzende Claudia Krüger-Werner gerne: "Verbundenheit Frauen untereinander zu zeigen und die Wertschätzung den Landfrauen gegenüber ist mir ein Anliegen."

 

Bild: v. L: Claudia Krüger-Werner; Bezirksbäuerin Christine Singer; Annemarie Bichl, langjähriges FU Mitglied, MdL von 2003 – 2013 bis 2012  bayerische Landesbäuerin

 

 

18.10.2015

Landesversammlung in Coburg

Mit überwältigender Mehrheit von 99,24 Prozent ist Dr. Angelika Niebler auf der Landesversammlung der Frauen-Union Bayern in Coburg als FU-Vorsitzende wiedergewählt worden.

 

Die Delegierten unseres Kreisverbands Garmisch-Partenkirchen haben zu diesem Ergebnis, das in der Geschichte der Frauen-Union einmalig ist, beigetragen.

 

Schwerpunkt der Landesversammlung war die Asyl- und Migrationspolitik. In mehreren Anträgen forderten die Delegierten, dass die Werte unserer christlich-abendlichen Kultur und die Errungenschaften der Gleichberechtigung als nicht verhandelbar gelten.

 

Weitere Informationen und Bilder über die zweitägige Landesversammlung finden Sie auf unserer Landesseite und auf FB.

 

Bild v. L.: Doris Eichmüller, Michaela Urban, beide Stellv. KV; Gastgeberin und Bezirksvorsitzende OFr. Silke Launert, MdB; Kreisvorsitzende Claudia Krüger-Werner; Doris Mayer

 

 

24.09.2015

"Lounge in the City" - DER Feierabendtreff in Garmisch-Partenkirchen

Nach dem großen Anklang unserer „Lounge in the City“ – Veranstaltungen der letzten Jahre, setzten wir auch in diesem Jahr unsere Ladies-Lounge fort. Gesprächsgrundlage des etwas anderen Feierabendtreffs war diesmal: "Frauen in der Gesellschaft: Heute, Morgen? Blick zurück nach vorn… Sind wir schon da, wo wir hinwoll(t)en?" Es wurde über die immer noch nicht vorhandene berufliche Gleichberechtigung von Frau und Mann diskutiert und was sich nach Meinung der Teilnehmer/innen in der Frauen- und Familienpolitik verändern muss. Politik muss heute die Aussaat für die Ernte von morgen legen. Die niedergeschriebenen Gedanken und Anregungen wurden gebündelt an den Vorsitzenden Markus Blume der Grundsatzkommission weiter gegeben, damit diese bei der Fortschreibung des CSU-Grundsatzprogramms miteinfließen können.

 

Foto v.l. Doris Mayer (Ohlstadt), Beate Königer - Leiterin Kinderbüro, Renate Bitzl (Oberau), Michaela Urban (Murnau), Claudia Krüger-Werner ( Garmisch-Partenkirchen), Irma Gundlach (Peiting), Doris Eichmüller (Murnau)

Weitere Bilder auf unserer Facebookseite

01.09.2015

Spatenstich Tunnel Oberau - Ein Festtag für die ganze Region

Unter den rund 250 Gäste, die den feierlichen ersten Spatenstich mit Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt für die Ortsumfahrung verfolgten, waren Renate Bitzl und Waltraud Jansen aus Oberau sowie Claudia Krüger-Werner. Auch sie waren bei den regelmäßigen Protestmärschen und anderen Aktionen in den vergangenen Jahren dabei und freuten sich, dass nun der lang ersehnte Bau der Ortsumfahrung endlich beginnt!

 

 

30.07.2015

Sommerlounge im Münchner P1

Unsere Kreisvorsitzende Claudia Krüger-Werner traf auf gut gelaunte FU-Frauen bei`Lounge in the City´ im P1. Die Sommerlounge war ein super Abschluss vor Ferienbeginn.

 

FU-Video das auf der Lounge gedreht wurde: Wofür steht die FU und was macht ihren Erfolg aus? https://www.youtube.com/watch?v=xHhZmDYXGhI&feature=youtu.be

Bezirksversammlung der Frauen-Union Obb. mit hochkarätigem Besuch und starkem Verrtrauensbeweis

Bezirksvorsitzende Ulrike Scharf, MdL, mit 95,5% wiederwählt

Weitere Bilder auf unserer Facebookseite: https://www.facebook.com/pages/Frauenunion-Kreisverband-Garmisch-Partenkirchen/422659194505588?ref=hl

18.07.2015

Drei Minister bei der Bezirksversammlung Obb. - FU Kreisverband Garmisch-Partenkirchen überzeugende Gastgeber

Unser FU Kreisverband Garmisch-Partenkirchen konnte in Seehausen am Staffelsee bei traumhaften Wetter hochkarätigen CSU Besuch empfangen. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrinth, Ilse Aigner, Stell. Ministerpräsidentin und Wirtschaftsministerin und natürlich unsere Bezirksvorsitzende und Umweltministerin Ulrike Scharf.

Nach der Eröffnung stellte die Kreisvorsitzende Claudia Krüger-Werner den 140 Delegierten aus 22 Kreisverbänden ihren Landkreis vor. Sie freute sich, dass beide Fördermitglieder – Alexander Dobrinth und Daniel Schreyer, 3. BM von Seehausen gekommen waren. In ihrem Grußwort ging sie auf die Besonderheiten der vier Talschaften ein, die Bedeutung der Naturschutzgebiete, des Tourismus, der Gesundheitsregion, des Wirtschaftsstandorts, der hervorragenden sozialen Infrastruktur und starken Bildungslandschaft. Sie betonte: „Unsere Ministerinnen Aigner und Scharf sind zwei versierte Frauen, die mit Um- und Weitsicht höchst verantwortlich - ob ökologische, ökonomische oder soziale Nachhaltigkeit - für nachfolgende Generationen handeln“.

Diese Ansicht verstärkte Minister Dobrindt. Er nannte sie „Garanten für Wachstum und Wohlstand in Bayern“. Nach seiner Meinung kann die Frauen-Union mit großem Selbstbewusstsein, Kompetenz und Leidenschaft in allen Arbeitsbereichen aufwarten. Durch die FU seien die Mütterrente und das Betreuungsgeld auf die politische Agenda gekommen.

Darauf ging auch die stellv. Ministerpräsidentin ein: „Wir setzen uns für Wahlfreiheit bei den Lebensentwürfen ein.“ Breiten Raum widmete Aigner natürlich den Themen Energie und Klimawandel. So wolle sie alles daran setzen dass die Energiewende gut gelingt: „Dann könnte es ein Exportschlager werden, weil andere nachfolgen.“

Von Leidenschaft für ihre Sache geprägt war der Bericht unserer Bezirksvorsitzenden. „Der Wahlerfolg der CSU hat im Wesentlichen mit dem Beitrag der FU zu tun“, betonte sie. Gerade Oberbayern sei ein starkes Zugpferd. „Viele führende Frauen sind aus unserem Bezirk, denken sie nur an unsere FU Landesvorsitzende und Vorsitzende der CSU-Gruppe im Europaparlament Angelika Niebler oder Gerda Hasselfeldt, Vorsitzende der CSU-Landesgruppe in Berlin , die übrigens auch ehemalige FU Landesvorsitzende war.“ Scharf warb in diesem Zusammenhang um das erfolgreiche Mentoring-Programm zur Förderung der Frauen in der Politik, das sich seit vielen Jahren bewährt

Nach den überzeugenden Redebeiträgen wurde ein neuer Vorstand für die nächsten zwei Jahre gewählt. Neben der hervorragenden Wiederwahl von Ulrike Scharf wurden auch die vier Stellvertreterinnen in ihren Ämtern bestätigt.

Neben den Blumen für die Gewählten, organisierte die stellv. Kreisvorsitzende und Murnauer Ortsvorsitzende Michaela Urban als Geschenk für alle Teilnehmerinnen das inzwischen berühmte G7 original „Gipfelbier“ und als Abschluss eine Schifffahrt auf dem Staffelsee.

Besonders deutlich wurde an diesem Tag wieder die herzliche Atmosphäre, sowie das warmherzige Miteinander der FU-Familie!

 

Wir bedanken uns bei allen Sponsoren:

Acurata

Blumen Müssig am Rathaus

Henry Schein,Dental

Henkel Waschmittel

Lalic Pflegedienst

Lisa Hoyer

LIC Langmatz

Trachten- u. Modehaus Grasegger

Papier u. Bürobedarf Polz

sowie den Heimatgemeinden unserer Ortsverbände Garmisch-Partenkirchen, Grainau, Murnau, Oberau und Ohlstadt und allen, die namentlich nicht erwähnt werden möchten.

20.06.2015

Fahrt der Kreisfrauen-Union Garmisch-Partenkirchen im Zeichen geschichtlicher Politik

Die diesjährige Fahrt der Frauen Union Kreisverband Garmisch-Partenkirchen ging nach Ingolstadt.

Damen der dortigen Frauen-Union empfingen die 45 Ausflüger zu einem lockeren Gesprächsaustausch, bevor sie die Bayerische Landesausstellung „Napoleon und Bayern“ besuchten.

Besonders beeindruckend fanden die Teilnehmerinnen originale, alltägliche Stücke und Mitmachelemente, die von den Menschen, die als Politiker, Soldaten, einfache Frauen und Männer diese schwere Zeit erlebten, erzählen.

Resümee Aller war, dass hoffentlich viele, vor allem junge Menschen, solche Ausstellungen besuchen um sich bewusst zu werden, dass es – gerade auch besonders im Hinblick der aktuellen Krisenherde - nicht selbstverständlich ist in Frieden und Freiheit zu leben! 

  Weitere Bilder

Weitere Bilder mit Ingolstädter Kolleginnen

17.04.2015

Ortsvorsitzendenkonferenz in der Therme Erding

Die Ortsvorsitzenden der Frauen-Union Oberbayern waren diesmal zu Gast in der Heimatstadt der Bezirksvorsitzenden StMin Ulrike Scharf, MdL, in Erding. Aus unserem Kreisverband nahmen die Ortsvorsitzenden (s. Bild v.L.) Michaela Urban (Murnau), Claudia Krüger-Wern (Garmisch-Partenkirchen-Burgrain) und Doris Mayer (Ohlstadt) teil. Im Mittelpunkt stand die Therme Erding als Beispiel für gesundes, ökologisches und nachhaltiges Wirtschaften.

Als Highligt zu den Fachgesprächen "sanfter Tourismus", "Geothermieprojekt Erding" und einer Hotelführung wurde den Damen angeboten, im Anschluss an die Konferenz bis 23.00 Uhr im exotischen Thermenparadies zu entspannen.

26.03.2015

Kreisdelegiertenversammlung mit Neuwahlen

 

Es sind Frauen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, die die Politik nicht nur den Männern überlassen wollen und sich darum ehrenamtlich in der Frauen-Union engagieren.

"Wir leisten einen wichtigen Beitrag, frauen- und familienpolitische Anliegen zu transportieren", erklärte Claudia Krüger-Werner. Die Frauen-Union Ortsvorsitzende Garmisch-Partenkirchen-Burgrain übte nach dem Rücktritt von Birgitt Langer im Juni 2014 zusammen mit Ursula Werner kommissarisch auch das Amt der Kreisvorsitzenden für ihren Verband aus. Bei der Kreisdelegiertenversammlung wurde sie jetzt offiziell in dieses Amt gewählt.

"Die Frauen-Union, fester Bestandteil unserer Partei, steht für großes soziales Engagement, für den Dienst am Nächsten", sagte Dr. Michael Rapp, CSU Kreisvorsitzender und stellv. Landrat. Er forderte zu weiterem Zusammenhalt, zur Dialogführung auf.

"Ich freue mich, dass auch der Ortsverband in Ohlstadt mit Doris Mayer an der Spitze weiter bestehen bleibt", lobte Krüger-Werner. Die 233 Landkreis-Mitglieder sind damit weiterhin in fünf Ortsverbänden organisiert. Unterstützung erhält die FU künftig auch von Männern als Fördermitglieder. Verkehrsminister Alexander Dobrindt und Daniel Schreyer (3. Bgm. Seehausen wurden dafür bereits gewonnen.

Krüger-Werner informierte über örtliche und regionale Aktivitäten, über Fachgespräche und Diskussionsrunden zu aktuellen Themen wie Kinderpornografie, Datenvorratsspeicherung und Frauenquote. Von der Bezirksversammlung berichtete sie den 50 Kreisdelegierten über die wichtigsten Ergebnisse. So wurde das Thema "Mit neuer Energie für einen nachhaltigen Wohlstand" dort in den Focus gerückt.

Die Landesversammlung stellte dagen das aktuelle Thema der Flüchtlings- und Asylpolitik in den Mittelpunkt.

Beim CSU Parteitag im Dezember 2014 in Nürnberg hatten die Delgierten die Etablierung eines Arbeitskreises "Zuwanderung, Integration und Heimat" beschlossen. Anlass für Krüger-Werner, Dr. Ekaterina Skakovskaya, die Vorsitzende des neuen Forums – sie leitete bisher die Arbeitsgruppe, Integration der CSU in Oberbayern und ist Ortsvorsitzende der FU in Ismaning – zum Vortrag einzuladen. Ihr Thema "Intergration gelingt vor Ort", kompetent, mit Leidenschaft und sehr glaubwürdig erörtert, sprach die Frauen an. Eigentlich nur zum Studium nach Süddeutschland gekommen, blieb die gebürtige Wolgograderin auch wegen ihrer Überzeugung, dass die Heimatliebe Bayern und Russland verbinde. "Gesellschaftliche Veränderungen verlangen neue Strukturen. Fördern wir den interreligiösen Dialog, Integration findet vor Ort statt", so ihre Botschaft.

 

Text: W. Kaiser, Merkur

 

 

 

20.01.2015

Wertschätzung durch Fördermitgliedschaft: A. Dobrindt, MdB u. D. Schreyer Stv. BM Seehausen

 

Bereits 2 Herren unterstützen die Arbeit unseres FU Kreisverbandes Garmisch-Partenkirchen mit der neuen Möglichkeit der Fördermitgliedschaft!

 

Der allererste bayernweit war Daniel Schreyer, Stv. Bürgermeister in Seehausen am Staffelsee. Er unterzeichnete bereits vor Weihnachten - ein wunderbares Christkindl für unseren Kreisverband!

Unser Bundestagsabgeordneter Staatsminister Alexander Dobrinth, füllte entschlussfreudig, nach seiner Ansprache auf dem CSU Neujahrsempfang in Murnau, den Antrag als Fördermitglied des Kreisverbandes Garmisch-Partenkirchen aus.

 

Wir freuen uns über diese Wertschätzung. Es bestätigt unseren Einsatz; gleichzeitig ist es ein Ansporn sich weiter tatkräftig für frauen- und familienpolitische Interessen einzusetzen!

 

Bild v.L. Claudia Krüger-Werner; Alexander Dobrinth, MdB; Michaela Urban-Mangold; Daniel Schreyer

 

 

 

Vorstand

Kreisvorsitzende

Claudia Krüger-Werner

Stellv. Kreisvorsitzende

---------------------- Michaela Urban -------------------------------------------------- Doris Eichmüller ----------------------------------------------------------Elisabeth Hoyer -------------------------------- Doris Mayer

Schriftführerin; Schatzmeisterin

------------------- Renate Bitzl ------------------------------------------------------- Gisela Lücke-Wegmann

Beisitzerinnen

Silke Brandt--------------------------------------------Christine Glatz-------------------- Waltraud Jansen

Beisitzerinnen

----- Erika Niedermeier --------------------------------------------- Dr. Kerstin Witzmann-Köhler----------------------------------------Bärbel Leerhoff

Kooptiert

Ortsvorsitzende: Katrin Korbion (Grainau); Sigrid Porzenheim (Oberau)

Kontakt

Haben Sie Wünsche, Vorschläge oder Anregungen? Schreiben Sie uns eine E-Mail.

Sie erreichen uns

Kreisvorsitzende:

Claudia Krüger-Werner FUnetzwerk-kw@t-online.de

Schriftführerin:

Renate Bitzl FU-KV.Garmisch-Partenkirchen@gmx.de

Facebook:  https://www.facebook.com/pages/Frauenunion-Kreisverband-Garmisch-Partenkirchen/422659194505588?ref=hl

 

 

 

Archiv

25.10.2014

Landesversammlung der Frauen-Union in Essenbach - Einführung einer Fördermitgliedschaft

 

Fördermitgliedschaften sollen künftig in der Frauen-Union möglich sein. Dies beschloss heute eine überwiegende Mehrheit der Delegierten der Frauen-Union Bayern auf ihrer Landesversammlung in Essenbach. Für den Kreisverband Garmisch-Partenkirchen nahmen als Delegierte Doris Eichmüller und Claudia Krüger-Werner teil. Die Frauen-Union Bayern öffnet sich damit für weibliche und männliche Förderer, die sie stärker an ihre Aktivitäten binden will. Zudem können künftig andere Organisationen, die die Zielsetzungen der Frauen-Union unterstützen, Mitglied in einem FU-Förderkreis werden, den die Frauen-Union ebenfalls auf ihrer Landesversammlung eingerichtet hat. Von den 178 anwesenden Delegierten stimmten 129 Frauen für die strukturelle Neuerung der zweitgrößten Arbeitsgemeinschaft der CSU und 49 Frauen stimmten dagegen.

 

 

Dem Beschluss zu den Fördermitgliedschaften ging eine kontroverse Debatte voraus. Angelika Niebler, die Landesvorsitzende der Frauen-Union Bayern, erklärte zu den Beweggründen: "Aus vielen Begegnungen und Gesprächen weiß ich, dass die Arbeit von uns Frauen in der Frauen-Union sehr wertgeschätzt wird. Nicht jede Unterstützerin will aber gleich Mitglied in der Frauen-Union werden und Männer können nicht als Mitglied beitreten. Für die Persönlichkeiten, die ihre Unterstützung unserer Arbeit und Aktivitäten zeigen wollen, ist eine Fördermitgliedschaft ideal. Und die Frauen-Union verbreitert damit ihr Netzwerk und öffnet sich noch stärker dem Dialog."

 

 

Neben der Öffnung der Frauen-Union für Förderer debattierte die Frauen-Union Bayern gemeinsam mit Sozialministerin Emilia Müller und weiteren Experten über die Bewältigung der anhaltenden Flüchtlingsströme. Dr. Michael Griesbeck, Vizepräsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, betonte, dass der Zustrom von Asylbewerbern und Flüchtlingen nach Deutschland und Bayern nicht voraussehbar gewesen sei. Die Lage habe sich in den letzten Monaten durch den erheblichen Anstieg von Antragstellern aus den Westbalkanstaaten, durch den Andrang aus Nordafrika über das Mittelmeer und durch die Flüchtlinge aus Syrien dramatisch verschärft. "Die Regelung auf Bundesebene, Mazedonien, Bosnien-Herzegowina und Serbien zu sicheren Herkunftsländern zu erklären, ist eine zentrale Entscheidung, um die Situation vor Ort zu entspannen. Ihre Sozialministerin, Emilia Müller, die in den letzten Monaten 45.000 Asylbewerber und Flüchtlinge unterbringen musste, leistet unglaubliches", so der Vizepräsident abschließend.

In der weiteren Diskussion wurde insbesondere die große Hilfsbereitschaft der Menschen unterstrichen, die sich vor Ort ehrenamtlich um die Migranten kümmern. Wichtig seien insbesondere die Sprachschulung und das Vermitteln unserer Wertvorstellungen. Hierzu kam die Idee auf, Asylhelfer zu schulen und bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Solidarität ist nicht nur in der Gemeinde, in Bayern und in Deutschland gefordert, sondern gerade auch in Europa. "Wir brauchen eine gerechtere Verteilung der Asylbewerber und Flüchtlinge auf die europäischen Mitgliedstaaten. Derzeit nehmen Deutschland und Schweden über die Hälfte der Bedürftigen auf, dies verstehe ich nicht unter europäischer Solidarität!", erklärte die FU-Landesvorsitzende und CSU-Europagruppevorsitzende. "Ich favorisiere ein Mehrfaktorenmodell, bei dem die Wirtschaftskraft, die Bevölkerungszahl, die Höhe der Arbeitslosigkeit im Jahresdurchschnitt von fünf Jahren und die territoriale Größe eines Landes zur Berechnung herangezogen werden", so Niebler abschließend.

 

 

Textübernahme – HP - Landesverband