Mittelfranken

Herzlich willkommen auf unserer neuen Internetplattform!

  Unser Vorstand stellt sich vor.

Die Vorsitzende

Cornelia Griesbeck 

< Wendelstein <

Stellvertreterin

Renate Gutmann 

< Weißenburg <

Stellvertreterin

Herta Sommer 

< Rothenburg o. d. Tauber <

Stellvertreterin

Judith Späth 

< Erlangen-Höchstadt<

Stellvertreterin

Alexandra Wunderlich  

< Erlangen <

Schriftführerin

Gabriele Commertz 

< Nürnberg-Land <

Schriftführerin

Birgit Schobert  

< Erlangen-Höchstadt <

Schatzmeisterin

Irina Schmitz 

< Erlangen <

Beisitzerin

Ulrike Dubois

< Erlangen-Höchstadt <

Beisitzerin

Karin Frank

< Erlangen-Höchstadt <

Beisitzerin

Doris Görl

< Roth <

Beisitzerin

Brigitte Hegendörfer

< Neustadt-Aisch <

Beisitzerin

Irene Grässel

< Erlangen-Höchstadt <

Beisitzerin

Birgit Hofmann

< Ansbach-Land <

Beisitzerin

Ute Kluge

< Roth <

Beisitzerin

Ingeborg Kundörfer

< Roth <

Beisitzerin

Petra Lorenz

< Nürnberg-Land <

Beisitzerin

Karin Müller

< Nürnberg-Land <

Beisitzerin

Christine Probst

< Neustadt-Aisch <

Beisitzerin

Siegrid Winter

< Nürnberg-Land <

Beisitzerin

Erika Wüst

< Weißenburg <

Beisitzerin & Internetpflege/Öffentlichkeit

Babette Gillmeier

< Roth <

  Termine

  Aktuelles

 Zu einer Vorstandssitzung lud die Bezirksvorsitzende der Frauen-Union Cornelia Griesbeck nach Ansbach in die CSU Geschäftsstelle ein. Besonders freute sich die Wendelsteinerin, die Ehrenvorsitzende Lilli Schmitt-Fichtner begrüßen zu können. Das Grußwort sprach der Hausherr und JU Bezirksvorsitzende Andreas Schalk MdL, der vor kurzem in den Bayerischen Landtag nachrückte. Bei seinen Erläuterungen ging der Landtagsabgeordnete auch auf das Attentat in der Ansbacher Innenstadt ein. In einem regen Meinungsaustausch wurde diskutiert, wie ein solcher terroristischer Akt in Zukunft verhindert werden kann.

Weitere Tagungspunkte waren die anstehende Landesversammlung am 15. Oktober in Augsburg mit Bundesentwicklungsminister Gerd Müller. Besonders aufmerksam machte die FU-Vorsitzende Griesbeck auf einen Termin am 14. November 2016. Als Hauptrednerin wird die Landesvorsitzende der CDU Rheinland-Pfalz Julia Klöckner erwartet. Die junge, stellvertretende CDU Bundesvorsitzende ist als politisches Schwergewicht ein Höhepunkt bei der Jahreshauptversammlung der Frauen-Union in der Reichswaldhalle in Feucht. Zu der Versammlung sind Gäste herzlich willkommen.

 

Christine Reitelshöfer, Bezirksrätin und Bezirksbäuerin berichtete in einer Präsentation vom Leben Kenianischer Frauen in deren Heimat. Eindrucksvoll referierte die engagierte Politikerin über die Landwirtschaft und die wirtschaftliche Lage in dem afrikanischen Land – und packte damit die Flüchtlingskrise an der Wurzel an. Der Reisebericht beginnt in Nairobi mit einer Delegation von 5 ausgewählten Land- Frauen und zeigt in vielen Fotos die Infrastruktur des Landes. Bei einer Einwohnerzahl von 45 546 000 (2014) sei Kenia ein Hauptaufnahmeland für Flüchtlinge in der Region. Mehr als 500 000 Menschen lebten in UNO-Lagern. Erschreckend sei, dass sich die Bevölkerung trotz der großen Armut und dem kargen Leben bis zum Jahr 2050 voraussichtlich verdoppeln wird. Dabei seien rund ein Fünftel der Bewohner unterernährt. Die Hälfte der Menschen lebe von der Landwirtschaft. Von dem Land seien jedoch nur ca. 20 % für den Anbau nutzbar. Auffallend sei, dass die Kenianerinnen westliche Kleidung tragen, die es günstig zu kaufen gibt. Westkenia selbst habe jedoch keine Bekleidungsindustrie, referiert die Landfrau weiter. Der Anbauschwerpunkt sei auf Kaffee, Tee, Ananas, Zuckerrohr, Bananen und Süßkartoffeln angelegt. Die Afrikanerinnen entwickelten innovative Geschäftsideen, um die Familie ernähren zu können. Seit einer revolutionären Gesetzesänderung von 2010 dürfen Frauen auch selbst Land besitzen. Heimische Kühe gäben leider nur 5 Liter Milch am Tag. Um wirtschaftlich arbeiten und mehr Menschen ernähren zu können, müsse der Ertrag erhöht werden. Ein großes Problem stelle für die Frauen das Wasser dar. In den Dörfern gäbe es oft keine Brunnen und das Wasser müsse oft von weit ins Dorf getragen werden. Viele Frauenorganisationen bedauerten, dass häusliche Gewalt vorhanden und leider ein Tabuthema ist. Als Fazit erläutert die Bezirksrätin „Es ist sinnvoll vor Ort die Menschen zu unterstützen und Hilfe zu geben. Nur dann können die Menschen in ihrer Heimat leben und überleben!“

 

Cornelia Griesbeck bedankte sich bei Christine Reitelshöfer für den gelungenen Vortrag, der einen besonderen Einblick in das afrikanische Land gab.

 

Bericht ..... Babette Gillmeier

 

Unsere langjährige Bezirksvorsitzende Christina Diener hat in ihrem Leben viel geschafft, wir haben ihr viel zu verdanken. Nun hat sie ihren letzten Kampf, den gegen den Krebs verloren und ist im Hospiz in Mögeldorf verstorben. Die Nachricht macht uns sehr traurig und betroffen. Mit großem Einsatz hat sie unseren Verband in Mittelfranken vorangebracht und viele Frauen ermutigt Politik zu machen. Die Frauenunion war ihr Leben, wie sie selbst oft betonte.

Wir werden sie in guter Erinnerung bewahren.

 

Der Trauergottesdienst für Christina Diener findet statt am Samstag, 2. Juli, um 10.30 Uhr in der katholischen Pfarrkirche St. Kunigund (Marktplatz ca Nr. 19 in Schnaittach). Die Beerdigung auf dem Kalvarienbergfriedhof  erfolgt im Anschluss daran.

 

Lasst uns unsere Ehrenvorsitzende Christina Diener würdevoll und mit großer  Dankbarkeit für ihren Einsatz für die FU und die CSU zu Grabe tragen.

 

Mit stillem Gruß

 

Cornelia Griesbeck

für die Frauen-Union Mittelfranken

Gesund satt werden, fair und regional – Traum oder Wirklichkeit?

 

Um das herauszufinden, kann man in Zeitschriften blättern, auf Wochenmärkten einkaufen – oder aber direkt zur Quelle gehen.

 

Und genau für die letzte dieser Möglichkeiten entschied sich die FrauenUnion Mittelfranken mit ihrer Bezirksvorsitzenden Cornelia Griesbeck und informierte sich vor Ort, direkt bei den Landwirtschaflichen Lehranstalten in Triesdorf.

 

Das wichtigste Ergebnis gleich vorweg:

Auch konventionell gewachsene Lebensmittel sind gesund und Tiere in großen Ställen nicht zwangsläufig unglücklich, „gewußt wie“ heißt dabei des Rätsels Lösung.

 

Und mindestens ebenso wichtig:

Die Zahl der hungernden Menschen weltweit hat in den letzten Jahrzehnten trotz drastisch steigender Weltbevölkerungszahl deutlich abgenommen – ohne moderne Landwirtschaft wäre dies nicht möglich gewesen. Landwirtschaft, wie sie in den meisten Büchern unserer Kinder gezeigt wird, kann die Welt nicht retten, ja nicht einmal satt machen.

Das Bildungszentrum Triesdorf hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, neue Entwicklungen in der Landwirtschaft zu finden, zu erproben, zu bewerten und die daraus gewonnenen Erkenntnisse an landwirtschaftliche Betriebe jeglicher Art zur Fortentwicklung einer nachhaltigen Landwirtschaft weiter zu geben.

 

Für Herbert Lindörfer, Beauftragter für Kultur- und Heimatpflege im mittelfränkischen Bezirkstag, ist Triesdorf mit seinen 10 Schulen daher folgerichtig das Aushängeschild Mittelfrankens, mit Strahlkraft bis ins ferne Ausland. Seine Worte: „Jeder Cent aus öffentlichen Mitteln ist hier gut angelegt und kommt allen Bürgern in Mittelfranken zugute.“

 

Otto Körner, Direktor der Landwirtschaftlichen Forschungsanstalten Triesdorf, führte uns zurück in die Zeit des Sonnenkönigs, als Triesdorf Sitz einer der größten Falknereien Europas war und der internationale Hochadel durch die immer noch schattenspendenden Alleen flanierte. Heutzutage beherbergt die kleine Gemeinde wieder die ganze Welt: Kein Wunder, denn nirgendwo anders als in Triesdorf, Deutschlands größter landwirtschaftlicher Fakultät, ist die Verbindung von Theorie und Praxis so intensiv. Otto Körner: „Die Praxis kann man in den Klassenzimmern riechen, die Tiere nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch kennenlernen.“

Auch wir sollten später auf dem Rundgang über das Gelände noch in den Genuß der Alleen und der trotz Stallhaltung für uns überraschenderweise so gar nicht stinkenden Rindviecher kommen.

Das nächste Triesdorfer Großprojekt wird ein Studiengang rund um Wassertechnologie und Aufbereitung sein, um auch diese Lebensgrundlage weltweit zukunftssicher zu machen.

 

Doch eines seiner Hauptanliegen ist mehr Akzeptanz der modernen landwirtschaftlichen Produktion in der Öffentlichkeit. Sorgen und Befürchtungen in der Bevölkerung nehmen zu, der Wunsch nach der Landwirtschaft unserer Kindheit wächst.

Otto Körners dringender Wunsch daher an Politik und Gesellschaft: „Bitte befreit euer Bild von Landwirtschaft von all den überholten, romantischen Vorstellungen.“ Kühe auf der Weide schauen zufrieden aus, doch sind sie es auch? Ihre Bedürfnisse in Sachen Fütterung, Haltung, Melken, Gesundheit etc müssen so gut wie nur möglich erfüllt werden, wenn sie nicht nur herumstehen sondern auch Milch geben sollen. Sie brauchen Schutz vor Hitzestreß, mehrmals am Tag Futter, nicht nur Gras, möchten nach Bedarf gemolken werden, ... Und das hat bei Milchkühen mit "einfach auf die Wiese stellen" nicht viel zu tun.

Wir können uns dem nur anschließen:

Ohne moderne, faire Landwirtschaft werden wir den Hunger auf der Erde nie in den Griff bekommen können. Besucht Tage der offenen Tür nicht nur beim Bio-Bauern sondern auch mal in herkömmlichen Großbetrieben in der Region. Bildet euch selbst eure Meinung.

 

Text und Fotos von Birgit Schobert

Cornelia Griesbeck, langjährige Schafkopflehrerin in der Kartelrunde „Karteln am Montag“ in der Seniorenwohnanlage Rednitzgarten besuchte ihre ehemaligen Schafkopf-Schüler. Darunter waren sehr viele Frauen, die bei ihr das Bayerische Kultspiel erlernt hatten. Inzwischen spielen die begeisterten Kartler und Kartlerinnen so stark, dass sie keine Hilfe mehr benötigen. Unter den Neukartlern waren traditionell besonders viele Frauen, die erst spät im Leben das Schafkopfen für sich entdeckten. Die Wendelsteiner Gemeinderätin überreichte den Damen kleine Pfeifen als Geschenk der Frauen-Union mit den Worten „Wir pfeifen für mehr Sicherheit.“.

 

Die Pfeifen sorgen bei Frauen in Not für Aufmerksamkeit zum Beispiel, wenn man nachts alleine unterwegs ist. Der schrille und laute Pfeifton lässt Passanten aufhorchen. Die Pfeife ist kompakt und lässt sich problemlos am Schlüsselbund anbringen, besonders die einfache Handhabung hat die Kartlerinnen überzeugt. Die Frauen-Union hat sich die innere Sicherheit in Bayern zum Thema gemacht. Besonders wichtig ist dabei auch Sicherheit für Frauen zu schaffen. Die Initiative unter dem Motto „SELBSTVERSTÄNDLICH – kann ich hier frei und selbstbestimmt leben“ findet vor allem bei Frauen viel Aufmerksamkeit und Unterstützung.

 

Hannelore Schöbel eine fleißige Schafkopf-Schülerin der Kreisrätin ist ganz begeistert „Ich finde es gut, dass ich mit diesem Pfeifen in einer Notsituation auf mich Aufmerksam machen kann, wenn ich Nachts unterwegs bin!“ Alle Frauen fanden dieses Mitbringsel nützlich und werden es sicher stets am Schlüsselbund bei sich tragen.

 

Foto und Text BABETTE GILLMEIER

 

Die Bezirksvorsitzende der Frauenunion Mittelfranken, Cornelia Griesbeck aus Wendelstein, hatte als Topgast zur Vorstandssitzung in Erlangen den Bayerischen Staatsminister des Inneren, für Bau und Verkehr Joachim Herrmann eingeladen.

Herrmann betonte, wie wichtig starke Frauen in der CSU seien. Er freue sich daher besonders über die aktive Arbeit der Frauen-Union. Als er 1977 CSU Mitglied wurde, sei es weder selbstverständlich noch absehbar gewesen, dass so viele Frauen inzwischen politisch engagiert mitarbeiten.

Weiter informierte der Minister, dass es in München ein Gespräch mit dem Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer über den "Berliner Brief" von der Bundeskanzlerin gab. Dass der Flüchtlingszuzug abebbte, hatte verschiedene Gründe. Als neue Herausforderung stellen sich nun die in Italien ankommenden Menschen aus Afrika. Dabei erinnerte der Minister an die drei Landtagswahlen im vergangenen September. Herrmann berichtete, dass die EU-Kommission keine Einwände gegen Grenzkontrollen habe, daher werden diese in Europa weiter fortgesetzt. Da der Außengrenzschutz nicht so, wie gewünscht funktioniere, sei ein Mindest-Maß an Kontrolle unerlässlich, um zu wissen, wer nach Deutschland einreise.

Innere Sicherheit sei von starker Bedeutung für die Bundesbürger. Die Wichtigkeit seines Anliegens unterstrich der Staatsminister mit diesen Zahlen: Auf 100 000 Bewohner gab es im Jahr 2015 59 Einbrüche. „Hier ist eine erfreuliche Trendwende gegenüber 2014 eingetreten“, freute sich der Minister. Im Vergleich dazu seine die Zahlen in Nordrhein-Westfalen um ein 6-faches höher. Dazu erklärte Herrmann, in Ballungsräum wie München seien die Einbruchszahlen jedoch höher als im ländlichen Raum. Deshalb sei in den Städten die Polizeidichte auch höher. Stolz betonte der leidenschaftliche Politiker: "Bayern ist das Bundesland der niedrigsten Arbeitslosigkeit und das sicherste Bundesland". Auch in diesem Jahr werden 100schaften von Polizisten wieder zur Sicherheit der Bürger und als Unterstützung für die Polizei-Kollegen nach Berlin und Hamburg entsandt.

Um die Polizeiarbeit zu erleichtern und die Aufklärungsrate weiter zu erhöhen stellt die FU Mittelfranken vier Forderungen an den Gesetzgeber in Berlin.

Erstens: Die Vorratsdatenspeicherung soll zur Aufklärung von Einbruchdiebstählen herangezogen werden. Bislang darf nur bei schweren Straftaten, wie z.B. dem bandenmäßigen Einbruch, die Vorratsdatenspeicherung zum Einsatz kommen. Erfahrungsgemäß stellt sich meist erst nach der Aufklärung eines Einbruchs heraus, ob er von einer Bande ausging. Deshalb wäre es sinnvoll die Mobilfunkdaten im Umfeld eines Einbruchs zeitnah auswerten zu dürfen.

Zweitens: Eine Beweislastumkehr zum Nachweis, ob Vermögen illegal erworben wurde, kann zu einem Rückgang von Geldwäscheverbrechen und Rauschgift-Straftaten führen. In Italien wurde die Rechtslage dahingehend bereits geändert. Der Staat zieht illegal erworbenes Vermögen ein, wenn der Betroffene keinen Nachweis für den legalen Vermögenserwerb erbringen kann.

Drittens: Bei Verkehrsdelikten, insbesondere Geschwindigkeitsverstößen, trägt die Einführung der Halterhaftung wie in Österreich zu einem Abbau der Bürokratie bei. Das konsequente Verfolgen von Verkehrsdelikten erhöht die Verkehrssicherheit, ist die FU überzeugt, und als gerecht wird nur empfunden, wenn Bußgelder konsequent eingetrieben werden.

Viertens: Die Auswertung der Toll-Collect-Daten würde einen Beitrag zur besseren Aufklärung von schweren Straftaten z.B. bei Schmuggeldelikten, Menschenhandel und Schleuserkriminalität beitragen. Auch wenn bei der Einführung der LKM Maut seinerzeit nicht an die Verbrechensbekämpfung gedacht wurde, sollte vor dem Hintergrund der neuen Sicherheitslage ein Einsatz der Toll-Collect-Daten zur Verbrechensbekämpfung vom Gesetzgeber erwogen werden.

„Ein guter Opferschutz und eine hohe Verbrechensausklärungsrate leisten einen wichtigen Beitrag für den inneren Frieden“, betonte Cornelia Griesbeck, „die Freiheitsrechte des Einzelnen dürfen dabei natürlich nicht beschnitten werden, wobei die Freiheit des Einzelnen immer bei der Freiheit des Anderen endet.“

Die Damen der FU baten den Minister in der Diskussion, auch die zunehmende Cyberkriminalität konsequent zu bekämpfen. Menschen aller Schichten und jeden Alters würden mittlerweile Opfer von Kriminalität im Internet. Die FU und der Minister setzen auch auf Prävention. Wer sein Hab und Gut z.B. durch einbruchsichere Fenster schützt, wird nicht so leicht Opfer eines Einbruchs. Bei der Renovierung eines Hauses gibt es neben der Förderungen für die energetische Sanierung auch hierfür Fördergelder, berichtete Griesbeck von einer Informationsveranstaltung der CSU in ihrem Heimatort.   

 

Text und Foto BABETTE GILLMEIER

FU-Landesvorstand nutzt Klausurtagung in Straubing zum Besuch des Warteraums Feldkirchen Einen unmittelbaren Eindruck von den besonderen Herausforderungen der Flüchtlingskrise konnte sich der Landesvorstand der Frauen-Union (FU) im Warteraum in Feldkirchen verschaffen. Anlässlich ihrer Frühjahrs-Klausur am vergangenen Wochenende in Straubing, in der u.a. aktuelle Entwicklungen in der Asyl- und Migrationspolitik erörtert wurden, nahmen sich die FU-Vorstandsmitglieder, unter ihnen auch die Bezirksvorsitzende von Mittelfranken, die Wendelsteinerin Cornelia Griesbeck einen Vormittag Zeit, um sich in dem nur wenige Kilometer entfernten Camp die Aufnahmeverfahren für Flüchtlinge erläutern zu lassen. Im Gespräch mit den örtlich eingesetzten Bundeswehrsoldaten wie auch dem Leiter des Warteraum, Sigurd Ilek, ging es auch um die anfänglich schwierigen Arbeitsbedingungen, die viel Improvisation erfordert hatten. Inzwischen sei es gelungen, in dem ursprünglichen Sommerlager winterfeste Unterbringungsplätze für 2500 Menschen zu schaffen, erläuterte Ilek. Der Beamte aus dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) war von Beginn dabei, nachdem im vergangenen Spätsommer die Entscheidung für die Einrichtung des Camps gefallen war. Die Zahl der an Bayerns Grenzen ankommenden Flüchtlinge war damals so hoch, dass dort ein geordnetes Aufnahmeverfahren nicht mehr zu gewährleisten war. Die Einrichtung zweier Aufnahmecamps in Erding und in Feldkirchen sollte Entlastung schaffen. Nur fünf Tage hatte die Gemeinde Feldkirchen Zeit, um auf dem vorgesehenen Gelände in unmittelbarer Nähe der Gäuboden-Kaserne die notwendigen Voraussetzungen für die Aufnahmeeinrichtung zu schaffen, erläuterte Feldkirchens Bürgermeisterin Barbara Unger den FU-Vorstandsmitgliedern. Aber gemeinsam habe man es geschafft, und dann seien bereits die ersten Busse mit fast 600 Flüchtlingen eingetroffen. Auch der zuständige CSU-Wahlkreisabgeordnete, Alois Rainer, MdB, der die Anregung zum Besuch des FU-Vorstands gegeben hatte und ebenfalls an dem Rundgang teilnahm, lobte das Engagement der Feldkirchner: Innerhalb kürzester Zeit hätten „auf der grünen Wiese“ Unterbringungs- und Versorgungsmöglichkeiten für die ankommenden Flüchtlinge ebenso zur Verfügung gestanden und seien Zufahrten zum Camp in dem unwegsamen Gelände gebaut worden. Zwischenzeitlich wurden rund 65.000 Flüchtlinge registriert und haben ihn nach kurzem Aufenthalt wieder verlassen. Die FU-Landesvorsitzende und Europaabgeordnete, Dr. Angelika Niebler, zeigte sich beeindruckt von den Leistungen der haupt- und ehrenamtlichen Helfer im Warteraum und der Zusammenarbeit mit der Gemeinde Feldkirchen. „Das ist ein wirklich großartiges Beispiel für den außerordentlichen Beitrag, den Bayern zur Bewältigung der Flüchtlingskrise geleistet hat und auch in Zukunft zu leisten bereit ist.“ Dennoch stelle die Lösung der Flüchtlingskrise ein weitaus komplexeres Problem dar, das nach entschlossenen Signalen verlange. Daher sei zu hoffen, dass die Bundeskanzlerin und mit ihr die Staats- und Regierungschefs der EU bei dem anstehenden Sondergipfel mit der Türkei maßgebliche Erfolge erzielten, so die FU-Landeschefin und Vorstandsmitglied Cornelia Griesbeck ergänzte: „Dieser Besuch war eine ganz wichtige Erfahrung zur Bewertung der Flüchtlingskrise. Und bei allem Respekt vor der großartigen Arbeit, die in Feldkirchen geleistet wird, muss das Ziel doch auf jeden Fall eine dauerhafte Reduzierung der Flüchtlingszahlen sein.“ Auf Einladung der niederbayerischen FU-Bezirksvorsitzenden und Bundestags-abgeordneten, Gudrun Zollner, waren die CSU-Politikerinnen am Wochenende in Straubing zusammengekommen, um die Arbeitsschwerpunkte der Frauen-Union für die kommenden Monate zu erörtern. Zum anstehenden Weltfrauentag wird die Frauen-Union die Frage nach den angemessenen Schlussfolgerungen aus der Kölner Silvesternacht und den Schutz von Frauen vor sexueller Belästigung zum Thema machen. Bei Rückfragen: Cornelia Griesbeck, Tel 09129-26569, c.griesbeck@t-online.de

Die neu gewählte Bezirksvorsitzende der Frauen-Union Mittelfranken mit den beiden Ehrenvorsitzenden.

Null Toleranz gegen Gewalt an Frauen

 „Die Gewalt und die Fälle von sexuellem Missbrauch von Frauen in der Silvesternacht in Köln, Hamburg und Stuttgart, die anscheinend bandenmäßig organisiert waren, sind unfassbar und müssen mit aller Härte verfolgt werden“, so FU-Landesvorsitzende Dr. Angelika Niebler. Die organisierten Übergriffe der Täter zeitgleich in mehreren Städten, verübt durch mehrere hundert Männer, die sich bandenmäßig zusammengeschlossen haben, erreicht eine neue Qualität der Gewalt an Frauen, gegen die es Null Toleranz geben darf. Unabhängig vom ethnischen und kulturellen Hintergrund der Täter muss der Rechtsstaat mit allen Mitteln durchgreifen und deutlich aufzeigen, dass solch abscheuliche Verbrechen verfolgt und bestraft werden! Gleichzeitig müssen für Großereignisse, wie Veranstaltungen etwa in der Silvesternacht, Präventivmaßnahmen wie Videoüberwachungen von öffentlichen Plätzen vorgesehen werden, damit sich derartige Vorkommnisse nicht wiederholen. „Wenn Frauen sich aufgrund von sexuellen Übergriffen nicht mehr ungehindert im öffentlichen Raum bewegen können, dann ist das nicht mehr unser Land!", so Niebler. „Angelika Niebler hat recht“, unterstreicht FU-Bezirksvorsitzende Cornelia Griesbeck, „wir brauchen jetzt keine Verhaltensanweisungen für Frauen, sondern solche für Männer, die nicht wissen oder nicht wissen wollen, was Gleichberichtigung ist. Wir Frauen haben nicht ein Jahrhundert für Gleichberechtigung, Sicherheit und Freiheit gekämpft, um uns dann wieder sagen zu lassen, wir seien selber schuld, wenn wir ohne männliche Begleitung unterwegs sind.“

Cornelia Griesbeck, Bezirksvorsitzende der Frauen-Union Mittelfranken, CSU-Kreisrätin

Bei Rückfragen: Babette Gillmeier, Pressesprecherin Frauen-Union Mittelfranken – bab.gill@gmx.de -

Marlene Mortler referiert über "Zeit für Werte" bei der Frauen-Union Bezirk Mittelfranken

WENDELSTEIN Cornelia Griesbeck, die Vorsitzende der Frauenunion Bezirk Mittelfranken lud zu einer Jahresabschlusssitzung die Vorstandschaft nach Röthenbach bei St. Wolfgang ein. Besonders begrüßte sie die Wahlkreisabgeordnete und Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marlene Mortler. Schon zu Beginn der Vorstandssitzung gratulierte die Vorsitzende zu zwei runden Geburtstagen. Brigitte Hegendörfer und Christine Probst nahmen die Glückwünsche entgegen. Cornelia Griesbeck betonte nicht ohne Stolz, dass die Frauenunion die größte Arbeitsgemeinschaft in der CSU ist. „Die Frauen-Union hat schon viel erreicht, jedoch gibt es noch einige Verbesserungen, die auf unserer Agenda stehen“, berichtete die Vorsitzende, „so gilt es noch, die Mütterrente zu ergänzen, so dass alle Mütter, die gleiche Rente bekommen.“ Das nächste Ziel sei die Rentenanpassung, hier schlug Griesbeck vor, dies über die Rentenformel auszugleichen, damit nicht nach jeder Rentenerhöhung der Abstand zwischen hohen und niedrigen Renten größer werde, und dadurch die Altersarmut, die vor allem Frauen betreffe, zunehme. Die SPD möchte gerne das Ehegattensplitting in ein Familiensplitting umwandeln, das höre sich gut an hätte jedoch viele Nachteile für die Familien, weil dann z.B. Teilzeitarbeit während der Kindererziehungsphase steuerlich nicht mehr ausgeglichen werden würde. Hier gelte es, wachsam zu sein. Gesundheitsprävention sei ein weiterer Schwerpunkt, der beachtet werden sollte. Die Frauenunion setze sich für den flächendeckenden Erhalt der Geburtshilfe durch Hebammen ein. Außerdem sollte der Buß- und Bettag ein Schultag werden, da die berufstätigen Eltern immer wieder Probleme haben, eine Kinderbetreuung für den einzelnen Tag zu finden. Ein weiteres Thema war die Zuwanderung. „Flüchtlinge zu integrieren ist die Megaaufgabe der nächsten Jahre“, betonte Griesbeck, „Frauen werden diese Aufgabe pragmatisch und mit Realitätssinn angehen.“ Dazu berichtete die Wendelsteinerin, dass bei der letzten Landesversammlung der Frauen-Union in Coburg eine neue Arbeitsgruppe über "Werte und Integration" gebildet wurde. Sie umfasse die komplette Integration und beziehe sich nicht nur auf den Arbeitsmarkt. „Echte Integration ist mehr als Arbeitsmarktintegration“, betonte Griesbeck. Zeit für Werte Marlene Mortler, MdB, freute sich, dass die Vorstandschaft nahezu komplett anwesend war und sah dies als Wertschätzung der neuen Vorsitzenden. „Wo sind unsere Werte zu finden? Was zeichnet Werte aus? Sind es Ehrlichkeit, Gerechtigkeit, Mut, Frieden, Freundschaft, Besinnlichkeit, Musik oder Tanz?", fragte die Bundestagsabgeordnete, "Ist es ein bewusst christliches Leitmotiv unserer Gesellschaft?" Die Dehnbergerin resümierte: "Zeit für Werte heißt auch, Zeit fürs Ehrenamt. Zeit für die Grundsätze der Frauenunion." Viele Gründe gäbe es für ein ehrenamtliches Engagement, ein Kapital, das Zinsen für jeden Helfer trage. Jedoch warnte sie, dass auch Solidarität und Humanität ihre Grenzen haben. "Ist die Familie ein Leitbild unter vielen?" diese Frage stellte die Konrad-Adenauer-Stiftung in einer Untersuchung. Das Ergebnis war: "Die Familie ist kein Auslaufmodell sondern eine robuste Konstruktion die Halt gibt." Weiter stellte Mortler die Frage: "Wollen wir eine 24 Stunden Kita für unsere Kinder, wie sie die Familienministerin Manuela Schwesig fordert?“ Schon jetzt seinen im Schnitt die Krippenkinder täglich sieben Stunden in der Kita. "Dies möchte ich einfach nur in den Raum stellen", gibt die Bundestagsabgeordnete zu bedenken. Der Beruf dürfe nicht wichtiger als die Familie werden. Zum Thema Ernährung weiß die gelernte Hauswirtschafterin, vegane Ernährung habe keine Standards. Eine abwechslungsreiche, regionale Ernährung sei daher die beste Möglichkeit, sich gesund zu ernähren. „Unsere Lebensmittel waren noch nie so gesund", dabei gab sie jedoch zu bedenken, "Was nützt uns unser Wissen, wenn die `Nichtwisser` alles besser wissen!" Mit bedauern erläuterte die Hauswirtschaftsmeisterin: "40 % der weggeworfenen Lebensmittel werden im Privathaushalt entsorgt." Am Ende des Referats galt ihre Sorge dem Internet. "Die Onlinesucht wird immer mehr die Medienambulanz in Anspruch nehmen. So wie wir früher Diätbücher konsumiert haben, werden wir eine Diät für die Mediennutzung brauchen!" Mit diesem Schlusswort beendet die beliebte Politikerin ihr Thema "Zeit für Werte." Die Bezirksvorsitzende Cornelia Griesbeck dankte ihr für die grundsätzlichen Ausführungen, die zum Nachdenken aber auch zum Mitmachen anregen.

 Foto und Text Babette Gillmeier

Frauen-Union besucht das Polizeipräsidium in Nürnberg

Cornelia Griesbeck, Vorsitzende der Frauen-Union Bezirk Mittelfranken lud die Vorstandschaft zu einem Informationsgespräch zum Thema "Wie sicher ist Bayern?" in das Polizeipräsidium Mittelfranken in Nürnberg ein. Hausherr ist dort der Mittelfränkische Polizeipräsident Johann Rast.  

Schon in der Begrüßung von Cornelia Griesbeck konnte jeder Teilnehmer erkennen, wie gut sich die Vorsitzende zu diesem Thema vorbereitet hatte. Besonders für uns Frauen ist das Sicherheitsgefühl seit der Kölner Silvesternacht verloren gegangen. "Können sich diese Vorfälle in Bayern in diesem Ausmaße wiederholen?" fragte die CSU Frau besonders als kommunale Politikerin, auch vor dem Hintergrund, dass ein enormer Männerüberschuss bei jungen Flüchtlingen natürlich ein Problem sei. 

Auf die Besorgnis der Vorstandsmitglieder geht der Polizeipräsident gleich ein: Die mittelfränkische Polizei hat alle Vorkehrungen getroffen, damit sich ein solcher Vorfall bei uns nicht wiederholt - wenngleich auch in Nürnberg 4 Frauen und in Ansbach eine Frau umringt und bedrängt wurden. Diese Fälle kamen jedoch erst zur Anzeige, nachdem die Kölner Silvesternacht bekannt wurde. Auf dieses Phänomen stellt sich die Polizei nun gezielt ein und ist bestens vorbereitet. Besonders ist dem Führungsmann wichtig zu betonen " Unsere Beamten sind bestens geschult und technisch auf einem aktuellen Stand."  

Außerdem berichtet der Fachmann weiter, dass fremdenfeindliche Übergriffe die Polizeiarbeit zunehmend belasten. Hier gilt es, mit einer modernen Polizeiarbeit dem entgegen zu treten. Der engagierte Polizeipräsident ist seit 5 Jahren in dieser Position und seit 31 Jahre Polizist. Vor seiner Polizeiausbildung arbeitete er als Jurist in einer Anwaltskanzlei. Auf die Frage, warum er zur Polizei ging antwortete er sehr überzeugt " Ich wollte auf der richtigen Seite stehen". Der amerikanische Traum kann sich auch bei der Polizei erfüllen. Jeder Beamte hat bei Eignung die Chance, vom einfachen Dienstgrad zum 1. Mann in der Polizei auf zu steigen.  

Kriminalhauptkommissar Ralph Koch informiert die Anwesenden mit geografischen und geschichtlichen Details, sowie Luftaufnahmen des Areals am Jakobsplatz, das seit ca. 800 Jahren in unveränderter Form besteht. Weiter berichtet Hauptkommissar Koch, das seit Ende des 1. Weltkrieges auf dem Gelände die Polizei angesiedelt ist, seit 1978 ist es der Sitz des Polizeipräsidiums Mittelfranken.  

Die Polizei sei Aufgabe des jeweiligen Bundeslandes. Er betont in diesem Zusammenhang auch das sehr gute Verhältnis zu den Ordnungsbehörden der Gemeinden und Landratsämter, die ebenfalls für die Sicherheit der Bevölkerung zuständig sind.  

Wissenswertes hatte auch Polizeidirektor Bernd Wolf für die FU-Frauen. Wer Polizeibeamter werden will, muss zuerst zur Bereitschaftspolizei. Hier erlangt der angehende Beamte eine hohe Qualität an Wissensvermittlung, die nach einer 2 1/2 jährigen Ausbildung mit der Laufbahnprüfung abschließt. "Junge Polizisten sind Idealisten" betont der Polizeidirektor. Die Ausbildung besteht zu 50 % aus Rechtsausbildung, hinzu kommt Kommunikation und vor allem Konfliktlösung ist ein großer Teil der Ausbildung. Für die Sicherheit der 1,7 Millionen Bürger in Mittelfranken stehen etwa 4200 Vollzugsbeamte, darunter auch das nordbayerische SEK, bei einer 40 Stundenwoche, 7 Tage die Woche rund um die Uhr zur Verfügung. Die Fläche Mittelfrankens beläuft sich auf 7.245 km2, bei einer Einwohnerzahl von ca. 1.715 000 Einwohnern. Davon sind 186.000 Ausländer, das ist ein Anteil von 10,8 %. Die Polizei betreut u.a. etwa 359 km Bundesautobahnen (A3, A6, A9, A73). Dem Präsidium sind 29 Polizeiinspektionen, 4 Kriminalfachdezernate, 4 Kriminalpolizeiinspektionen, 5 Verkehrspolizeiinspektionen (inkl. Gruppe Wasserschutz), 1 PI Spezialeinheit Nordbayern und 1 PI Ergänzungsdienste nachgeordnet. Insgesamt sind bei der Polizei Mittelfranken etwa 4200 Beamte und über 800 Tarifbeschäftigte, davon sind knapp 700 Frauen, beschäftigt. Über 1200 PKW, 57 Diensthunde, 6 Boote und 17 uniformierte Motorräder stehen den Beschäftigten zur Verfügung. Zu den Aufgabenbereichen zählen Gefahrenabwehr und Strafverfolgung, weiß der Polizeipräsident weiter zu berichten. Seit 1990 sind Frauen für den Polizeidienst zugelassen und haben momentan einen Anteil von 18 %. "Bayern ist personell auf der richtigen Spur und gut aufgestellt" ist Johann Rast überzeugt.  

Danach kommt es zum absoluten Höhepunkt des Nachmittags. Die Besucher kommen in das Herzstück des Präsidiums und werden in die Einsatzzentrale geführt. Hier wird vor allem mit einer enormen Technik gearbeitet. Über Netdispatcher wird jede Polizeiinspektion auf dem aktuellen Stand des Einsatzgeschehens gehalten. Auf den Monitoren läuft auch immer ein aktueller Nachrichtensender, damit der Beamte schnell Infos aus der ganzen Welt erhält und darauf reagieren kann. Die Streifenwagen auf der Straße können bei gravierenden Sicherheitsstörungen unmittelbar von der Einsatzzentrale am Jakobsplatz in ganz Mittelfranken über Funk angesprochen und dirigiert werden. 

"Der Datenschutz hat in der Polizeiarbeit einen besonderen Stellenwert und wird strikt beachtet" informiert der fränkische Polizeipräsident. Bodycams werden zur Zeit in München getestet. Dem Ergebnis sieht Johann Rast mit Interesse entgegen. Den Damen der Frauenunion wurden auch ein paar Wünsche an die Politik bzw. den Gesetzgeber aus Polizeisicht mitgegeben.  

Nach so viel Informationen sind sich die Politikerinnen sicher, die Mittelfränkische Polizei bietet dank ihrer fundierten Ausbildung sowie einer modernen Technik, die im Bedarfsfall den Beamten zur Verfügung steht, dem Bürger ein hohes Maß an Sicherheit.

 

Foto und Text Babette Gillmeier

Pressesprecherin der Frauen-Union Bezirksverband Mittelfranken