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Initiative der Frauen-Union: Vorfahrt für Familien

Der Bezirksverband der Frauen-Union Nümberg-Fürth-Schwabach und die ihr angehörenden Stadträtinnen setzen sich für mehr Kinderfreundlichkeit und die Verbesserung der Lebensqualität von Familien ein. Unter dem Motto "Vorfahrt für Familien" gibt es 5 Säulen:

I.  Beschleunigte Umsetzung der Ganztagsschulen

Die Frauen-Union und ihre Stadträtinnen fordern die Beschleunigung der Umsetzung von Ganztagsschulen. In Nürnberg gibt es lediglich eine im Aufbau befindliche Ganztags-Grundschule und zwei Hauptschulen sowie zwei Realschulen und zwei Gymnasien, bei denen die Räume für die Ganztagesbetreuung nur nach und nach bereitgestellt werden. Dies entspricht nicht dem erhöhten Bedarf.

II.   Längere Öffnungszeiten für Krippen, Horte und Kindergärten

Zur Unterstützung von Eltern und Familien benötigen wir ein umfassendes Angebot von Betreuungsplätzen sowie flexible Öffnungszeiten, die sowohl den beruflichen Verpflichtungen der Eltern besser entgegenkommen, aber auch flexible Arbeitszeiten für die in den Einrichtungen tätigen Frauen gewährleisten. Das bedeutet insbesondere:

  1. Öffnungszeiten der
    Betreuungseinrichtungen auf die Tagesabläufe der Eltern und Mitarbeiter/innen,
  2. Organisation von Betreuungsangeboten für Wochenend- und
    Schichtdienstleistende,
  3. Notfallbetreuung für kranke Kinder,
  4. Erweiterung des Ferienprogramms.

III. Verbesserung des Bildungsangebotes in Kindergärten und Schulen

Die Lernpotentiale der Kinder sollen bereits in den Kindergärten durch
entsprechende Angebote umfassend gefördert werden.

Dabei sollte es auch ein Begleitprogramm für Eltern geben. Außerdem sollte die Sprachkompetenz der Kinder, die nicht in den Kindergarten gehen, durch Sprachtests ein Jahr vor der Schuleinschreibung gefördert werden.

IV.  Verbesserung der Infrastruktur/familienorientierte Freizeitangebote

Zur Verbesserung der Lebensqualität der Familien werden vor allem folgende
Forderungen gestellt:

  1. Ausreichend Kinderspielplätze und Grünflächen
  2. Mehr Spielinseln in der Innenstadt mit für Kinder attraktiven Elementen
  3. Mehr Kinderkrippen
  4. Kinderbetreuung in Restaurants und Spielecken in Supermärkten
  5. Bessere Vernetzung von Bahn, Bus und Straßenbahn
  6. Mehr Tempo-30-Zonen in Wohnvierteln

V.  Schaffung von bezahlbarem Wohnraum

Für Familien wird ein preisgünstiges Wohnangebot immer wichtiger.
Es sollten deshalb mehr "bezahlbare" Wohnprojekte (Mietzins bzw. Kaufpreis von
Grundstücken) angeboten werden.

Europa

Vorsitzende der Projektgruppe Europa: Karin Goller

Ziel der Projektgruppe ist es, den Bürgern Europa näher zu bringen. Zu den bisherigen Aktionen der Projektgruppe Europa zählten die Organisation des Europafestivals 2004 im Rahmen der Europawahl am Flughafen Nürnberg sowie die Erarbeitung eines Positionspapiers zur Landesversammlung 2005 zum Thema "Frauen in der Türkei". Weitere Schwerpunkte bilden die Themenkomplexe "Migrantinnen, Zwangsehe und Ehrenmorde" sowie "Wahlberechtigung von EU-Ausländern in Deutschland".

Aktuell zum Europäischen Jahr der Chancengleichheit macht die Projektgruppe folgenden Aktionsvorschlag zum Thema Wahlberechtigte Europäische Ausländer in Deutschland: Die Projektgruppe empfiehlt im Vorfeld der Kommunalwahlen bayernweit Ausländerempfänge auf Kreisverbandsebene zu geben um die ausländischen EU-Gruppen zu erreichen. Veranstaltungen können sowohl während der Europawoche als auch eingebettet in Veranstaltungen zum Europäischen Jahr der Chancengleichheit stattfinden. Auch die Übernahme von Partnerschaften wäre eine gute Möglichkeit, diese Gruppen zu erreichen.

Jugendmedienschutz

Vorsitzende der Projektgruppe:

Dr. Sabine Loritz

"Gewalt ausschalten - Kopf einschalten"

Die Projektgruppe hat das Konzept entwickelt für die bayernweite Kampagne "Gewalt ausschalten - Kopf einschalten". Ziel der Kampagne ist es, Eltern, Erziehungsberechtigte und professionell Erziehende über die negativen Auswirkungen von Gewaltdarstellungen in den Medien und den unreflektierten Konsum durch Kinder und Jugendliche umfassend aufzuklären. Dadurch soll die Medienkompetenz gefördert und der Aufbau eines entsprechenden Netzwerks, zu dem Elternhaus und Schule zählen, unterstützt werden.

Aktionen und Themenschwerpunkte

Ein zentrales Anliegen ist es, dem allgemeinen Normen- und Werteverfall, der durch Gewaltdarstellungen in den Medien verschärft wird, entgegenzutreten. Im Rahmen der Kampagne begleitet die Projektgruppe die Aktionen der FU-Verbände mit Informationsmaterial (z.B. Handlungsleitfaden, Flyer, Aufkleber und Adressmaterial, Newsletter mit aktuellen Entwicklungen im Medienbereich) und entwickelt neue Aktionen und Themenschwerpunkte.


 
 
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