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Landesversammlung der Frauen-Union in Schweinfurt

Gut 300 Delegierte und Gäste aus ganz Bayern kamen am Samstag zur Landesversammlung der Frauen-Union Bayern in das Konferenzzentrum auf der Maininsel nach Schweinfurt, zu der die FU-Landesvorsitzende Dr. Angelika Niebler, MdEP, und die Bezirksvorsitzende der Frauen-Union Unterfranken Dr. Anja Weisgerber, MdEP, eingeladen hatten. "Die Beteiligung von Frauen in der Politik ist ebenso wichtig wie z.B. in der Wirtschaft, der Forschung und der Kultur. Die Zukunftsfähigkeit der CSU hängt davon ab, den Anteil von Frauen in Ämtern und Mandaten zu erhöhen.", so Weisgerber weiter. "Frauen sind in der Partei weiterhin unterrepräsentiert. Daher fehlen weibliche Vorbilder für den Nachwuchs und junge Frauen identifizieren sich nicht ausreichend mit der Partei. Es ist im ureigensten Interesse der CSU, die bestehende Unterrepräsentanz zu korrigieren und gewachsene Struk-turen aufzubrechen", stellte die Landesvorsitzende Angelika Niebler fest.

Unter den Gästen waren auch zahlreiche Delegierte und Mentees aus Niederbayern mit ihrer Bezirksvorsitzenden MdL Reserl Sem.

"Unsere Kinder sollen es einmal besser haben", dieses Motto ist laut Bundeslandwirtschafts-ministerin Ilse Aigner einer der Leitgedanken, der sich seit Generationen in unserer Gesellschaft erhalten hat. Dafür bedarf es aber einer nachhaltigen Politik. "Nachhaltigkeit bedeutet vor allem, dass wir nicht von der Substanz leben, sondern vom Ertrag", sagte Ilse Aigner. Diese Nachhaltigkeit muss durch mehr Verantwortungsbewusstsein in der Finanz-wirtschaft ebenso gewährleistet sein wie beim Datenschutz.

Ebenso zu Gast war Manfred Weber, MdEP, der Vorsitzende der CSU-Zukunftskommission, die damit beauftragt wurde, die CSU auf die Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte vorzubereiten. "Wir müssen dazu stehen, was uns ausmacht, zum Beispiel das "c" wie christlich in CSU", forderte Manfred Weber die Delegierten auf.

Einen weiteren zentralen Bestandteil der Landesversammlung stellte die Antragsberatung dar. Hier wurde u. a. der Antrag des FU-Landesverbands für die Verlängerung der Verjährungsfristen von sexuellem Missbrauch im Straf- und Zivilrecht angenommen..

In einem weiteren Antrag macht sich die FU Bayern für eine flächendeckende Ausweitung des Einsatzes von Förderlehrern an bayerischen Volksschulen stark. Als einziges Bundesland verfügt Bayern mit dem Förderlehrer über ein spezifisches Werkzeug, diesem Bedarf zielgerichtet und professionell zu begegnen. Als Fachmann für ADS/ADHS, LRS - Legasthenie, Dyskalkulie, für Differenzierung und Individualisierung sowie für die Förderung von Schülern mit Migrationshintergrund hat er eine zentrale Aufgabe an seiner Schule. Bisher verfügt nur ein Bruchteil der Volksschulen über einen eigenen Förderlehrer, der die konkreten Bedürfnisse der Schüler sinnvoll erfassen und angehen kann. Daher braucht jede einzelne Schule einen Förderlehrer. Der Antrag wurde von den Delegierten einstimmig angenommen.

Im Rahmenprogramm der Landes­versammlung, das der Bezirksverband der Frauen-Union Unterfranken gestaltete, erwartete die Damen eine Messe mit regionalen Produkten und weiteren Ausstellern aus der Region, ein Transferservice mit umweltfreundlichen "Ecomotive-Fahrzeugen" zwischen dem Bahnhof und dem Tagungsort sowie eine umfangreiche Kinderbetreuung.

Im Bild vl.: Birgit Irgmeier (Mengkofen), Gudrun Zollner (Wallersdorf), Gabriele Gebeßler (Geiselhöring), Christine Wittmann (Haidlfing), Rosi Rummelsberger (Ettling), Elisabeth Berleb (Mengkofen), FU-Landesvorsitzende MdEP Dr. Angelika Niebler, FU-Bezirksvorsitzende MdL Reserl Sem, CSU-Bezirksvorsitzender MdEP Manfred Weber, Alexandra Schuster-Grill (Hengersberg), MdL a. D. Ingeborg Pongratz (Landshut)

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