Angelika Niebler (EVP-ED/CSU):
Niebler: Entwicklung von Kindern früh fördern!
Anhörung mit Professor Theodor Hellbrügge (München) im Europäischen Parlament
Über 200 Kinderzentren hat Professor Theodor Hellbrügge in den letzten 20 Jahren in ganz Europa aufgebaut. Er hat dort Kinder die mit Störungen oder Behinderung auf die Welt kamen so frühzeitig therapiert, dass ihnen künftig ein leben ohne Behinderungen möglich ist.
Seine Theorie von Frühkindlicher Diagnostik und Therapie stellte Professor Hellbrügge zahlreichen Interessierten im Europäischen Parlament in Brüssel vor. Dabei wies er im Besonderen auf die Rolle der Eltern hin, die wie niemand anders ihr Kind kennen und im täglichen Umgang mit ihren Kindern am besten geeignet sind, etwaige Entwicklungsstörungen festzustellen.
Die oberbayerische Europaabgeordnete Angelika Niebler und Mutter von zwei Kindern zeigte sich von dem Konzept überzeugt: "Eltern wissen am besten, was gut für ihr Kind ist. Wir müssen weg von einer abgeschotteten medizinischen Therapie und hin zu einem frühen und ganzheitlichen Ansatz, der die Eltern und das gesamte Umfeld des Kindes voll einbezieht".
Zahlreiche Experten aus anderen europäischen Ländern bestätigten die von Professor Hellbrügge aufgestellten Thesen und zeigten anhand konkreter Beispiele auf, wie durch eine frühzeitig begonnene Therapie beispielsweise Rückstände in der Grobmotorik oder Sprachstörungen behoben werden können.
An dem von ihm vertretenen Konzept der Entwicklungs-Rehabilitation arbeiten Kinderärzte, Kinderpsychologen, Heil- und Sonderpädagogen sowie Therapeuten mit, die für jedes Kind nach seinen Fähigkeiten ein umfassendes Programm koordinieren, das die Eltern zu Hause durchführen. Mehr als 20 Bücher hat Prof. Hellbrügge der Frühkindlichen Entwicklung gewidmet. Sein Bestseller "Die ersten 365 Tage im Leben eines Kindes" wurde in fast 30 Sprachen übersetzt.
Für weitere Informationen:
Dr. Angelika Niebler MdEP, Tel. +32 2 284 5390
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