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Mehr Geld für Kinderkrippen in Bayern

Staatsministerin Dr. Beate Merk und MdL Peter Schmid

Die Kinderbetreuung für unter Dreijährige im Freistaat soll weiter erfolgreich ausgebaut werden. "Der Bund beteiligt sich an dem bis 2013 laufenden Förderprogramm mit rund 340 Millionen Euro, Bayern hat diese Mittel bereits um 200 Millionen Euro aufgestockt. Wenn der Ausbau so dynamisch weitergeht wie bisher, sind dieses Bundesmittel aber bereits Mitte 2010 in voller Höhe bewilligt" erläuterte Staatsministerin Dr. Beate Merk. Die CSU-Fraktion hat sich deshalb im Rahmen der Beratungen des Nachtragshaushalts 2010 dafür ausgesprochen, weitere Landesmittel in Höhe von 60 Millionen Euro bereitzustellen. Die guten Förderkonditionen für den weiteren Ausbau der Krippenbetreuung für unter Dreijährige sollen so weiter gewährt werden können.

Jede Baumaßnahme, mit der Kommunen neue Plätze für unter Dreijährige schaffen, wird mit bis zu 80 Prozent staatlich gefördert. Der Freistaat erhöht außerdem seine Förderung für die Betriebskosten aller Krippen, Kindergärten und -horte sowie für die Tagespflege um 140 Millionen Euro auf insgesamt 860 Millionen Euro. "Bayern wird 2010 mit diesen Leistungen, den Investitionsmaßnahmen sowie dem Landeserziehungsgeld eine Milliarde Euro für Familien ausgeben", so MdL Peter Schmid.

Staatsministerin Dr. Beate Merk betonte, dass die Bereitschaft der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister trotz der angespannten Finanzlage vorhanden sei, weitere Betreuungsplätze zur Verfügung zu stellen. "Aus vielen Terminen und Gesprächen vor Ort weiß ich, dass das Thema Kinderbetreuung
in Schwaben groß geschrieben wird. Als guter Partner der Kommunen will die CSU-Landtagsfraktion die staatliche Förderung dafür garantieren."

Die Nachfrage bei den Kommunen ist schwaben- und bayernweit sehr groß. Für das Jahr 2010 wurden insgesamt 262 Milliarden Euro beantragt. Das Fördervolumen würde sich damit auf eine halbe Milliarde Euro verdoppeln.

Wie MdL Peter Schmid erläuterte, würden nach Abschluss der beantragten Baumaßnahmen für rund 28 Prozent der unter Dreijährigen Plätze zur Verfügung stehen, insgesamt 90.000.

"Ich setze mich dafür ein, dass wir unser Ziel der Bedarfsdeckung, das heißt konkret Plätze für etwa 31 Prozent der unter Dreijährigen in Bayern, bereits bis Ende 2012 erreichen werden. Das wäre ein Jahr früher als geplant. Nicht nur für die betroffenen Familien, auch für die heimische Wirtschaft ist dies ein echter Gewinn", so Staatsministerin Dr. Beate Merk.

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