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Wirtschaftsraum Bodensee gewinnt an Dynamik

Merk: Jugend rund um den Bodensee im Sommer 2010 in Lindau

Bayerns Staatsministerin der Justiz und für Verbraucherschutz Dr. Beate Merk, MdL, vertritt den Freistaat Bayern im Rahmen der 30. Konferenz der Regierungschefs der Internationalen Bodenseekonferenz am 4. Dezember 2008 in Frauenfeld, Kanton Thurgau (Schweiz).

Merk: " Der Wirtschaftsraum Bodensee wächst weiter zusammen und gewinnt weiter an Dynamik - über alle Grenzen hinweg. Ein wichtiger Meilenstein war dieses Jahr der schweizerische Beschluss über die Fortführung des Freizügigkeitsabkommens mit der EU. Damit rückt die Schweiz noch näher an die EU. Gleichzeitig eröffnen sich so auch in Zukunft Chancen und Absatzmärkte gerade
für deutsche mittelständische Unternehmen. Um zum Teil noch vorhandene bürokratische Hürden zu beseitigen, hat die von der IBK angeregte trinationale Arbeitsgruppe Deutschland - Österreich - Schweiz schon einige wichtige Ergebnisse
erzielt. Unter anderem wird in Kürze eine Internetseite freigeschaltet, die alles
Wissenwerte und Notwendige zusammenstellt für deutsche und österreichische
Unternehmer, die in der Schweiz tätig werden wollen - z.B. über die einzuhaltenden
Mindestlöhne und die Meldepflichten. "

Die Internationale Bodenseekonferenz dient aber nicht nur dazu, die wirtschaftlichen Verflechtungen rund um den Bodenseeraum zu vertiefen. Auch der Dialog von Jugend und Politik, der persönliche Austausch über die Ländergrenzen hinweg soll gefördert werden. Deshalb wird am 25. Juni 2010 der vierte Bodensee-Jugendgipfel in Lindau (in der TANNER-Denkfabrik) stattfinden. Das Leitthema wird "Sozialkapital" sein, die nähere Ausgestaltung ist noch offen. Merk: "Der Bodenseeraum ist nicht nur landschaftlich einzigartig, sondern bietet auch kulturelle und politische Vielfalt auf engstem Raum. Wenn Jugendliche über alle Grenzen hinweg zusammentreffen und miteinander diskutieren fördert das das gegenseitige Verständnis besser als jeder Schulunterricht".

Die internationale Bodenseekonferenz (IBK) ist ein Zusammenschluss der Länder
Bayern, Baden-Württemberg und Vorarlberg sowie der Kantone Schaffhausen,
Zürich, Thurgau, St. Gallen, Appenzell Außerrhoden, Appenzell Innerrhoden
und des Fürstentums Liechtenstein. Staatsministerin Dr. Beate Merk vertritt seit
2007 den Freistaat Bayern im Rahmen der IBK.

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