Frauen-Union will Diskussion über mehr Frauen in Mandaten

 
StMin Ulrike Scharf, MdL, Prof. Dr. Angelika Niebler, MdEP, StMin Ilse Aigner, MdL

Niebler mit Traumergebnis von 98, 6 Prozent als Landesvorsitzende wiedergewählt


Mit überwältigender Mehrheit hat sich die Frauen-Union Bayern (FU) auf ihrer Landesversammlung in Ingolstadt für die Gründung einer gemeinsamen Kommission mit der CSU ausgesprochen, um die Chancen von Frauen auf Parlamentsmandate, gerade auch auf Direktkandidaturen, zu verbessern. Es sollen verschiedene Modelle erörtert und möglichst zum Parteitag 2018 ein Lösungsvorschlag eingebracht werden. „Diese Diskussion müssen wir führen, um zu einem höheren Frauenanteil zu kommen“, erklärte die FU-Landesvorsitzende. Prof. Dr. Angelika Niebler, die in Ingolstadt erneut im Amt bestätigt wurde. Sie erhielt mit 284 von 288 gültigen Stimmen ein Ergebnis von 98,6 Prozent und ist damit zum 4. Mal wiedergewählt worden. Die Europaabgeordnete führt die Frauen-Union seit 2009 an und ist unter anderem auch stellvertretende Parteivorsitzende.

Im Amt bestätigt wurden ebenfalls Nieblers Stellvertreterinnen, die Fürther Landtagsabgeordnete Petra Guttenberger, die Vorsitzende der FU Oberpfalz, Babara Lanzinger, Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig aus Rosenheim sowie die Bezirksvorsitzende der FU Unterfranken und Bundestagsabgeordnete, Dr. Anja Weisgerber.

Als Schatzmeisterinnen wurden bestätigt: Iris Eberl (Schwaben) und Karin Renner (Unterfranken). Als Schriftführerinnen wurden gewählt: Sabine Habla (Oberfranken) sowie (neu) Dr. Elisabeth Zettner (Niederbayern).

Als Beisitzerinnen wurden wiedergewählt: Dr. Astrid Freudenstein, MdB (Oberpfalz), Barbara Haimerl (Oberpfalz), Walburga von Lerchenfeld (München), Dr. Sabine Loritz (Nürnberg/Fürth/Schwabach), Petra Oberhäuser (Mittelfranken), Monika Schenk Gräfin von Stauffenberg (Oberfranken), Kerstin Schreyer, MdL (Oberbayern). Neu im Landesvorstand: Diana Königer (Niederbayern), Kerstin Tschuck (Oberbayern) und Eva Weber (Augsburg).

Zuvor hatten die 350 Delegierten über eine Reihe von familienpolitischen Maßnahmen debattierten und vor allem mit Blick auf die anstehenden Koalitionsverhandlungen die Einführung der Mütterrente II gefordert.

Einstimmig schloss sich die Landesversammlung darüber hinaus dem Antrag an, alle positiven Asylbescheide, die ab Sommer 2015 erteilt wurden, vorzeitig zu überprüfen und so mögliche Bearbeitungsfehler aufzudecken.

Impressionen zur Landesversammlung:

Landesversammlung 1. Tag

Audi-Besichtigung

Delegiertenabend/70-Jahrfeier

Landesversammlung 2. Tag